Hallo zusammen,
meine Partnerin und ich möchten uns den Traum vom Haus erfüllen.
Den finanziellen Rahmen haben wir meiner Meinung nach schon gut und relativ genau abgesteckt und trotzdem habe ich natürlich einen gewissen Respekt vor einem solchen Vorhaben. Daher interessiert mich auch die Meinung/Erfahrung anderer Forenmitglieder!
Zu uns:
Er (29), unbefristetes Angestelltenverhältnis mit 2200€ Netto/Monat (40h)
Sie (27), unbefristetes Angestelltenverhältnis mit 1900€ Netto/Monat (40h)
Ein Kind (1), für das wir monatlich 204€ Kindergeld beziehen.
Wir könnten uns vorstellen in ein paar Jahren noch ein weiteres Kind zu bekommen.
Dabei würde das Gehalt meiner Partnerin für ein Jahr nur noch rund 1100€ betragen.
Ob Sie danach 40h arbeiten kann ist außerdem fraglich.
Finanzielle Lage:
Den Einnahmen von 4300€ stehen Ausgaben von rund 3200€ gegenüber.
In den 3200€ sind die Warmmiete (800€), Kita (240€), sämtliche Versicherungen, Autoreparaturen, Sprit, Urlaub, Kleidung, Nahrung und Freizeit enthalten. Außerdem ein Aktiensparplan über 300€/Monat.
Es bleiben also mehr als 1000€ über.
Eigenkapital: 64.000€
Aktien/ETF Depot: 15.000€
Sonstiges, nicht liquides Vermögen (BAV,VWL): 5000€
Wir haben keine Kredite, unsere beiden Autos (2 Jahre und 5 Jahre alt) haben wir Bar gekauft.
Unser Bauvorhaben:
Wir (wollen) bauen auf einem Dorf in Sachsen-Anhalt, mit etwas Glück haben wir ein günstiges Grundstück gefunden.
Das Grundstück hat 2000qm und kostet 42.600€ inkl. Nebenkosten.
Einen Notartermin haben wir bereits. Das Grundstück finanzieren wir aus unserem Eigenkapital.
Nach dem Grundstückskauf bleiben also rund 20.000€ Eigenkapital über.
Wir waren bereits bei einem GU bei dem wir schon ein gutes Gefühl haben, wollen uns aber noch andere Angebote einholen. Der Preis für eine 130qm Stadtvilla belief sich in dem Vorgespräch auf ca. 230k€ ohne Malern und Bodenbeläge mit KFW55 (außer Fliesen in Bad/Flur/Küche). Die Ausstattung war nicht vom billigsten und hat einen guten Eindruck gemacht.
Unsere Vorläufige Rechnung:
- Haus 230k
- Malern + Böden in EL 6k
- Hausanschlusskosten (Angebote bereits eingeholt) 14k
- sonstige Baunebenkosten (Baustrom, Baubetreuung, Versicherung etc) 6500k
- Außenanlage (nur Terrasse, Einfahrt, Carport, mehr kommt später) 15k
Macht in Summe eine Finanzierungssumme von rund 270.000 €.
Bis zum konkreten Baustart haben wir vor noch weiteres Eigenkapital anzusparen um genügend Geld für Puffer und Möbel zu haben. Nach dem Grundstückskauf sind ja auch immerhin noch 20k vorhanden.
Bei der Finanzierung können wir 900€ an Tilgung/Monat (rund 3%) gut stemmen, dazu gibt es noch das Baukindergeld von 12.000€ über 10 Jahre. Zu unserer bisherigen Kaltmiete wären das nur 240€/Monat mehr.
Bitte nehmt zur Kenntnis das wir wie gesagt in Sachsen-Anhalt bauen und nicht etwa in Bayern
Ich hoffe das wir mit unserem Vorhaben gut aufgestellt sind und freue mich eure Einschätzungen zu hören.
Entschuldigt den langen Text, ich wollte direkt so viele Informationen wie möglich liefern
meine Partnerin und ich möchten uns den Traum vom Haus erfüllen.
Den finanziellen Rahmen haben wir meiner Meinung nach schon gut und relativ genau abgesteckt und trotzdem habe ich natürlich einen gewissen Respekt vor einem solchen Vorhaben. Daher interessiert mich auch die Meinung/Erfahrung anderer Forenmitglieder!
Zu uns:
Er (29), unbefristetes Angestelltenverhältnis mit 2200€ Netto/Monat (40h)
Sie (27), unbefristetes Angestelltenverhältnis mit 1900€ Netto/Monat (40h)
Ein Kind (1), für das wir monatlich 204€ Kindergeld beziehen.
Wir könnten uns vorstellen in ein paar Jahren noch ein weiteres Kind zu bekommen.
Dabei würde das Gehalt meiner Partnerin für ein Jahr nur noch rund 1100€ betragen.
Ob Sie danach 40h arbeiten kann ist außerdem fraglich.
Finanzielle Lage:
Den Einnahmen von 4300€ stehen Ausgaben von rund 3200€ gegenüber.
In den 3200€ sind die Warmmiete (800€), Kita (240€), sämtliche Versicherungen, Autoreparaturen, Sprit, Urlaub, Kleidung, Nahrung und Freizeit enthalten. Außerdem ein Aktiensparplan über 300€/Monat.
Es bleiben also mehr als 1000€ über.
Eigenkapital: 64.000€
Aktien/ETF Depot: 15.000€
Sonstiges, nicht liquides Vermögen (BAV,VWL): 5000€
Wir haben keine Kredite, unsere beiden Autos (2 Jahre und 5 Jahre alt) haben wir Bar gekauft.
Unser Bauvorhaben:
Wir (wollen) bauen auf einem Dorf in Sachsen-Anhalt, mit etwas Glück haben wir ein günstiges Grundstück gefunden.
Das Grundstück hat 2000qm und kostet 42.600€ inkl. Nebenkosten.
Einen Notartermin haben wir bereits. Das Grundstück finanzieren wir aus unserem Eigenkapital.
Nach dem Grundstückskauf bleiben also rund 20.000€ Eigenkapital über.
Wir waren bereits bei einem GU bei dem wir schon ein gutes Gefühl haben, wollen uns aber noch andere Angebote einholen. Der Preis für eine 130qm Stadtvilla belief sich in dem Vorgespräch auf ca. 230k€ ohne Malern und Bodenbeläge mit KFW55 (außer Fliesen in Bad/Flur/Küche). Die Ausstattung war nicht vom billigsten und hat einen guten Eindruck gemacht.
Unsere Vorläufige Rechnung:
- Haus 230k
- Malern + Böden in EL 6k
- Hausanschlusskosten (Angebote bereits eingeholt) 14k
- sonstige Baunebenkosten (Baustrom, Baubetreuung, Versicherung etc) 6500k
- Außenanlage (nur Terrasse, Einfahrt, Carport, mehr kommt später) 15k
Macht in Summe eine Finanzierungssumme von rund 270.000 €.
Bis zum konkreten Baustart haben wir vor noch weiteres Eigenkapital anzusparen um genügend Geld für Puffer und Möbel zu haben. Nach dem Grundstückskauf sind ja auch immerhin noch 20k vorhanden.
Bei der Finanzierung können wir 900€ an Tilgung/Monat (rund 3%) gut stemmen, dazu gibt es noch das Baukindergeld von 12.000€ über 10 Jahre. Zu unserer bisherigen Kaltmiete wären das nur 240€/Monat mehr.
Bitte nehmt zur Kenntnis das wir wie gesagt in Sachsen-Anhalt bauen und nicht etwa in Bayern
Ich hoffe das wir mit unserem Vorhaben gut aufgestellt sind und freue mich eure Einschätzungen zu hören.
Entschuldigt den langen Text, ich wollte direkt so viele Informationen wie möglich liefern
Hey,
Das hier mal als grobe Hausnummer:
siehe https://www.hausbau-forum.de/threads/Bewertung-Angebot-Tiefbauer-für-Abwasser-und-Regenwasser.32904/
Hier waren nur Schmutz- und Regenwasserohre, Sickerschacht und ca. 2-3Tage Baggerarbeiten ohne neue Erde oder Entsorgung von Erde inkludiert.
Das hier mal als grobe Hausnummer:
siehe https://www.hausbau-forum.de/threads/Bewertung-Angebot-Tiefbauer-für-Abwasser-und-Regenwasser.32904/
Hier waren nur Schmutz- und Regenwasserohre, Sickerschacht und ca. 2-3Tage Baggerarbeiten ohne neue Erde oder Entsorgung von Erde inkludiert.
v-k_1990 schrieb:
Baukindergeld kann beantragt werden wenn bis 31.12.20. die Unterschrift zum Bauvertrag vorliegt. Das ist definitiv geplant, in einem Jahr sollte man sich entschieden haben.Informiere dich bitte mal über das 'Windhund-Prinzip'. Ich rate nur dazu das Baukindergeld nicht fest einzuplanen. Wenns klappt schön, die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht klappt, sehe ich hier definitiv gegeben.
-XIII- schrieb:
Informiere dich bitte mal über das 'Windhund-Prinzip'. Ich rate nur dazu das Baukindergeld nicht fest einzuplanen. Wenns klappt schön, die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht klappt, sehe ich hier definitiv gegeben.Da hast du natürlich vollkommen Recht, ist vielleicht in meinem Beitrag auch falsch rüber gekommen. Es würde natürlich schon gut helfen, ist zum stemmen der Finanzierung jedoch nicht erforderlich.
Herzlichen Glückwunsch zum Grundstück.
Solang Deine Frau Vollzeit arbeitet!
Aber Ihr müsst Rücklagen schaffen, um sie ggf mal auszutauschen, wenn sie nicht mehr laufen?!
Nein. Einige Fehler könnten schon jetzt bei Euch wegfallen, wenn Ihr mal das Baukosten-Unterforum besucht.
Und sagt nicht: das kann uns nicht passieren!
Der angepriesene Katalogpreis oder Zusage vom GU kann sich bei einer Detailauflistung noch verändern. Du kannst gut und gern jetzt schon 10000 drauflegen.
Dann bekommst Du auch in EL Böden und Malerarbeiten kaum für 6000, außer Du kaufst sehr, sehr günstig den Bodenbelag ein. Rechne IMMER MINDESTENS 1/3 zu dem Quadratmeterpreis an Nebenkosten (Dämmung, Fußleisten etc) dazu.
Baunebenkosten: da fehlen die zusätzlichen Erdarbeiten. 30cm reicht zu 90% nicht aus. Auch ein ebenerdiges Grundstück kann einen nicht tragfähigen Untergrund haben. Gewissheit (und Gewährleistung ggü der Firma) gibt ein Baugrundgutachten. Entsprechend könnte die Statik und das Fundament noch einiges Extra kosten.
Regenwasserversickerung und Anschlüsse der Fallrohre, Drainage, Eingangspodest... das alles kommt oben darauf und zusätzlich. Wer fährt den Boden ab? Ok, bei 2000qm könnt Ihr Euch einen Hügel anlegen, das wäre ein Glücksgriff. Dennoch: Ein großes Grundstück kann aber auch große Kosten verursachen: zb bei einem Zaun oder anderer Einfriedung.
Gartenanlage: Spritzschutz rund ums Haus unbedingt gleich machen, ansonsten gibt es braune Ränder.
siehe oben
Nehmt unbedingt Puffer
zum Haus 10000
zum Baunebenkosten 10000
zu EL (Bodenbeläge) 10000
zum Garten 10000
ich bin gleich bei 50000... und wenn da noch einige Tausend übrig sind, dann könnt Ihr die in die Tilgung stecken.
Ihr werdet mit Euren Gehältern nie wieder einige Tausend so einfach mal ansparen können. Und die Pkws hab ich ja schon genannt.
v-k_1990 schrieb:
Den Einnahmen von 4300€ stehen Ausgaben von rund 3200€ gegenüber.
Solang Deine Frau Vollzeit arbeitet!
v-k_1990 schrieb:Solang Deine Frau Vollzeit arbeitet!
Es bleiben also mehr als 1000€ über.
v-k_1990 schrieb:
Wir haben keine Kredite, unsere beiden Autos (2 Jahre und 5 Jahre alt) haben wir Bar gekauft.
Aber Ihr müsst Rücklagen schaffen, um sie ggf mal auszutauschen, wenn sie nicht mehr laufen?!
v-k_1990 schrieb:
- Haus 230k
- Malern + Böden in EL 6k
- Hausanschlusskosten (Angebote bereits eingeholt) 14k
- sonstige Baunebenkosten (Baustrom, Baubetreuung, Versicherung etc) 6500k
- Außenanlage (nur Terrasse, Einfahrt, Carport, mehr kommt später) 15k
Macht in Summe eine Finanzierungssumme von rund 270.000 €.
Nein. Einige Fehler könnten schon jetzt bei Euch wegfallen, wenn Ihr mal das Baukosten-Unterforum besucht.
Und sagt nicht: das kann uns nicht passieren!
Der angepriesene Katalogpreis oder Zusage vom GU kann sich bei einer Detailauflistung noch verändern. Du kannst gut und gern jetzt schon 10000 drauflegen.
Dann bekommst Du auch in EL Böden und Malerarbeiten kaum für 6000, außer Du kaufst sehr, sehr günstig den Bodenbelag ein. Rechne IMMER MINDESTENS 1/3 zu dem Quadratmeterpreis an Nebenkosten (Dämmung, Fußleisten etc) dazu.
Baunebenkosten: da fehlen die zusätzlichen Erdarbeiten. 30cm reicht zu 90% nicht aus. Auch ein ebenerdiges Grundstück kann einen nicht tragfähigen Untergrund haben. Gewissheit (und Gewährleistung ggü der Firma) gibt ein Baugrundgutachten. Entsprechend könnte die Statik und das Fundament noch einiges Extra kosten.
Regenwasserversickerung und Anschlüsse der Fallrohre, Drainage, Eingangspodest... das alles kommt oben darauf und zusätzlich. Wer fährt den Boden ab? Ok, bei 2000qm könnt Ihr Euch einen Hügel anlegen, das wäre ein Glücksgriff. Dennoch: Ein großes Grundstück kann aber auch große Kosten verursachen: zb bei einem Zaun oder anderer Einfriedung.
Gartenanlage: Spritzschutz rund ums Haus unbedingt gleich machen, ansonsten gibt es braune Ränder.
v-k_1990 schrieb:
Erdarbeiten bis 30cm sind im Festpreis enthalten, wir haben ein ebenes Grundstück. Ich kann daher schlecht abschätzen was hier noch auf uns zukommen kann.
siehe oben
v-k_1990 schrieb:Auch die Sachsen haben nichts zu verschenken.
Bitte nehmt zur Kenntnis das wir wie gesagt in Sachsen-Anhalt bauen und nicht etwa in Bayern
Nehmt unbedingt Puffer
zum Haus 10000
zum Baunebenkosten 10000
zu EL (Bodenbeläge) 10000
zum Garten 10000
ich bin gleich bei 50000... und wenn da noch einige Tausend übrig sind, dann könnt Ihr die in die Tilgung stecken.
Ihr werdet mit Euren Gehältern nie wieder einige Tausend so einfach mal ansparen können. Und die Pkws hab ich ja schon genannt.
@ypg Danke für deinen Beitrag!
Natürlich betreffen meine Angaben zu den Gehältern eine 40h Woche, ich habe auch nichts gegenteiliges behauptet.
Auch das mit den Autos ist uns bewusst, mir ging es nur darum offen zu legen das keine Konsumkredite vorhanden sind.
Die Angaben zum Puffer nehme ich gerne an!
Darum frage ich ja hier.
Gleich 10.000 mehr bei Bodenbelägen finde ich etwas viel, informiere mich hier aber gerne noch mal.
Beim Garten sind wir in der glücklichen Lage nur zu einer Seite Sichtschutz/Zaun zu benötigen. Nach hinten raus ist Acker, ein Nachbar hat bereits einen Sichtschutz den man sozusagen "mitbenutzt".
Natürlich betreffen meine Angaben zu den Gehältern eine 40h Woche, ich habe auch nichts gegenteiliges behauptet.
Auch das mit den Autos ist uns bewusst, mir ging es nur darum offen zu legen das keine Konsumkredite vorhanden sind.
Die Angaben zum Puffer nehme ich gerne an!
Darum frage ich ja hier.
Gleich 10.000 mehr bei Bodenbelägen finde ich etwas viel, informiere mich hier aber gerne noch mal.
Beim Garten sind wir in der glücklichen Lage nur zu einer Seite Sichtschutz/Zaun zu benötigen. Nach hinten raus ist Acker, ein Nachbar hat bereits einen Sichtschutz den man sozusagen "mitbenutzt".
Ähnliche Themen