ᐅ Hausverkleidung - Teerplatten in Klinkeroptik?
Erstellt am: 19.06.17 10:38
T
TellyD300019.06.17 10:38Hallo,
mein Mann und ich sind schon ewig auf der Suche nach einem Haus.
Nun hat sich etwas innerhalb der Familie ergeben, was genau unseren Vorstellungen entspricht. Allerdings ist es so, dass das Haus eine Fassade hat, die wir nicht genau zuordnen können. Und meine Cousine weiß auch nicht, um welches Material es sich handelt.
Es sieht aus, wie Klinker, es sind aber Platten, die von der Struktur eher an Teerpappe erinnern.m Diese wurden auf eine Unterkonstruktion verschraubt.
Ein Bekannter meinte, dass es sich dabei um Eternikplatten handelt und dass die Entsorgungskosten erheblich wären, da in den 70er Jahren noch Asbest in diesen Produkten verwendet wurde.
Wir würden gerne vorher wissen, ob wir eine größere Summe für die Entsorgung einplanen müssen.
Kennt sich jemand aus? Die Fassade wurde 1978 erneuert.
Ansonsten ging es Gott sei Dank keine größeren Posten, die wir nicht einschätzen können, daher wäre ich für eine fundierte Antwort sehr dankbar!
Viele Grüße,
TellyD3000
mein Mann und ich sind schon ewig auf der Suche nach einem Haus.
Nun hat sich etwas innerhalb der Familie ergeben, was genau unseren Vorstellungen entspricht. Allerdings ist es so, dass das Haus eine Fassade hat, die wir nicht genau zuordnen können. Und meine Cousine weiß auch nicht, um welches Material es sich handelt.
Es sieht aus, wie Klinker, es sind aber Platten, die von der Struktur eher an Teerpappe erinnern.m Diese wurden auf eine Unterkonstruktion verschraubt.
Ein Bekannter meinte, dass es sich dabei um Eternikplatten handelt und dass die Entsorgungskosten erheblich wären, da in den 70er Jahren noch Asbest in diesen Produkten verwendet wurde.
Wir würden gerne vorher wissen, ob wir eine größere Summe für die Entsorgung einplanen müssen.
Kennt sich jemand aus? Die Fassade wurde 1978 erneuert.
Ansonsten ging es Gott sei Dank keine größeren Posten, die wir nicht einschätzen können, daher wäre ich für eine fundierte Antwort sehr dankbar!
Viele Grüße,
TellyD3000
Diese Fassadenplatten können durchaus Asbestfasern als Armierung enthalten, die das Grundmaterial (Teer-/Bitumenbaustoffe) flexibel und bruchsicher machen. Du kannst eine Materialprobe untersuchen lassen (Kostenpunkt € 100-200) oder pauschal den zuständigen Entsorgungsbetrieb zu dieser Art von Platten befragen. Wenn er regional häufiger verbaut worden ist, gibt es dazu vielleicht sogar eine zutreffende Auskunft, zumindest aber die Entsorgungskosten für ein derartiges Produkt.
Wenn es sich um ein Fachwerkhaus handelt,sollte auf jeden Fall die Verkleidung punktuell im Sockelbereich geöffnet werden, um den Erhaltungszustand der Fachwerkkonstruktion prüfen zu können. Auch der eventuell verkleidete Sockelbereich von Massivbauten unter dieser Verkleidung sollte auf aufsteigende Feuchte geprüft werden. Darüber hinaus gibt es für jede Immobilie baualtersspezifische Punkte, die vor Kauf begutachtet werden sollten.
Wenn es sich um ein Fachwerkhaus handelt,sollte auf jeden Fall die Verkleidung punktuell im Sockelbereich geöffnet werden, um den Erhaltungszustand der Fachwerkkonstruktion prüfen zu können. Auch der eventuell verkleidete Sockelbereich von Massivbauten unter dieser Verkleidung sollte auf aufsteigende Feuchte geprüft werden. Darüber hinaus gibt es für jede Immobilie baualtersspezifische Punkte, die vor Kauf begutachtet werden sollten.
TellyD3000 schrieb:
Nun hat sich etwas innerhalb der Familie ergeben, was genau unseren Vorstellungen entspricht.Und nun lass die Entsorgung 20€/m² kosten.
Lass es 150m² in Summe sein.
Das wären 3000€ für die Entsorgung von den Platten falls wirklich Asbest drin ist.
Dieser Betrag ist lächerlich in meinen Augen, vor allem wenn das Haus sonst perfekt ist.
Andere zahlen mehrere 10.000€ für nen Makler der Ihnen nur halb-perfekte Häuser vermittelt.
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