ᐅ Grundriss Einfamilienhaus 141 qm - offensichtliche Schwachstellen?
Erstellt am: 28.01.16 13:24
D
Dan8070
Servus zusammen,
anbei ein erster Vorentwurf eines Einfamilienhaus, welches wir nach einem ersten Planungsgespräch mit einem Bauunternehmen bekommen haben. Nach "Freigabe" unsererseits bekommen wir das detaillierte Angebot.
Norden ist oben.Eingang im Osten
Im Rahmen unserer Möglichkeiten und diverser Kompromisse (schön wäre gewesen: Abtrennung Wohnzimmer durch Schiebetüre, größerer Abstellraum, Bad etwas größer damit ein einbauschrank hinein passt) sind wir fürs Erste recht zufrieden.
Wir haben schon angegeben, dass das Fenster im Treppenhaus nach oben hin von 2 Meter auf 3 Meter vergrößert wird, die Haustüre den Anschlag anders herum haben soll, das Fenster in der Abstellkammer steht zur Diskussion, Toilette OG evtl. nicht optimal platziert usw...
Wir würden uns über konstruktive Kritik freuen. Vielen Dank!
Bewohner: 2 Erwachsene, 2 Kinder (1 und 10 Jahre)
Bebauungsplan/Einschränkungen: 2 Geschossig, Sattel- oder Walmdach 22-28%
Größe des Grundstücks: 722 qm
Hang: Nein
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit 2
Dachform Walmdach 22%
Stilrichtung Stadthaus?!?
Ausrichtung Terrasse nach Süden, Eingang im Osten
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp
Keller, Geschosse Keller, 2 Vollgeschosse
Anzahl der Personen, Alter
Raumbedarf im EG, OG, ca. 65-70 jeweils
Büro: keines (nice to have, kein Must-have)
Schlafgäste pro Jahr: 3-4
Anzahl Essplätze: 6-8
Kamin: JA (kleiner)
Garage, Carport: 1 Einzelgarage mit Anbau für Geräte/Räder
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung
-Planer eines Bauunternehmens
Was gefällt besonders? Viel Platz im Ess-Wohnbereich, Ankleide,
Was gefällt nicht? Größe des Flures unten (zu groß?), Abstell zu klein, Badaufteilung, Schlafzimmer etwas zu groß)
Preisschätzung lt Architekt/Planer:ca. 320.000 - 340.000 Schlüsselfertig ohne Beläge
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 380.000,--
favorisierte Heiztechnik: Pellets/Luftwärmepumpe (kein Gas auf dem Grundstück!)
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Im Prinzip auf nichts mehr
-könnt Ihr nicht verzichten:


anbei ein erster Vorentwurf eines Einfamilienhaus, welches wir nach einem ersten Planungsgespräch mit einem Bauunternehmen bekommen haben. Nach "Freigabe" unsererseits bekommen wir das detaillierte Angebot.
Norden ist oben.Eingang im Osten
Im Rahmen unserer Möglichkeiten und diverser Kompromisse (schön wäre gewesen: Abtrennung Wohnzimmer durch Schiebetüre, größerer Abstellraum, Bad etwas größer damit ein einbauschrank hinein passt) sind wir fürs Erste recht zufrieden.
Wir haben schon angegeben, dass das Fenster im Treppenhaus nach oben hin von 2 Meter auf 3 Meter vergrößert wird, die Haustüre den Anschlag anders herum haben soll, das Fenster in der Abstellkammer steht zur Diskussion, Toilette OG evtl. nicht optimal platziert usw...
Wir würden uns über konstruktive Kritik freuen. Vielen Dank!
Bewohner: 2 Erwachsene, 2 Kinder (1 und 10 Jahre)
Bebauungsplan/Einschränkungen: 2 Geschossig, Sattel- oder Walmdach 22-28%
Größe des Grundstücks: 722 qm
Hang: Nein
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit 2
Dachform Walmdach 22%
Stilrichtung Stadthaus?!?
Ausrichtung Terrasse nach Süden, Eingang im Osten
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp
Keller, Geschosse Keller, 2 Vollgeschosse
Anzahl der Personen, Alter
Raumbedarf im EG, OG, ca. 65-70 jeweils
Büro: keines (nice to have, kein Must-have)
Schlafgäste pro Jahr: 3-4
Anzahl Essplätze: 6-8
Kamin: JA (kleiner)
Garage, Carport: 1 Einzelgarage mit Anbau für Geräte/Räder
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung
-Planer eines Bauunternehmens
Was gefällt besonders? Viel Platz im Ess-Wohnbereich, Ankleide,
Was gefällt nicht? Größe des Flures unten (zu groß?), Abstell zu klein, Badaufteilung, Schlafzimmer etwas zu groß)
Preisschätzung lt Architekt/Planer:ca. 320.000 - 340.000 Schlüsselfertig ohne Beläge
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 380.000,--
favorisierte Heiztechnik: Pellets/Luftwärmepumpe (kein Gas auf dem Grundstück!)
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Im Prinzip auf nichts mehr
-könnt Ihr nicht verzichten:
B
Bauexperte30.01.16 10:11ypg schrieb:
- auf die Aussage des BU/GÜ (eventuell pauschalierender Verkäufer) würde ich mich nicht verlassen Du ungläubige Thomasine Die Technik wird imho in den vorderen Keller seitens des Versorgers geliefert und von dort verzweigt. Wird imho für den TE etwas teurer, aber vmtl. auch nicht mehr, als wenn die Versorger direkt nach hinten ins Grundstück liefern würden. Einziger Wermutstropfen: die Leitungen laufen _länger_ unterhalb der Kellerdecke, als bei üblichen BV.
Grüße, Bauexperte
Glaube das ist oft ein Konflikt... es geht vieles besser und schöner, damit aber auch planungsintensiver, fehleranfälliger oder teurer - seien es nun Mehrmeter, cm-genaue Positionen von Schaltern, Spots, Fliesenfugen oder Dachanschlüsse.
Der Bauherr hat die freie Wahl; oft aber nicht den Willen dafür zu bezahlen. Im Nachhinein Änderungen zu seinen Gunsten zu fordern ohne Mehrkosten nach dem Motto "ich bin davon ausgegangen" oder "bei Tante Erna ist das aber so oder so" funktioniert halt nicht. Der Vertragspartner hat so kalkuliert, wie er kalkuliert hat - oft mit einfachen Lösungen, um preislich attraktiv zu sein - sonst wäre der Bauherr zum nächsten gestiefelt; also durchaus legitim.
Das einzige, was man wohl manchmal den Planern vorhalten könnte ist, dass sie nicht genug aufklären und über Möglichkeiten berichten; oft aber auch hier vielleicht aus Erfahrung, da Bauherren dann doch wieder Gold haben wollen aber nur bereit sind für Kupfer zu bezahlen. Uns wurden z.B. oft nur Mittelklasseprodukte angeboten - z.B. bei Badmöbeln; bin ich aber zum größten Teil mit zufrieden, da es wirklich so ist, dass die Oberklasse zwar schöner ist, wir sie uns aber derzeit nicht leisten können/wollen. Hätte man uns nun die Oberklasse angeboten, hätten beide Seiten einfach mehr Zeit investiert und wären frustriert gewesen. Verkäufer und Planer sind natürlich keine Hellseher, sondern Erfahrungstiere und irren sich sicherlich auch mal mit dem Gegenüber.
Der Bauherr hat die freie Wahl; oft aber nicht den Willen dafür zu bezahlen. Im Nachhinein Änderungen zu seinen Gunsten zu fordern ohne Mehrkosten nach dem Motto "ich bin davon ausgegangen" oder "bei Tante Erna ist das aber so oder so" funktioniert halt nicht. Der Vertragspartner hat so kalkuliert, wie er kalkuliert hat - oft mit einfachen Lösungen, um preislich attraktiv zu sein - sonst wäre der Bauherr zum nächsten gestiefelt; also durchaus legitim.
Das einzige, was man wohl manchmal den Planern vorhalten könnte ist, dass sie nicht genug aufklären und über Möglichkeiten berichten; oft aber auch hier vielleicht aus Erfahrung, da Bauherren dann doch wieder Gold haben wollen aber nur bereit sind für Kupfer zu bezahlen. Uns wurden z.B. oft nur Mittelklasseprodukte angeboten - z.B. bei Badmöbeln; bin ich aber zum größten Teil mit zufrieden, da es wirklich so ist, dass die Oberklasse zwar schöner ist, wir sie uns aber derzeit nicht leisten können/wollen. Hätte man uns nun die Oberklasse angeboten, hätten beide Seiten einfach mehr Zeit investiert und wären frustriert gewesen. Verkäufer und Planer sind natürlich keine Hellseher, sondern Erfahrungstiere und irren sich sicherlich auch mal mit dem Gegenüber.
B
Bauexperte30.01.16 11:36@BeHaEIJa
Thema Aufklärung - verstehe ich von Deinem Standpunkt aus betrachtet sehr gut.
Die Kehrseite: noch nie so häufig, wie im letzten Jahr habe ich "gelesen" - zur offenen Kommunikation fehlt der Mut: "ihre Beratung/Aufklärung/Betreuung war die beste, von allen. Hat mir bei meiner Wahl des Anbieters sehr geholfen."
Grüße, Bauexperte
Bauexperte
Thema Aufklärung - verstehe ich von Deinem Standpunkt aus betrachtet sehr gut.
Die Kehrseite: noch nie so häufig, wie im letzten Jahr habe ich "gelesen" - zur offenen Kommunikation fehlt der Mut: "ihre Beratung/Aufklärung/Betreuung war die beste, von allen. Hat mir bei meiner Wahl des Anbieters sehr geholfen."
Grüße, Bauexperte
Bauexperte
Daher auch das
...kann die Verkäuferseite sehr gut verstehen.
Glaube, dass in mittlerer Frist Beratung immer etwas kosten wird.
Wo nicht, wird sie komplett gefärbt (Firmenvertreter im Media Markt) oder findet im Luxussegment statt - alternativ an Fachhandwerker gekoppelt - also nur Beratung wenn der Verkauf sicher ist und nur noch das was geklärt wird.
BeHaElJa schrieb:
hätten beide Seiten einfach mehr Zeit investiert und wären frustriert gewesen
...kann die Verkäuferseite sehr gut verstehen.
Glaube, dass in mittlerer Frist Beratung immer etwas kosten wird.
Wo nicht, wird sie komplett gefärbt (Firmenvertreter im Media Markt) oder findet im Luxussegment statt - alternativ an Fachhandwerker gekoppelt - also nur Beratung wenn der Verkauf sicher ist und nur noch das was geklärt wird.
Ich bin selbst Verkäufer (Auto) und kann nachvollziehen dass manche Beratung zwischen Tür und Angel nicht ins Detail gehen kann. Habe ich aber einen Termin nehme ich mir Zeit und kläre den Kunden über Für und Wieder nach Bestem Wissen und Gewissen auf. Wählt ein Kunde dann eine bestimmte Option oder auch Finanzdienstleistung nicht, ist das okay und seine Entscheidung. Aber er hatte die Wahl.
Düsen Anspruch stelle ich als Baukunde auch. Nicht jeder setzt seinen Entwurf in ein Forum
Werde ich auf eine komfortablere Lösung (wenn auch kostspieliger) hingewiesen habe ich die Möglichkeit selbst zu entscheiden.
Erfahre ich nach dem Einzug aber erst dass es anders auch möglich gewesen wäre bin ich enttäuscht.
Düsen Anspruch stelle ich als Baukunde auch. Nicht jeder setzt seinen Entwurf in ein Forum
Werde ich auf eine komfortablere Lösung (wenn auch kostspieliger) hingewiesen habe ich die Möglichkeit selbst zu entscheiden.
Erfahre ich nach dem Einzug aber erst dass es anders auch möglich gewesen wäre bin ich enttäuscht.
Bauexperte schrieb:
Du ungläubige Thomasine
Die Technik wird imho in den vorderen Keller seitens des Versorgers geliefert und von dort verzweigt. Wird imho für den TE etwas teurer, aber vmtl. auch nicht mehr, als wenn die Versorger direkt nach hinten ins Grundstück liefern würden. Einziger Wermutstropfen: die Leitungen laufen _länger_ unterhalb der Kellerdecke, als bei üblichen BV.
Grüße, BauexperteBitte ohne h
Fakt ist doch, das es möglich ist, Technik zu verlegen, damit das Haus komfortabel funktioniert. Hausverkäufer machen Dir den Hauspreis schmackhaft, da sind Extrakosten nicht gern gesehen, die den zukünftigen Bauherren zum Rechnen verleiten, ob diese oder jenes noch im Budget drin ist. Auch gehen Häuslebauer meiner Meinung nach den einfachen Weg - den komplizierten muss man sich erkämpfen, oftmals ohne Zusatzkosten.
Wir haben zu unserer Bauzeit wenig erfragt, was teilweise falsch war. Deshalb rate ich: fragt nach, hakt nach!