Wir haben ein Bau-Grundstück mit mehr als 2700m², welches wir schon längere Zeit versuchen zu veräußern. Problem: auf dem Land befinden sich noch Reste eines abgerissenen Gebäudes inklusive eines Kellers, welcher auch noch weg müsste. Das Bauland in dieser Gegend liegt etwa bei 50€/m², wobei das schon tiefgestapelt ist, kleinere liegen bei 90,-€.
Wir hatten das Land bei 80kEuro Verhandlungsbasis angesetzt. Interessenten sind schon da, aber lassen sich durch die Beräumungskosten abschrecken. Rechnet man hier knallhart durch, läge man bei 135k Grundstückswert weniger 80 sind 55k allein zur Beräumung des Geländes. Ist das unrealistisch? Ist die Beräumung teurer?
Wir hatten schon überlegt, dass Gelände selbst beräumen zu lassen und dann eine Teilung für den Verkauf vorzunehmen. Die Frage ist, wäre das tatsächlich besser für den Bauherren? Jetzt sieht er ja, woran er ist. Nach der Beräumung ist der Boden erst mal wacklig, oder?
Was würdet Ihr tun? Jemand Tipps?
Unter Wert wollen wir auch nicht verkaufen. Dann lassen wir lieber Bäume wachsen und nutzen das Feuerholz.
Wir hatten das Land bei 80kEuro Verhandlungsbasis angesetzt. Interessenten sind schon da, aber lassen sich durch die Beräumungskosten abschrecken. Rechnet man hier knallhart durch, läge man bei 135k Grundstückswert weniger 80 sind 55k allein zur Beräumung des Geländes. Ist das unrealistisch? Ist die Beräumung teurer?
Wir hatten schon überlegt, dass Gelände selbst beräumen zu lassen und dann eine Teilung für den Verkauf vorzunehmen. Die Frage ist, wäre das tatsächlich besser für den Bauherren? Jetzt sieht er ja, woran er ist. Nach der Beräumung ist der Boden erst mal wacklig, oder?
Was würdet Ihr tun? Jemand Tipps?
Unter Wert wollen wir auch nicht verkaufen. Dann lassen wir lieber Bäume wachsen und nutzen das Feuerholz.
HilfeHilfe schrieb:
man ihr seid ja in der Familie Großgrundbesitzer.
wohl in der DDR gut vernetzt gewesenDas sind ehemalige Betriebsteile der alten Fabrik. Erst enteignet und nach der Wende wieder zurück geführt. Aber in 01844 reißt es Dir keiner aus den Händen. Mit Euren 50 statt 90 kommt ihr ja den Käufern schon entgegen bezüglich der Größe.
Ich würde allerdings auch mal den Grundflächenzahl sowie (Bebauungsplan gibt es wohl nicht?) Möglichkeiten ins Spiel bringen, wenn es darum geht, ob man darauf nur ein Einfamilienhaus oder ein DH bauen kann. Das würde ich dann in Relation sehen wollen, wie viel man sonst bei Euch für ein reelles Grundstück bezahlen würde. Manchmal kann man nicht über Qm gehen, sondern muss ein „Stück Baugrund“ anbieten für den Durchschnittspreis.
Bei Eurer Trennung sehe ich das planrechte Grundstück etwas schmal an...
Wenn ein Pärchen über einen Preis jammert, und das passiert zu 90% der Fälle, muss es Euch nicht irritieren. Viele suchen frisch und denken, ein Hausbau ist ein Kinderspiel. Natürlich ist es für Bauwillige kompliziert, aber der Hausbau ist grundsätzlich kompliziert, also sollen die sich dran gewöhnen. Erst kommen sie als Schnäppchenjäger, später als reelle Kaufinteressenten.
Und wenn nicht, dann könnt ihr immer noch euer Angebot verändern
Ich würde allerdings auch mal den Grundflächenzahl sowie (Bebauungsplan gibt es wohl nicht?) Möglichkeiten ins Spiel bringen, wenn es darum geht, ob man darauf nur ein Einfamilienhaus oder ein DH bauen kann. Das würde ich dann in Relation sehen wollen, wie viel man sonst bei Euch für ein reelles Grundstück bezahlen würde. Manchmal kann man nicht über Qm gehen, sondern muss ein „Stück Baugrund“ anbieten für den Durchschnittspreis.
Bei Eurer Trennung sehe ich das planrechte Grundstück etwas schmal an...
Wenn ein Pärchen über einen Preis jammert, und das passiert zu 90% der Fälle, muss es Euch nicht irritieren. Viele suchen frisch und denken, ein Hausbau ist ein Kinderspiel. Natürlich ist es für Bauwillige kompliziert, aber der Hausbau ist grundsätzlich kompliziert, also sollen die sich dran gewöhnen. Erst kommen sie als Schnäppchenjäger, später als reelle Kaufinteressenten.
Und wenn nicht, dann könnt ihr immer noch euer Angebot verändern
ypg schrieb:
Manchmal kann man nicht über Qm gehen, sondern muss ein „Stück Baugrund“ anbieten für den Durchschnittspreis.Ja, die Frage, ob sich das alle lohnt oder ob man es verschrubbt für dann eben nur 50 oder 60k und ist den Mist los?ypg schrieb:
Bei Eurer Trennung sehe ich das planrechte Grundstück etwas schmal an...Würdest Du nur 2 machen? Ne Idee vielleicht?Hier ist der "Rohdiamant".
kaho674 schrieb:
Hier ist der "Rohdiamant".Aber mit Phantasieteilungen (rote Linien) ?Mir scheint es unprofessionell, Abrissarbeiten vor Eigentümerwechsel zu vollziehen - allein wegen der Grunderwerbsteuer auch auf den dann höheren Erwerbspreis etcetera.
Die Grundstücksgröße böte sich m.E. für einen "vorhabenbezogenen Bebauungsplan" an. Risiken kann man regeln, Stichwort "Besserungsschein".
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