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ᐅ Braucht man neue Heizung statt Nachtspeicherheizung in Haus?


Erstellt am: 05.06.11 10:55

Gaga05.06.11 10:55
Hallo, ich bin zwar nicht direkt Bauherr, aber plane ein Haus zu kaufen, das momentan mit Nachtspeicherheizung ausgestattet ist. Nach allem was ich bislang darüber gehört habe, ist diese Art der Wärmegewinnung nicht so optimal, zudem gibt es widerstreitende Aussagen, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt diese Art der Beheizung nicht mehr erlaubt sein soll.
Meine Frage nun, weiß jemand zuverlässig, ob es tatsächlich in Zukunft so sein wird, dass man die Öfen / die Nachtspeicherheizung austauschen muss? Und wie hoch sollte man denn die Kosten für einen Ersatz veranschlagen? Es handelt sich um ein kleines älteres Objekt (ca. 100 qm Wohnfläche / BJ. ca. 1906 / altes Bauernhaus) Viel Platz für einen großen Heizkessel gibt es nicht. Der Verkäufer gibt an, dass die Kosten für die Heizung bei ca. 110 EUR im Monat lägen (rund 1300 EUR pro Jahr total) irgendwie kann ich das nicht so recht glauben. Und wenn man die Heizung austauscht, muss man doch sicherlich auch die Wasserversorgung verändern, was zusätzliche Kosten bringen wird?
Vielen Dank schon mal für die Antworten der Experten.
€uro05.06.11 12:26
Hallo,
Gaga schrieb:
...., aber plane ein Haus zu kaufen, das momentan mit Nachtspeicherheizung ausgestattet ist.
Hier würde ich noch einmal intensiv Nachdenken!
Gaga schrieb:
...Meine Frage nun, weiß jemand zuverlässig, ob es tatsächlich in Zukunft so sein wird, dass man die Öfen / die Nachtspeicherheizung austauschen muss?
Ja, ab 2020. Ungeachtet dessen, ist dieses Heizsystem von den Verbrauchskosten die teuerste Art zu heizen.
Gaga schrieb:
...Der Verkäufer gibt an, dass die Kosten für die Heizung bei ca. 110 EUR im Monat lägen (rund 1300 EUR pro Jahr total) irgendwie kann ich das nicht so recht glauben.
Der Verkäufer wird jede Anstrengung unternehmen, die Verbrauchskosten möglichst niedrig darzustellen. Als Käufer hat man übrigens einen Rechtsanspruch auf einen Energieeinsparverordnung Bedarfsausweis!
Gaga schrieb:
...Und wenn man die Heizung austauscht, muss man doch sicherlich auch die Wasserversorgung verändern, was zusätzliche Kosten bringen wird?
So ist es, Heizung. und Warmwasser-Bereitung sind wesentliche Kostenfaktoren eines Einfamilienhaus.
Also Vorsicht, solche Objekte werden im Nachherein schnell zum Groschengrab. Entscheidungen sollte man nur nach Konsultation eines Fachmanns in Sachen Bau- und Haustechnik fällen.

v.g.
Gaga07.06.11 16:58
Vielen Dank für die Auskunft. Ich war mir da unsicher, werde aber nochmal mit den Leuten sprechen, denn ich bin bereit die Umbaumaßnahmen zu übernehmen, aber dann sollte man auf alle Fälle nochmal über den Preis sprechen. Dieser ist dann absolut zu hoch.
Maxim12.06.11 10:19
Hallo Gaga,
ich würde eine Luft-Wasser-Wärmepumpe einbauen lassen. Die Einbaukosten sind um einiges niedriger als bei der Erdwärme und schneller.
Ich habe mit meinem Freund in seinem Haus eine eingebaut von Mitsubishi Ecodan, das Gerät ist sehr leise und hat guten COP-Wert. Der Schornsteinfeger kommt nicht mehr in sein Haus. Viel Platz braucht man bei so was nicht, das Innengerät ist so groß wie ein Kühlschrank oder man kann sogar Kompaktgerät nehmen, es steht komplett draußen, nur Pufferspeicher im Keller oder Technikraum.
Man muss nur größere Heizkörper einbauen als bei der normalen Heizung, damit die Vorlauftemperatur möglischt niedrig bleibt. Der Wärmepumpenstrom ist auch generell günstiger als Normaltarif, aber es ist auch von der örtlichen Stadtwerke bestimmt.
Ich hoffe es hat dir geholfen.

Gruß
Maxim
€uro12.06.11 19:13
Hallo,
Maxim schrieb:
...ich würde eine Luft-Wasser-Wärmepumpe einbauen lassen.
Eine pauschale Empfehlung die durchaus ins Auge gehen kann. Gebäude, Klimastandort, Nutzerverhalten etc. sind erst einmal auf Eignung für eine Luftwärmepumpe zu überprüfen!
Maxim schrieb:
...Wärmepumpenstrom ist auch generell günstiger als Normaltarif, ...
HT / NT Tarife sind gerade bei Luftwärmepumpe nicht immer die günstigere Wahl. Das sollte man vorher rechnen (lassen), denn Luftwärmepumpe leben von ihrer Quelle Außenluft (Jahresarbeitszahl). Gerade bei höherem Warmwasser-Bedarf im Verhältnis zur Heizung, sind die hohen Mittagstemperaturen sehr interessant. Und hier ist ein HT vorgegeben.

v.g.
Maxim12.06.11 21:50
Es war keine pauschale Empfehlung es war eine Empfehlung und habe nur das mitgeteilt womit ich selber gute Erfahrungen hatte. Ich weiss nur alles ist besser als Nachtspeicherstrom!
Luftwärmepumpe ist immer besser als Nachtstrom, und selbst 1:3,2 (2°C) ist immer besser als Nachtspeicherheizung. Unsere Stadtwerke bieten für 17 Ct/KWh rund um die Uhr, oder 13 Ct nachts. Aber es ist sowieso jedem selber überlassen. Es gibt keine Standardlosung für alle.
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