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ᐅ Wieviel Ersparnis durch Baumaterial zum Quasi-Großhandels-Eigenkapital?


Erstellt am: 11.02.22 00:07

Tolentino11.02.22 14:15
Ja, das stimmt schon dass es gute Handwerker auch woanders gibt. Die Deutsche Borniertheit, die einem hier entgegenschlägt ist teilweise schwer zu ertragen.
Das Problem ist, wenn man selbst Laie ist, kann man nicht gleich erkennen, wer ein guter oder schlechter Handwerker ist. Das gilt dann für deutschstämmige natürlich genauso. Da bilde ich mir aber ein mit Fragenstellen zumindest herauszufinden, ob einer nur rumlabert oder wirklich Ahnung von einer Sache hat. Wenn mein gegenüber mich gar nicht oder nur schlecht versteht (und umgekehrt) ist das schon schwieriger rauszulesen.
Stephan—11.02.22 15:59
„Abgesehen davon, wenn man so durch die polnische Provinz fährt, kommt man sich echt wie eine arme Sau vor. Was da für Häuser rumstehen ist Wahnsinn.„

Sowas von richtig diese Aussage!!
Johnny8211.02.22 20:06
Durran schrieb:

Und um zur Frage zurück zukommen. Materialaufschläge von 100 Prozent sind nicht unüblich. Oftmals noch mehr. Viel mehr.

Die Materialaufschläge von 100 Prozent und mehr gelten evtl. für Kleinteile, aber doch nicht für Material, das palettenweise auf die Baustelle gekarrt wird. Schon gar nicht, wenn ich ggf. nachschauen kann, was der Handwerker (oder sagen wir in dem Fall Ganove ;-) ) bei meinen Kolleginnen dafür bezahlt.
Sparfuchs_:p schrieb:

Solange man das +X% nicht kennt, kann dir auch keiner sagen was du sparen KÖNNTEST. Ohne irgendwelche Angaben zum Projekt / Material kann dir auch keiner sagen was du bei Malern und co. sparen könntest. Ist alles Quatsch so.

Deswegen hab ich auch nach einer Faustformel gefragt nach dem Schema:
"Was kostet etwa bei einem Rohbau für 200.000 Euro das Material?"
Wenn es 100.000 Euro wären, könnte ich mal peilen:
100.000 Euro sind Maurer-Eigenkapital + 25% Aufschlag + 19% MwSt, ergo würde ich für das gleiche Material xx.xxx Euro weniger zahlen.

Mit irgendwas muss ich mal anfangen und ein paar Unbekannte zumindest teilweise eliminieren.
Daher die Annahmen oben von 600.000 Euro für ein Standardeinfamilienhaus mit rund 150 qm schlüsselfertig in Preis-Leistungssieger-Ausführung, also ohne goldene Wasserhähne, aber von (Hans)Grohe dürfen sie schon sein.

Plus die Aussage der Baustoffmarktleiterin, als Annahme, dass das schon geht mit dem Material und wenn der Handwerker eine "Handlingspauschale" verlangt, dann kann man darüber ja reden. Dafür braucht er keine Rechnungen bezahlen, hat weniger Buchhaltungsaufwand und keine Kapitalbindung.

Und X0.000 Euro Ersparnis durch günstigeres Material, Schwagerschaftshilfe und EL vs. schlüsselfertiges Bauen kann die Waage nun mal schon deutlich Richtung Osten ausschlagen lassen.

Aber ich werd mal eine Freundin meiner Mutter fragen, die ist (Zitat meiner Mutter) "Architektin ohne Diplom" mit 35 Jahren Erfahrung als Bauzeichnerin und hängt sich grad richtig in die Pläne meines Bruders rein. Vielleicht hat die da ein paar Zahlen oder Faustformeln.

Danke euch!
Durran11.02.22 20:42
Es kommt natürlich drauf an was du nun unter einem Rohbau verstehst.

Also ich würde grob schätzen, Material maximal 20.000 Euro. Kommt natürlich drauf an was und wie du bauen willst.
Aber es ist nicht so viel wie viele denken.

Ich weiß schon was gleich für Kommentare kommen werden, aber damit kann ich leben.
Benutzer20011.02.22 21:06
Johnny82 schrieb:

Mit irgendwas muss ich mal anfangen und ein paar Unbekannte zumindest teilweise eliminieren.
Nehmen wir mal einen Rohbau. Kosten T€ 180 - davon ca. T€ 75 Material. Hilft jetzt aber nicht, da Du nicht weißt, ob und oder wie der Aufpreis beim Handwerker ist.

Beispiel Estrich. Der Estrichleger lässt das Material zum Großhandelspreis kommen und verbaut es. Kein Aufschlag vorhanden. Elektriker identisch. So kenne ich es oft. Zuletzt auch selbst erlebt.
Joedreck11.02.22 21:15
driver55 schrieb:

Überschrift müsste eher lauten, „Ein Schwabe baut im Schwarzwald“. 😀
mal ernsthaft, die x und xx kennst doch nur du und reine Dienstleister als Handwerker wird‘s kaum geben.
(Du bringst dann auch das Öl für den Ölwechsel mit in die Werkstatt? Die Genossen gibt’s ja wirklich.)
Unabhängig vom eigentlichen Thema, lassen selbst Niederlassungen das Mitbringen von eigenem Öl zu und ich behaupte es ist jeder dumm, der das nicht macht. Es ist ein riesen Unterschied, ob ich 8€ oder 30€/l Öl zahle..
Also hast du in dem Bereich das schlechteste Beispiel genannt :-)
rohbau