ᐅ Doppelhaus - Welches ist am besten? Wer hat da Erfahrungen?
Erstellt am: 08.10.18 11:18
dertill15.10.18 22:30
Für einen Passivhausstandard - also ohne Herkömmliche Heizung, nur mit Lüftungsanlage mit zusätzlicher Zulufterwärmung - gibt es keine festen benötigten U-Werte. Hier muss im Gegensatz zu allen KFW-Effizienzhausstandards ein fester Wert erfüllt werden: Maximal 15 W/m² Heizlast bei Auslegungsbedingungen (-10 bis -16°C Außentemperatur je nach Region). Alle anderen Standards von Energieeinsparverordnung und KfW richten sich hier allein nach der technischen Ausstattung, also Einzelbauteilen, Wärmebrücken und Anlagentechnik.
Der Passivhausstandard hat auch als einziger einen handfesten physikalischen Hintergrund, so dass auch Kubatur, Ausrichtung und Fensterflächen entscheidend sind.
Durch die Wärmeeinbrigung über die Raumzuluft kann hier bei einer maximalen noch angenehmen Luftwechselrate und maximal annehmbarer Zulufttemperatur (die Werte weiß ich gerade nicht auswendig) eben nur maximal 15 W pro m² energetischer Nutzfläche zugeheizt werden. Andernfalls bräuchte man ein warmwasserbasierendes Heizungssystem und hätte kein "Passivhaus" mehr.
Der U-Wert der Bodenplatte spielt bei aller Energieeinsparwut vor allem ohne Fußbodenheizung aufgrund des Äquivalenz-U-Wertes für Erdberührte Bauteile (Faktor 0,4) dabei allerdings eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist die Wärmebrückenreduzierung, die verglaste Fläche und deren Ausrichtung, die Wärmespeicherung im Gebäude um Lastspitzen zu minimieren sowie die Lage und Kubatur. Bei intelligenter Planung kann hier auch ohne zusätzlichen Materialeinsatz der Energiebedarf am nachhaltigsten reduziert werden - auch in nicht-Passivhäusern.
Der Passivhausstandard hat auch als einziger einen handfesten physikalischen Hintergrund, so dass auch Kubatur, Ausrichtung und Fensterflächen entscheidend sind.
Durch die Wärmeeinbrigung über die Raumzuluft kann hier bei einer maximalen noch angenehmen Luftwechselrate und maximal annehmbarer Zulufttemperatur (die Werte weiß ich gerade nicht auswendig) eben nur maximal 15 W pro m² energetischer Nutzfläche zugeheizt werden. Andernfalls bräuchte man ein warmwasserbasierendes Heizungssystem und hätte kein "Passivhaus" mehr.
Der U-Wert der Bodenplatte spielt bei aller Energieeinsparwut vor allem ohne Fußbodenheizung aufgrund des Äquivalenz-U-Wertes für Erdberührte Bauteile (Faktor 0,4) dabei allerdings eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist die Wärmebrückenreduzierung, die verglaste Fläche und deren Ausrichtung, die Wärmespeicherung im Gebäude um Lastspitzen zu minimieren sowie die Lage und Kubatur. Bei intelligenter Planung kann hier auch ohne zusätzlichen Materialeinsatz der Energiebedarf am nachhaltigsten reduziert werden - auch in nicht-Passivhäusern.
DirkB15.10.18 23:16
Das ist es ... ein Passivhaus mit Lüftungsanlage mit zusätzlicher Zulufterwärmung soll es werden
Ein Fundament ohne Estrich (und ohne Fußbodenheizung) mit Foamglas erscheint mir sinnvoll. Kann jemand was zum Trittschall Problem sagen ?
Und sind 100mm Beton besser als 60-70mm Estrich oder schlechter ?
Welche Wände und Fester/Türen sind für ein solches Haus sinnvoll ?
Wenn ich auf einem Holzweg bin bremst mich bitte ein
Ein Fundament ohne Estrich (und ohne Fußbodenheizung) mit Foamglas erscheint mir sinnvoll. Kann jemand was zum Trittschall Problem sagen ?
Und sind 100mm Beton besser als 60-70mm Estrich oder schlechter ?
Welche Wände und Fester/Türen sind für ein solches Haus sinnvoll ?
Wenn ich auf einem Holzweg bin bremst mich bitte ein
ypg16.10.18 00:05
DirkB schrieb:
Das ist es ... ein Passivhaus mit Lüftungsanlage mit zusätzlicher Zulufterwärmung soll es werdenDu hast doch nur 400000 für alles, Grundstück ausgenommen. Damit ist kein Passivhaus machbar.
dertill16.10.18 07:55
dertill schrieb:
Maximal 15 W/m² Heizlast bei Auslegungsbedingungen (-10 bis -16°C Außentemperatur je nach Region).Ich muss mich da korrigieren: Es sind 10 W/m² und 15 kWh/m² im Jahr - nur damit das nicht irgendwo falsch hängen bleibt.
Bezüglich Bauteile und Dämmwerte für Passivhäuser können dir alle Suchmaschinen sehr gut weiter helfen und viele Hersteller insb. bei Fenstern bieten hierfür eine extra Linie an.
Aber wie bereits angesprochen: Technik ist beim Passivhaus nicht alles! Detailplanung und Raumplanung sind genau so wichtig.
Ich würde nicht pauschal sagen, dass die 400.000 für ein Passivhaus nicht reichen - es wird dann halt kleiner
DirkB16.10.18 16:08
wir schauen mal was, wie weit am Ende reicht
Welche Details sind wichtig?
Und wo muss ich beid er Raumplanung darauf achten?
Ach so, und vielen Dank für all Eure Hilfe !!
Welche Details sind wichtig?
Und wo muss ich beid er Raumplanung darauf achten?
Ach so, und vielen Dank für all Eure Hilfe !!
haydee16.10.18 16:15
Doppelhaus im Passivhausstandard wird nichts mit dem Budget. Ehr eine Doppelhaushälfte
Ausrichtung nach der Sonne.
Wenig Fenster im Norden.
Möglichst wenig Außenfläche, also quadratisch, praktisch, gut. Schlichte, rechteckige bzw. quadratische Form
Verschattung durch Nachbarbebauung
Ausrichtung nach der Sonne.
Wenig Fenster im Norden.
Möglichst wenig Außenfläche, also quadratisch, praktisch, gut. Schlichte, rechteckige bzw. quadratische Form
Verschattung durch Nachbarbebauung
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