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ᐅ Wird das Hausbauen nun wieder günstiger?


Erstellt am: 18.08.22 21:58

Kokovi7922.08.22 15:19
Warum sollte das Bauen günstiger werden? Einfamilienhaus dürften nur einen kleinen Teil der Bautätigkeit ausmachen, die Masse sind Industrie, Gewerbe, öffentliche Hand und Mehrfamilienhaus. Baustoffe und Löhne werden kaum wieder deutlich billiger werden, von einigen Ausnahmen abgesehen. Nicht modernisierte oder am geschmacklichen Zeitgeist vorbeigehende Bestandshäuser werden sicherlich günstiger werden, aber im Neubau sehe ich dafür keinen Grund.
Sunshine38722.08.22 16:51
Für die "<20 Jahre alt schlecht gedämmten Häuser" sehe ich persönlich die Preise künftig sinken. Ich habe am Wochenende die Nebenkostenabrechnung meiner Schwiegereltern gesehen. Was soll ich sagen? Man muss es sich tatsächlich leisten können eine solche Immobilie zu bewohnen, auch wenn diese komplett abbezahlt ist.

Genau, dass ist es. Wer mit Heizkosten und Versicherung einen vierstelligen Betrag für seine <200 m2 im Monat an Nebenkosten zahlt hat jetzt entweder genug Puffer im Alter oder muss ausziehen. Dadurch wird das Angebot an Häusern stark steigen und die Mieten für entsprechend Energieeffizienten Wohnraum auch. Denn wie viele Häuser mit 40 Jahren auf dem Buckel hier seit einiger Zeig online hinzukommen ist wirklich erstaunlich. Natürlich zu abenteuerlichen Preisen. Da haben einige anscheinend noch nicht den aktuellen Markt ausreichend beobachtet. Diese Mondpreise werden auch stark sinken. Denn selbst neue Einfamilienhaus im Neubaugebiet stehen hier schon seit 2 Monaten drin, die vor einem Jahr schon sofort weg gewesen wären. Aber man muss in der aktuellen Zeit auch erstmal wen finden, der über 700.000€ für ein Haus ausgeben will, was gerade mal 150 m2 hat.
Myrna_Loy22.08.22 17:22
Warum sollten alle ihre alten Häuser verkaufen? Alte Häuser haben aber den Vorteil, dass man auch mal einige Räume niedriger heizen kann, weil es selten offene Wohnkonzepte gibt. Meine Großeltern haben im Winter nur das Bad, Wohnzimmer und Esszimmer mit Öfen und einer elektrischen Heizung geheizt. Die Küche war allenfalls temperiert. Die restlichen Zimmer wurden nicht geheizt. Türen waren zu und es wurde sich wärmer angezogen. Und die Fenster hatten Einfachglas. Da wurden jeden Herbst die storm windows montiert, um eine Doppelverglasung zu haben. Und man hat sich wärmer angezogen. Und das ist auch heute noch in vielen der alten Häuser in den USA, GB und Europa so.
Kalibri22.08.22 20:44
Wird bauen günstiger?

Ich glaube tatsächlich auch längerfristig nicht.

Die Nachfrage ist einfach super hoch. Selbst wenn die Baumaterialien wieder günstiger werden sollten (irgendwann), bleibt die hohe Nachfrage nach Grundstücken und der Wunsch nach einem neuen Eigenheim.

Die Preise der letzten Jahre wurden ja immer bezahlt. Da wir ein relevanter Teil unserer Bevölkerung durch Erbschaften tatsächlich noch wohlhabender wird, glaube ich dass weiterhin eine Menge Geld hingelegt werden wird, um sich den Traum vom neuen Haus zu erfüllen.
Jetzt kauft keiner mehr, da wir hohe Preise und hohe Zinsen haben.
Es kann also gut sein, dass die überhitzen Preise runtergehen, die Gesamtbelastung aus Kosten und Zinsen wird aber in etwa gleich bleiben.

Grundstückspreise werden je nach Region weiter hoch bleiben.

Renovieren wird meiner Ansicht nach immer unattraktiver. Teure alte Häuser und dann soll ich noch ein paar 100.000 reinstecken? Dann lieber weiter Miete zahlen...
Oetti23.08.22 08:28
Myrna_Loy schrieb:

Warum sollten alle ihre alten Häuser verkaufen? Alte Häuser haben aber den Vorteil, dass man auch mal einige Räume niedriger heizen kann, weil es selten offene Wohnkonzepte gibt. Meine Großeltern haben im Winter nur das Bad, Wohnzimmer und Esszimmer mit Öfen und einer elektrischen Heizung geheizt. Die Küche war allenfalls temperiert. Die restlichen Zimmer wurden nicht geheizt. Türen waren zu und es wurde sich wärmer angezogen. Und die Fenster hatten Einfachglas. Da wurden jeden Herbst die storm windows montiert, um eine Doppelverglasung zu haben. Und man hat sich wärmer angezogen. Und das ist auch heute noch in vielen der alten Häuser in den USA, GB und Europa so.

Kannst du bei einem neueren Haus gerne mal versuchen - Schimmel lässt grüßen. Meine Großeltern hatten ihr Bauernhaus genauso geheizt wie von dir beschrieben und hatten letztlich auch ein riesiges Schimmelproblem hinter allen Schränken. Ob das der Auslöser für die Atemwegsprobleme meiner Oma war mag ich nicht beurteilen.

Ich schreibe keinem vor sein Haus zu verkaufen. Ich gehe nur davon aus, dass viele Erstbsitzer solcher Häuser in den nächsten Jahren schlicht und ergreifend nicht mehr leben werden. In der Nachbarschaft meines Vaters ist er mit 79 Jahren der jüngste. Die Straße ist ein richtiges Altenghetto geworden, in dem sich aber die Wohnbevölkerung in den nächsten zehn Jahren vermutlich komplett austauschen wird.

Ich empfehle aber Leuten ihr altes Haus zu verkaufen, wenn sie sich schlicht und ergreifend dessen Unterhalt nicht mehr leisten können. Dazu zähle ich nicht nur laufende Renovierungen, die dem Erhalt der Substanz dienen, sondern auch die Unterhaltskosten wie Strom und Heizung. Warum soll ich in einem 200 m2 Haus nur noch zwei Räume heizen und den Rest überschlagen, wenn ich für weniger Geld im Monat in einer 3-Raum-Wohnung alle Räume so temperieren kann wie ich es möchte?

Beispiel: Mein Vater benötigt für sein Haus durchschnittlich 3.000 Liter Heizöl und jammert jedes Jahr lauter über die Heizkosten. Unser Nachbar vis-a-vis ist gleich alt und zahlt im Monat 40 Euro für Heizung für seine Wohnung. Den habe ich noch nie jammern gehört...
motorradsilke23.08.22 08:49
Oetti schrieb:


Ich empfehle aber Leuten ihr altes Haus zu verkaufen, wenn sie sich schlicht und ergreifend dessen Unterhalt nicht mehr leisten können. Dazu zähle ich nicht nur laufende Renovierungen, die dem Erhalt der Substanz dienen, sondern auch die Unterhaltskosten wie Strom und Heizung. Warum soll ich in einem 200 m2 Haus nur noch zwei Räume heizen und den Rest überschlagen, wenn ich für weniger Geld im Monat in einer 3-Raum-Wohnung alle Räume so temperieren kann wie ich es möchte?

Weil die Lebensqualität in einer 3-Raum-Wohnung nicht vergleichbar ist mit der in einem Haus. Zumindest nicht für Jeden. Ich möchte auch gerade im Alter nicht mein Haus aufgeben müssen, in das ich viel Arbeit gesteckt habe (und gerade in der Generation wurde ja noch mit viel Eigenleistung gebaut), das ich mir so hergerichtet habe, dass ich mich darin wohl fühle, in dem ich im Garten meinen Freiraum habe. Und dann in eine Wohnung ziehen, wo mir andere auf dem Kopf rumtrampeln, wo ich nicht die Türen offen stehen lassen kann...
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