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ᐅ Zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. 60-70% im Winter


Erstellt am: 29.12.2017 14:10

bpe87 29.12.2017 14:10
Schönen guten Tag,

ich bin neu hier und hoffe, dass ihr mir helfen könnt (obwohl ich derzeit nicht selbst baue):

Wir haben vor kurzen eine neue Wohnung (neu gestrichen) bezogen, dritte Etage, Haus wurde kurz vor der Jahrtausendwende errichtet.

Mir war aufgefallen, dass die Fenster insbesondere morgens in Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Küche morgens innen an den Rändern beschlagen sind / Wassertropfen ersichtlich sind. Fenster sind teils ältere Holzfenster, teils Schrägfenster mit Metallrahmen.

Daraufhin habe ich zwei Thermometer /Hygrometer der Firma TFA gekauft unf in Schlafzimmer und Küche positioniert. Die Luftfeuchtigkeit lag zwischen 60-70%.

Ich habe mich im Internet etwas durchgelesen und mir allerhand Tipps angeeignet. Wir lüften mindestens 2 Mal, meistens häufiger am Tag durch in Form von Stoßlüften mit Durchzug, ca. 5-10 Minuten maximal, Heizung in der Zeit aus. Die Temperatur ist in allen Räumen zwischen 19 und 20 Grad. Wäsche wird nicht in der Wohnung getrocknet, nach Duschen und Kochen wird ebenfalls stoßgelüftet und die Lüftung angemacht, ebenso wenn die Waschmaschine in Betrieb war.

Wir stellen zwar fest, dass während des Lüftens die Luftfeuchtigkeit in einen Bereich von 40-45% fällt, allerdings binnen Minuten dann wieder auf mindestens 53 % relativ zügig ansteigt und dann langsamer in Richtung 56-60% wandert. Morgens ist es dann im Schlafzimmer bei ca 63-68%, in der Küche bei 61-67% (beim Kochen geht es trotz Lüftung iÜ noch höher)

Granulatentfeuchter habe ich in Küche und Schlafzimmer stehen, der leider keine Besserung brachte.

Ich kenne dieses Problem aus meiner alten Wohnung überhaupt nicht, weiß leider auch derzeit nicht weiter. Ich würde es jetzt anfangen, schriftlich zu dokumentieren und dann den Vermieter darauf ansprechen, wollte allerdings vorher einmal hier nachfragen, ob jemand vielleicht weitere Tipps hat, was ich machen könnte.

Ich danke euch recht herzlich.

Beste Grüße
BPE

Tom1607 29.12.2017 14:36
Hallo,

da das Problem in allen Räumen besteht gehe ich mal nicht von einem Baulichen Problem aus.

Dauerhaft bekommst du das nur durch Lüften in den Griff. Wenn die Luftfeuchtigkeit so schnell ansteigt dann sind deine Wände schon relativ feucht. Das dauert bis du die auf ein vernünftiges Maß trocken bekommst. Deshalb Lüften, Lüften, Lüften.

Und je wärmer du die Wohnung machst umso schneller bekommst du die Trocken. Fahr mal die Temperatur auf 23 Grad hoch und Lüfte öfter. Je höher die Temperaturdiffernz zwischen innen und außen umso schneller bekommst du die Wohnung trocken.

Und beim Lüften kommt es nicht auf die Dauer an. Du musst im Prinzip nur einmal die gesamte Raumluft austauschen. Idealerweise bei etwas Wind einmal gegenüberliegende Fenster öffnen. Dann dauert das keine Minute bis die Luft ausgetauscht ist.

Die Luft sättigt sich dann wieder mit Feuchtigkeit und sobald das Passiert ist kannst du eigentlich schon wieder Lüften.

bpe87 29.12.2017 14:54
Hi,

danke für die Antwort.

Also im Wohnzimmer besteht das Problem nicht. Dort sind die Fenster nie beschlagen und feucht.

Wir wohnen wie gesagt erst seit kurzem dort und haben stets wie oben beschrieben gelüftet. Wenn die Wände jetzt schon feucht sind, dann wird das wohl doch vom Fehlverhalten des Vormieters kommen, oder? Der Vermieter hatte wohl meiner Freundin auch gesagt, dass beispielsweise die Fenster und Duschdichtungen Schimmel aufwiesen bei Auszug des Vormieters.

Bauliche Gründe sind definitiv auszuschließen, beispielsweise wegen der neueren Fenster?

Würde es Sinn ergeben, wenn ich für kurze Zeit einen elektronischen Entfeuchter aufstelle?

Danke und Beste Grüße
BPE

Mycraft 29.12.2017 15:43
Heizen und Lüften mehr muss man nicht machen.

toxicmolotof 29.12.2017 15:48
Ich kenne und nutze ebenfalls die Thermometer von TFA in Verbindung mit einem Klimalogg zur Feuchtigkeitsüberwachung.

Die wenig genutzten Zimmer pendeln sich bei knapp unter 20° regelmäßig bei knapp über 60% rel. Luftfeuchte ein. Allerdings eher bei 61/62%. Da hilft in der Tat nur lüften und die Temperatur leicht erhöhen.

Das wird auch der Grund sein, warum im Wohnzimmer bei euch die rel. Luftfeuchte unter 60% liegen wird, weil es dort vermutlich 1-2° wärmer sein wird. In allen Zimmern wird mehr oder weniger die gleiche absolute Feuchtigkeit liegen, den Unterschied macht die Temperatur aus.

Schau dass du die Zimmer zwischen 20 und 21° hältst und es geht die paar nötigen %-Punkte runter.

Joedreck 29.12.2017 16:21
Ich tippe auch auf mangelhafte Lüftung durch den Vormieter. Dein Verhalten klingt gut. Setz mal die Temperatur etwas höher und beobachte den Winter die Luftfeuchtigkeit.
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