ᐅ Konstruktion Holzbalkendecke Einfamilienhaus 2 Geschossig mit Satteldach.
Erstellt am: 25.12.17 16:34
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Knallkörper26.12.17 00:00Paulus16 schrieb:
Besteht das Problem in dem Material von OSB-Platten oder in der fehlenden Hinterlüftung?Im Material. Die Hinterlüftung ist grundsätzlich recht wirkungslos. Es gibt keinen "Antrieb" für horizontalen Luftwechsel. Ist raumseitig eine Dampfbremse oder Dampfsperre geplant?
Paulus16 schrieb:
Warum bist du dieser Meinung? kannst du bitte weiter erklären?Knallkörper schrieb:
Die Hinterlüftung ist grundsätzlich recht wirkungslos. Es gibt keinen "Antrieb" für horizontalen Luftwechsel.Genau so ist es. Luftzirkulation hättest Du in dieser waagerechten Luftschicht ja nicht. Im Sinne eines Wärmedurchganges läge diese zwischen der Balken- und der Bodenlage ja bereits "jenseits" der Dämmlage. Ohne Zirkulation hättest Du hier die "Brutstätte" für genau die Kondensation, die Du befürchtest.Unterhalb der Balken - also "vor" der Dämmlage - ist die Verlangsamung des Wärmedurchganges noch nicht eingetreten und damit das Temperaturgefälle gegenüber der direkt darunterliegenden "Schicht" (= Raumluft) geringer und damit weniger problematisch. Die Lattung stört hier daher nicht (einen energetischen Zweck soll sie an dieser Stelle nicht erfüllen, sondern das "Arbeiten" des Materials "Balken" von den sich in diesem Sinne stabil / starr verhaltenden Gipskartonplatten entkoppeln - letzteres wiederum wird bei Holz auf Holz so nicht benötigt). Ich hätte allerdings Rauspund bevorzugt.
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Knallkörper26.12.17 12:57Ich würde es nicht so haben wollen. Es gibt keine 100% dichte Dampfbremse. Aus meiner Sicht sollte die Oberseite der Kehlbalkenlage tatsächlich diffusionsoffen sein.
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