ᐅ Wasserwärmepumpe vs Gasbrennwert Erfahrungen?
Erstellt am: 30.04.11 22:46
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insgruene30.04.11 22:46Hallo zusammen,
da ich hier fast nur Diskussionen zur Luftwärmepumpe lese, würde ich gern mal eure Meinung zur Wasserwärmepumpe versus Gasbrennwerttherme hören.
Ich könnte die Brunnen u.U. in Eigenleistung erbringen, anschaffungsmäßig sollte die Wärmepumpe nach Aussage des Hausbauers dann nicht viel Mehrkosten bedeuten.
Was ist eure Meinung, was ist besser? Und welche Firma wäre ein guter Anbieter?
Vielen Dank
insgruene
da ich hier fast nur Diskussionen zur Luftwärmepumpe lese, würde ich gern mal eure Meinung zur Wasserwärmepumpe versus Gasbrennwerttherme hören.
Ich könnte die Brunnen u.U. in Eigenleistung erbringen, anschaffungsmäßig sollte die Wärmepumpe nach Aussage des Hausbauers dann nicht viel Mehrkosten bedeuten.
Was ist eure Meinung, was ist besser? Und welche Firma wäre ein guter Anbieter?
Vielen Dank
insgruene
Hallo,
Warmwasser-Wärmepumpe haben gegenüber der Sole den Vorteil der höheren Quellentemperatur. Hieraus ergibt sich eine theoretisch höhere Jahresarbeitszahl. Auch sind die physikalischen Eigenschaften von Wasser für die Wärmeübertragung und Förderung günstiger. Allerdings sind nur wenige Brunnen hinsichtlich der Wasserqualität tatsächlich geeignet. Probleme treten besonders gern bei den Schluckbrunnen auf. nicht vergessen werden darf der meist höhere Energieaufwand der Quellenpumpe, wodurch eine anfänglich gute Jahresarbeitszahl sehr schnell schlechter als bei einer Soleanlage werden kann. (Offenes System)
v.g.
insgruene schrieb:Hier gilt das Gleiche wie bei Luftwärmepumpe! Der Vergleich mit Gasbrennwert hinkt insofern, da dort meist eine unwirtschaftliche Solarthermieanlage mit eingekauft werden muss.
...., würde ich gern mal eure Meinung zur Wasserwärmepumpe versus Gasbrennwerttherme hören.
Warmwasser-Wärmepumpe haben gegenüber der Sole den Vorteil der höheren Quellentemperatur. Hieraus ergibt sich eine theoretisch höhere Jahresarbeitszahl. Auch sind die physikalischen Eigenschaften von Wasser für die Wärmeübertragung und Förderung günstiger. Allerdings sind nur wenige Brunnen hinsichtlich der Wasserqualität tatsächlich geeignet. Probleme treten besonders gern bei den Schluckbrunnen auf. nicht vergessen werden darf der meist höhere Energieaufwand der Quellenpumpe, wodurch eine anfänglich gute Jahresarbeitszahl sehr schnell schlechter als bei einer Soleanlage werden kann. (Offenes System)
insgruene schrieb:Ohne Berechnung der Rahmenparameter lässt sich diese Frage belastbar nicht beantworten, es sein denn, man vertraut bei einer wesentlichen Investition der Glaskugel 😉
....Was ist eure Meinung, was ist besser? Und welche Firma wäre ein guter Anbieter?
v.g.
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insgruene02.05.11 20:19Ein unabhängiger Energieberater kann mir das sicher auch sagen, denke ich, den habe ich mal eingeplant.
Ob das Grundwasser geeignet ist, kann mir das ein Bodengutachten sagen? Das möchte ich sowieso vor Vertragsabschluss machen lassen, das muss dann wohl auch ich zahlen vermute ich mal? Zumindest der Hausbauer meinte dass das so sei, ich das aber dann beim Bau von ihm wiederbekommen würde. Ist das so üblich?
Und dann würde ich das Grundwasser gleich mittesten lassen, oder?
Viele Grüße
insgruene
Ob das Grundwasser geeignet ist, kann mir das ein Bodengutachten sagen? Das möchte ich sowieso vor Vertragsabschluss machen lassen, das muss dann wohl auch ich zahlen vermute ich mal? Zumindest der Hausbauer meinte dass das so sei, ich das aber dann beim Bau von ihm wiederbekommen würde. Ist das so üblich?
Und dann würde ich das Grundwasser gleich mittesten lassen, oder?
Viele Grüße
insgruene
insgruene schrieb:
...Ein unabhängiger Energieberater kann mir das sicher auch sagen, denke ich, den habe ich mal eingeplant. Energieberater ist leider keine geschützte Berufsbezeichnung.Daher wäre es durchaus wichtig, dass dieser gleichzeitig TGA Planer ist und zusätzlich eine bautechnische Ausbildung absolviert hat!
insgruene schrieb:
...Ob das Grundwasser geeignet ist, kann mir das ein Bodengutachten sagen? Nein, hierfür ist eine gesonderte Untersuchung erforderlich. Bei Bodengutachten geht es um die Tragfähigkeit als Grundlage für die Bauwerksgründung.v.g.
Hallo,
Was tatsächlich wirtschaftlich ist, lässt sich mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung ermitteln. Hierzu ist zuvor jedoch mindestens eine Heizlastberechnung erforderlich. Ob der befreundete Architekt in Fragen Haustechnik wirklich sattelfest ist, würde ich jetzt mal bezweifeln. 😉
v.g.
insgruene schrieb:Solarthermieanlage benötigt man bei einer Wärmepumpe als Wärmeerzeuger meist nicht. Dass hier die Kollektoren im Preis enthalten sind, liegt am Konzept des GU, bei dem vermutlich Gasbrennwert Standard ist. Im Übrigen zählt nicht so sehr was möglich wäre, sondern was primärenergetisch gefordert wird.
...Warum muss ich denn eine Solarthermieanlage mit der Grundwasser-Wärmepumpe mitkaufen? Kollektoren sind sowieso im Hauspreis mit enthalten, aber eine Wärmepumpe kann ich doch auch ohne betreiben oder was wäre denn am wirtschaftlichsten?
Was tatsächlich wirtschaftlich ist, lässt sich mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung ermitteln. Hierzu ist zuvor jedoch mindestens eine Heizlastberechnung erforderlich. Ob der befreundete Architekt in Fragen Haustechnik wirklich sattelfest ist, würde ich jetzt mal bezweifeln. 😉
v.g.
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insgruene04.05.11 08:49Lieber €uro,
du hast die Solarthermieanlage ins Spiel gebracht, was aber gar nicht die Frage war.
Meine Frage war nur ob sich eine Grundwasser-Wärmepumpe lohnt im Vergleich zu einer Gastherme.
Ich habe auch nicht gesagt dass mein Architekt sich mit Haustechnik auskennt. Ich habe gesagt dass er mir einen vermitteln wird, das ist ein Unterschied.
du hast die Solarthermieanlage ins Spiel gebracht, was aber gar nicht die Frage war.
Meine Frage war nur ob sich eine Grundwasser-Wärmepumpe lohnt im Vergleich zu einer Gastherme.
Ich habe auch nicht gesagt dass mein Architekt sich mit Haustechnik auskennt. Ich habe gesagt dass er mir einen vermitteln wird, das ist ein Unterschied.
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