ᐅ KfW-Effizienzhaus 70 (153) Voraussetzung?
Erstellt am: 27.08.10 20:05
B
Bauexperte28.08.10 10:14Hallo,
KfW Effizienzhaus 70 (ehem. Kfw 60) bezeichnet Häuser mit einer energetischen Mindesteffizienz. Diese richtet sich nach der Energieeinsparverordnung (Energieeinsparverordnung), in welcher die Kriterien für den modernen, effizienten Baustandard (KFW 100) festgelegt sind. Das Kfw 70-Effizienzhaus darf davon nur 700% der Energie verbrauchen. Diese Kategorisierung hat auch Auswirkungen auf die Förderung durch die KfW. Daraus ergibt sich der Name KfW Effizienzhaus 70.
Definition KfW Effizienzhaus 70
Im Vergleich zum Haustyp KfW 55 (ehem. Kfw 40) sind beim KfW Effizienzhaus 70 (ehem. KfW 60) die Förderkriterien weniger streng. Denn die Verbesserungen zum Maßstab KfW 100 (Niedrigenergiehaus) nach Energieeinsparverordnung fallen auch geringer aus:
· Jahres-Primärenergiebedarf Qp und Transmissionswärmeverlust HT´maximal 70 % der nach Energieeinsparverordnung 2007 zulässigen Werte und
· Jahres-Primärenergiebedarf maximal 60 kWh pro m2 Gebäudenutzfläche AN
Wie wird KfW 70 erreicht?
Fenster und Türen isolieren nahezu genauso gut wie die Außenwände. Gebäude mit Öl- oder Gas-Brennwertheizung oder Wärmepumpe, gebaut mit WDVS (Wärmedämmverbundsystem) brauchen i.d.R. eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Je nachdem, welches Mauerwerk und welche Dicke (z.B. 36,5) verbaut wird, kann auf eine Lüftungsanlage verzichtet werden. Es muß allerdings entsprechend des Jahres-Primärenergiebedarfs seitens der Technik aufgerüstet werden; bspw. mit einer Erdwärme- oder Luft-/Wasser-Wärmepumpe.
Förderung KfW Effizienzhaus 70
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert mit zinsgünstigen Darlehen den Erwerb oder Bau von energiesparenden Häusern. Ein Haustyp heißt dabei KfW Effizienzhaus 70 (ehem. KFW 60). Das Förderprogramm der KfW nennt sich “Ökologisches Bauen“ und geht bis zu einer Darlehenssumme von € 50.000,00.
Freundliche Grüße
Viti schrieb:KfW Effizienzhaus 70
Wie ist das eigentlich was muss ein Haus alles Haben um KFW70 zu erreichen??
KfW Effizienzhaus 70 (ehem. Kfw 60) bezeichnet Häuser mit einer energetischen Mindesteffizienz. Diese richtet sich nach der Energieeinsparverordnung (Energieeinsparverordnung), in welcher die Kriterien für den modernen, effizienten Baustandard (KFW 100) festgelegt sind. Das Kfw 70-Effizienzhaus darf davon nur 700% der Energie verbrauchen. Diese Kategorisierung hat auch Auswirkungen auf die Förderung durch die KfW. Daraus ergibt sich der Name KfW Effizienzhaus 70.
Definition KfW Effizienzhaus 70
Im Vergleich zum Haustyp KfW 55 (ehem. Kfw 40) sind beim KfW Effizienzhaus 70 (ehem. KfW 60) die Förderkriterien weniger streng. Denn die Verbesserungen zum Maßstab KfW 100 (Niedrigenergiehaus) nach Energieeinsparverordnung fallen auch geringer aus:
· Jahres-Primärenergiebedarf Qp und Transmissionswärmeverlust HT´maximal 70 % der nach Energieeinsparverordnung 2007 zulässigen Werte und
· Jahres-Primärenergiebedarf maximal 60 kWh pro m2 Gebäudenutzfläche AN
Wie wird KfW 70 erreicht?
Fenster und Türen isolieren nahezu genauso gut wie die Außenwände. Gebäude mit Öl- oder Gas-Brennwertheizung oder Wärmepumpe, gebaut mit WDVS (Wärmedämmverbundsystem) brauchen i.d.R. eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Je nachdem, welches Mauerwerk und welche Dicke (z.B. 36,5) verbaut wird, kann auf eine Lüftungsanlage verzichtet werden. Es muß allerdings entsprechend des Jahres-Primärenergiebedarfs seitens der Technik aufgerüstet werden; bspw. mit einer Erdwärme- oder Luft-/Wasser-Wärmepumpe.
Förderung KfW Effizienzhaus 70
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert mit zinsgünstigen Darlehen den Erwerb oder Bau von energiesparenden Häusern. Ein Haustyp heißt dabei KfW Effizienzhaus 70 (ehem. KFW 60). Das Förderprogramm der KfW nennt sich “Ökologisches Bauen“ und geht bis zu einer Darlehenssumme von € 50.000,00.
Freundliche Grüße
Die würde ich Dir schon grundsätzlich empfehlen... Du wirst das Haus nicht wirklich und auch nur ansatzweise so gut lüften, wie es die Kontrollierte-Wohnraumlüftung ausführen wird. Egal ob als zentrales oder dezentrales System.
Die Lüftungswärme welche durch die, wenn schon-denn schon, fachgemässe Stoßlüftung /Querlüftung dabei verloren geht (unwiederbringlich) kannst Du zudem nicht sofort wieder nachführen. Die dem Haus dann entsprechende Heizleistung ist dazu nicht mehr im Stande! Das sollte man sich als angehender Bauherr klar vor Augen halten!
Die Lüftungswärme welche durch die, wenn schon-denn schon, fachgemässe Stoßlüftung /Querlüftung dabei verloren geht (unwiederbringlich) kannst Du zudem nicht sofort wieder nachführen. Die dem Haus dann entsprechende Heizleistung ist dazu nicht mehr im Stande! Das sollte man sich als angehender Bauherr klar vor Augen halten!
Hallo,
Pflicht sind sie nicht, manchmal allerdings notwendig und unumgänglich!
Hierzu kann man sich fachlich und unabhängig beraten lassen. Die Beratungskosten stehen in keinem Verhältnis zu den Anlagen- und Betriebskosten.
v.g.
Viti schrieb:Lüftungsanlagen sind vor allen Dingen komfortabel! Komfort bedeutet KoSten zw. 5 ...10 T€ für ein Einfamilienhaus!
....wird hierfür noch eine Lüftungsanlage gebraucht oder kann man darauf verzichten
Pflicht sind sie nicht, manchmal allerdings notwendig und unumgänglich!
Hierzu kann man sich fachlich und unabhängig beraten lassen. Die Beratungskosten stehen in keinem Verhältnis zu den Anlagen- und Betriebskosten.
v.g.
Da würde ich mich gerne anschließen und ergänzend fragen:
Wie viel Endenergiebedarf (nicht Primärenergiebedarf!) ist bei einem KfW-Effizienzhaus 70 pro m²a zu erwarten? Beim KfW-60-Haus waren es ja 60 (Primärenergie), was dann bei ner Gasheizung automatisch auch 60 Endenergie entsprech.
Aber weil ja irgendwie die Berechnungsgrundlage geändert wurde, steigt ja keiner mehr wirklich durch....
Hat jemand Erfahrungen? Größenordnung +/- 5kWh/am² würde mir reichen. (BTW: ist das die reale m² oder eine fiktive m² nach dem Referenzgebäude-Gedöns...)?
Danke
Wie viel Endenergiebedarf (nicht Primärenergiebedarf!) ist bei einem KfW-Effizienzhaus 70 pro m²a zu erwarten? Beim KfW-60-Haus waren es ja 60 (Primärenergie), was dann bei ner Gasheizung automatisch auch 60 Endenergie entsprech.
Aber weil ja irgendwie die Berechnungsgrundlage geändert wurde, steigt ja keiner mehr wirklich durch....
Hat jemand Erfahrungen? Größenordnung +/- 5kWh/am² würde mir reichen. (BTW: ist das die reale m² oder eine fiktive m² nach dem Referenzgebäude-Gedöns...)?
Danke
Ähnliche Themen