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ᐅ Schallschutz Bedenken bei Trennwand und Kontrollierte-Wohnraumlüftung


Erstellt am: 03.11.15 20:43

Ricard003.11.15 20:43
Hallo zusammen,
wir haben ein Grundstück ins Auge gefasst, auf welches uns der dazugehörige Bauträger eine Doppelhaushälfte stellen will.

Nun habe ich bei der Wahl der Wände Befürchtungen, dass die akustische Unabhängigkeit von meinem Nachbarn vielleicht nicht ganz gegeben ist.
Die Außenwände sollen aus ca. 15 cm starken Kalksandstein gefertigt werden. Die Haustrennwand aus zwei Mal 15 cm Kalksandstein und einer 5 cm starken Mineralfaserdämmplatte. Laut Baubeschreibung soll dadurch ein Schallschutz von 69 dB erreicht werden.

Darunter kann ich mir nun leider nichts vorstellen. Die DIN erfordert zwar nur 57 dB, ist immerhin aber auch von 1989.
Was meint ihr zu dieser Trennwand? Ist davon auszugehen, dass ich den Nachbarn beim Film schauen nicht belästige? Auch wenn die Anlage etwas lauter gestellt wird? Dass diese Frage bei so vielen subjektiven Aspekten schwerlich zu beantworte ist, ist mir klar. Mir geht es eher darum ob es dem heutigen Standard entspricht und welche Erfahrungen ihr mit solchen Wänden habt.

Welchen Effekt versprechen zusätzlich von innen angebrachte Gipskartonplatten an der Haustrennwand?

Außerdem noch der zweite Punkt:
Es wird eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verbaut.
Kann es hierbei zu Schallbrücken kommen? Wenn ja, wie kann das verhindert werden?

Mein besonderes Augenmerk bzgl. des Schallschutzes rührt übrigens von meiner bisherigen Wohnsituation. Hier im Altbau scheint sich zwischen den Etagen nur etwas Heu und Sand zwischen den Holzbalken zu befinden. Man hört die Nachbarn bei Gesprächen in Zimmerlautstärke und beim telefonieren. Und mit hören ist hier auch verstehen gemeint.

Mit leisen Grüßen
Ricardo
Bieber081503.11.15 22:56
Ricard0 schrieb:
Die Haustrennwand aus zwei Mal 15 cm Kalksandstein und einer 5 cm starken Mineralfaserdämmplatte.
Das ist doch super! Beim Betonieren der Zwischendecke muss der Spalt zwischen den Doppelhaushälften abgedeckt werden. Herunterfallender Beton könnte eine Schallbrücke bilden. Ansonsten m.E. alles top, da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen.
Ricard0 schrieb:
Es wird eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verbaut.
Kann es hierbei zu Schallbrücken kommen?
Ja und Nein. Zwischen den Doppelhäusern normal nicht, wenn oben beschriebenes gilt bzw. wenn jede Haushälfte seine eigene Kontrollierte-Wohnraumlüftung bekommt. Alles andere hängt dann von der Planung und der Ausführung der Kontrollierte-Wohnraumlüftung ab.
Bauexperte04.11.15 11:44
Hallo Ricardo,
Ricard0 schrieb:

Die Außenwände sollen aus ca. 15 cm starken Kalksandstein gefertigt werden. Die Haustrennwand aus zwei Mal 15 cm Kalksandstein und einer 5 cm starken Mineralfaserdämmplatte. Laut Baubeschreibung soll dadurch ein Schallschutz von 69 dB erreicht werden.
Es kommt entscheidend darauf an, wie groß ist der Spalt zwischen den Doppelhaushälfte ist. In beschriebenen Fall müsste er >5 cm sein ? Mit Keller oder ohne?
Ricard0 schrieb:

Darunter kann ich mir nun leider nichts vorstellen. Die DIN erfordert zwar nur 57 dB, ist immerhin aber auch von 1989.
Diese DIN besitzt immer noch Gültigkeit. Du solltest aber verinnerlichen, daß die Anwendung von Normen grundsätzlich freiwillig ist. Rechtsverbindlichkeit erlangen Normen, wenn Gesetze oder Rechtsverordnungen wie zum Beispiel EU-Richtlinien auf sie verweisen. Daneben können Vertragspartner die Anwendung von Normen auch in Vereinbarungen verbindlich festlegen.
Ricard0 schrieb:

Was meint ihr zu dieser Trennwand? Ist davon auszugehen, dass ich den Nachbarn beim Film schauen nicht belästige? Auch wenn die Anlage etwas lauter gestellt wird?
Das hängt weniger an der Stärke der Kommun- oder Gebäudetrennwand, sondern an der Größe der Trennfuge und deren sorgfältiger Ausbildung! Wobei ich durch Deine Frage auch wieder gelernt habe, wo es sich (versteckt) sparen läßt; wir bauen die Kommunwand grundsätzlich in 24er Kalksandstein aus, plus Mineralwolle + Luftspalt.
Ricard0 schrieb:

Es wird eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verbaut.
Kann es hierbei zu Schallbrücken kommen? Wenn ja, wie kann das verhindert werden?
Nein wieso? Es erhält doch jede Doppelhaushälfte ihre eigene Lüftungsanlage?

Grüße, Bauexperte
Wastl04.11.15 13:59
3 db Schallreduzierung entsprechen einer "gefühlten" Halbierung des Schalls.
Sprich wenn von 57 auf 69 hast du 12 db Unterschied - das ist extrem viel!
Ricard004.11.15 16:32
Hallo Bieber,
Bieber0815 schrieb:
Das ist doch super! Beim Betonieren der Zwischendecke muss der Spalt zwischen den Doppelhaushälften abgedeckt werden. Herunterfallender Beton könnte eine Schallbrücke bilden. Ansonsten m.E. alles top, da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen.

Klingt soweit schon einmal gut. Ist da nicht die 5 cm Mineralfaserdämmplatte bündig zwischen den beiden Trennwänden? Sodass dort nichts hineinfallen könnte.

Hallo Bauexperte!
Bauexperte schrieb:

Es kommt entscheidend darauf an, wie groß ist der Spalt zwischen den Doppelhaushälfte ist. In beschriebenen Fall müsste er >5 cm sein ? Mit Keller oder ohne?
Es wird mit Keller gebaut. Wie groß der Spalt ist kann ich aus meinen bisher vorliegenden Dokumenten nicht entnehmen. Gilt die Beschreibung der Trennwand eigentlich auch für den Keller?
Sind Doppelhaushälften regelmäßig irgendwo verbunden, abgesehen vom Dachstuhl?
Das hängt weniger an der Stärke der Kommun- oder Gebäudetrennwand, sondern an der Größe der Trennfuge und deren sorgfältiger Ausbildung! Wobei ich durch Deine Frage auch wieder gelernt habe, wo es sich (versteckt) sparen läßt; wir bauen die Kommunwand grundsätzlich in 24er Kalksandstein aus, plus Mineralwolle + Luftspalt.
Ihr baut die Trennwand aus 2 Mal 24er Kalksandstein zzgl. Mineralwolle. Somit also 18cm stärker als wie hier geplant. Vom Stein her betrachtet also etwa nochmal eine meiner Wände zusätzlich.
Sollte ich mir jetzt Sorgen machen?


Zur Lüftungsanlage:
Hier ging es mir um die Schallübertragung innerhalb des Hauses. Es bekommt jedes Haus eine eigene Anlage.

Hallo Wastl,
Wastl schrieb:
3 db Schallreduzierung entsprechen einer "gefühlten" Halbierung des Schalls.
Sprich wenn von 57 auf 69 hast du 12 db Unterschied - das ist extrem viel!

Ja, das habe ich mir so auch ausgerechnet. Trotzdem habe ich keine genaue Vorstellung von 69 dB und dachte mir eben, dass die Häuslebauer 1989 einfach noch nicht so hohe Anforderungen oder Erwartungen hatte und deswegen die 57 dB angenommen haben.

Eigentlich haben mich eure Antworten positiv gestimmt. Bis auf den Hinweis von Bauexperte, dass auch augenscheinlich zwei Mal 24cm Kalksandstein verwendet wird...

Sollte ich während des Baus einen Sachverständigen darauf achten lassen, dass die Trennung der Haushälften vernünftig erfolgt? Über welche einen Zeitraum können hier Fehler entstehen? Wenn dieser Zeitraum zu lang ist, wird es vermutlich übermäßig kostspielig sein einen Sachverständigen diese Sache überwachen zu lassen. Diese Problematik ist bei mir aber eben ein heikles Thema. Ich würde sogar sagen das Wichtigste.

Und hat noch jemand Erfahrungen zur zusätzlichen Schalldämmwirkung von Gipskartonplatten an der Trennwand?

Viele Grüße und bereits jetzt vielen Dank
Ricardo
Wastl04.11.15 17:15
Auf was du achten musst / solltest: Baut 2 komplett getrennte Keller. Sprich 2 weiße Wanne, oder was auch immer. Keine durchgehende Bodenplatte! Sonst hast du damit eine so große Schallbrücke, da kannst du oben machen was du willst, du wirst die Nachbarn immer hören.
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