Schönen guten Tag,
ich bin neu hier und hoffe, dass ihr mir helfen könnt (obwohl ich derzeit nicht selbst baue):
Wir haben vor kurzen eine neue Wohnung (neu gestrichen) bezogen, dritte Etage, Haus wurde kurz vor der Jahrtausendwende errichtet.
Mir war aufgefallen, dass die Fenster insbesondere morgens in Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Küche morgens innen an den Rändern beschlagen sind / Wassertropfen ersichtlich sind. Fenster sind teils ältere Holzfenster, teils Schrägfenster mit Metallrahmen.
Daraufhin habe ich zwei Thermometer /Hygrometer der Firma TFA gekauft unf in Schlafzimmer und Küche positioniert. Die Luftfeuchtigkeit lag zwischen 60-70%.
Ich habe mich im Internet etwas durchgelesen und mir allerhand Tipps angeeignet. Wir lüften mindestens 2 Mal, meistens häufiger am Tag durch in Form von Stoßlüften mit Durchzug, ca. 5-10 Minuten maximal, Heizung in der Zeit aus. Die Temperatur ist in allen Räumen zwischen 19 und 20 Grad. Wäsche wird nicht in der Wohnung getrocknet, nach Duschen und Kochen wird ebenfalls stoßgelüftet und die Lüftung angemacht, ebenso wenn die Waschmaschine in Betrieb war.
Wir stellen zwar fest, dass während des Lüftens die Luftfeuchtigkeit in einen Bereich von 40-45% fällt, allerdings binnen Minuten dann wieder auf mindestens 53 % relativ zügig ansteigt und dann langsamer in Richtung 56-60% wandert. Morgens ist es dann im Schlafzimmer bei ca 63-68%, in der Küche bei 61-67% (beim Kochen geht es trotz Lüftung iÜ noch höher)
Granulatentfeuchter habe ich in Küche und Schlafzimmer stehen, der leider keine Besserung brachte.
Ich kenne dieses Problem aus meiner alten Wohnung überhaupt nicht, weiß leider auch derzeit nicht weiter. Ich würde es jetzt anfangen, schriftlich zu dokumentieren und dann den Vermieter darauf ansprechen, wollte allerdings vorher einmal hier nachfragen, ob jemand vielleicht weitere Tipps hat, was ich machen könnte.
Ich danke euch recht herzlich.
Beste Grüße
BPE
ich bin neu hier und hoffe, dass ihr mir helfen könnt (obwohl ich derzeit nicht selbst baue):
Wir haben vor kurzen eine neue Wohnung (neu gestrichen) bezogen, dritte Etage, Haus wurde kurz vor der Jahrtausendwende errichtet.
Mir war aufgefallen, dass die Fenster insbesondere morgens in Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Küche morgens innen an den Rändern beschlagen sind / Wassertropfen ersichtlich sind. Fenster sind teils ältere Holzfenster, teils Schrägfenster mit Metallrahmen.
Daraufhin habe ich zwei Thermometer /Hygrometer der Firma TFA gekauft unf in Schlafzimmer und Küche positioniert. Die Luftfeuchtigkeit lag zwischen 60-70%.
Ich habe mich im Internet etwas durchgelesen und mir allerhand Tipps angeeignet. Wir lüften mindestens 2 Mal, meistens häufiger am Tag durch in Form von Stoßlüften mit Durchzug, ca. 5-10 Minuten maximal, Heizung in der Zeit aus. Die Temperatur ist in allen Räumen zwischen 19 und 20 Grad. Wäsche wird nicht in der Wohnung getrocknet, nach Duschen und Kochen wird ebenfalls stoßgelüftet und die Lüftung angemacht, ebenso wenn die Waschmaschine in Betrieb war.
Wir stellen zwar fest, dass während des Lüftens die Luftfeuchtigkeit in einen Bereich von 40-45% fällt, allerdings binnen Minuten dann wieder auf mindestens 53 % relativ zügig ansteigt und dann langsamer in Richtung 56-60% wandert. Morgens ist es dann im Schlafzimmer bei ca 63-68%, in der Küche bei 61-67% (beim Kochen geht es trotz Lüftung iÜ noch höher)
Granulatentfeuchter habe ich in Küche und Schlafzimmer stehen, der leider keine Besserung brachte.
Ich kenne dieses Problem aus meiner alten Wohnung überhaupt nicht, weiß leider auch derzeit nicht weiter. Ich würde es jetzt anfangen, schriftlich zu dokumentieren und dann den Vermieter darauf ansprechen, wollte allerdings vorher einmal hier nachfragen, ob jemand vielleicht weitere Tipps hat, was ich machen könnte.
Ich danke euch recht herzlich.
Beste Grüße
BPE
B
Bieber081513.02.18 09:22bpe87 schrieb:
zwischen 20-21 Grad pendeln. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 50-55%, [...]Dennoch, selbst bei diesen Werten sind die Fenster in den letzten Tagen morgens und abends an den Innenrändern, eins sogar flächiger feucht...Ist das normal wegen der kalten Außentemperaturen? Kann ich das irgendwie reduzieren?Bei den genannten Werten ist Lüften m.E. ein zu einfacher Rat. Entscheidend sind der Taupunkt und die Oberflächentemperatur. Bei 20 °C und 55 % relativer Feuchte ist der Taupunkt 10,7 °C. Das heißt, an Oberflächen, die 10,7 °C oder kälter sind, kommt es zur Kondensation von Wasserdampf aus der Luft. (Jeder wird das Phänomen des Brillenträgers, der von draußen rein kommt, kennen ...).Offenbar sind Deine Fensterinnenflächen eher kalt, also unter 11 °C. Ich würde morgens die Fenster trocken wischen. Besonders kritisch ist das aus meiner Sicht nicht.
Kritisch wäre diese Feuchte m.E., wenn sie nicht nur am Fenster sondern auch in Raumecken auf der Tapete oder hinter einer Sockelleiste kondensieren kann. Dort lässt sie sich nicht wegwischen und bietet dann Nährboden für Schimmel. Helfen würde dann heizen (bedingt) und noch besser das Beseitigung von Wärmebrücken, damit keine Oberfläche kälter als 11 °C ist.
Heizen hilft nur bedingt, da eine höhere Raumtemperatur nur wenig Auswirkung auf die Oberflächentemperatur hat. Letztere hängt im Wesentlichen von der Außentemperatur und der Wärmeleitung des Bauteils ab. Beeinflussen kann man nur die Wärmeleitung. Damit ist klar, es ist ein bauliches Problem.
So, warum Lüften doch helfen kann? :P Lüftest Du auf die oftmals im Winter in Innenräumen vorzufindenden 40 % relative Feuchte (bei 20 °C Raumtemperatur), verringert sich die Taupunktstemperatur auf 6 °C von vormals knapp 11 °C. Die Oberfläche muss also schon deutlich kälter sein, damit Dampf kondensieren kann.
Hi.
Ggf. Könnte man sich eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung einbauen??
Nur so eine Idee, weil man da immer wieder von etwas trockener Luft hört
Ggf. Könnte man sich eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung einbauen??
Nur so eine Idee, weil man da immer wieder von etwas trockener Luft hört
Danke für die Antworten. Ich mache Fenster natürlich stets trocken. Muss aber sagen, dass ich das ziemlich nervig finde und bei Holzrahmen das sicherlich dennoch auf Dauer folgen haben dürfte. Aber ich kann ja im Grunde als Mieter auch nicht mehr machen als regelmäßig Stoßlüften, vernünftig heizen und die Fenster trocknen. Den Vermieter darauf angesprochen habe ich bereits, er meinte, wir sollen mal schauen, wie sich das bei wärmeren Temperaturen entwickelt.
Gruß, bpe
Gruß, bpe
Ähnliche Themen