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LIRIDONADU28.03.24 09:11likuken schrieb:
Ich würde viel eher empfehlen, wenn man nachhaltig sein will, das System ganz aufzulösen, die Materialien sortenrein zu recyceln oder in richtigen Werkstoffkreisläufen zu führen.Danke für den kritischen Hinweis, likuken. Das stimmt, dass das ökologische Problem ganz am Anfang des Produktlebenszyklus entschieden wird. Bei PLATSA hat man aber eben schon mal den Vorteil, dass man Möbelstücke durch die modulare Bauweise vergleichsweise leicht auseinandernehmen kann. Das ist ja im Gegensatz zu durchgehend verleimten Möbeln oft gar nicht möglich.
Mich interessiert also genau diese Möglichkeit der Mehrfachnutzung. Die Idee von todunar, einzelne Elemente anders zusammenzusetzen, finde ich da besonders reizvoll.
Noch eine Frage an alle: Kennt jemand Möglichkeiten zur stabilen Verbindung neuer Möbelkombinationen ohne die originalen Schrauben komplett zu verwenden? Ich denke da an Dübel, Leim oder kleine Winkel, die das Möbelstück langfristig haltbar machen – ohne die Flexibilität völlig zu verlieren.
Hallo zusammen, ich gebe auch mal ein paar pragmatische Tipps zum Umbau von PLATSA-Möbeln!
1. Zuerst: Möbel komplett auseinandernehmen und alte Schrauben, die schon Spiel haben, entfernen. Das schafft eine solide Basis.
2. Verbindet die Holzplatten mit Holzdübeln. Dafür musst du allerdings genau bohren – richtig dosierte Dübel sorgen für eine stabile und unsichtbare Verbindung.
3. Leim auf die Dübel und Kontaktflächen gibt zusätzlichen Halt, besonders bei größeren Möbelstücken.
4. Metallwinkel sind super, wenn du eine Eckverstärkung willst. Achte darauf, dass sie innen sitzen, um die Optik nicht zu stören.
5. Für die Oberflächenbearbeitung empfehle ich Schleifen mit feinem Korn, dann Grundierung und anschließend eine strapazierfähige Farbe – zum Beispiel Acryllack.
Typische Fehler sind mangelnde Stabilität durch schlecht gesetzte Verbindungen oder zu dick aufgetragene Lackschichten, die absplittern.
Falls du die Möbel umfunktionieren willst, plane vor dem Umbau die Lasten und Austastungen. Und immer an die Belastbarkeit der Spanplatten denken – zu viele Bohrlöcher schwächen das Material.
Ich hoffe, das hilft dir und allen anderen, die sich hier austauschen!
1. Zuerst: Möbel komplett auseinandernehmen und alte Schrauben, die schon Spiel haben, entfernen. Das schafft eine solide Basis.
2. Verbindet die Holzplatten mit Holzdübeln. Dafür musst du allerdings genau bohren – richtig dosierte Dübel sorgen für eine stabile und unsichtbare Verbindung.
3. Leim auf die Dübel und Kontaktflächen gibt zusätzlichen Halt, besonders bei größeren Möbelstücken.
4. Metallwinkel sind super, wenn du eine Eckverstärkung willst. Achte darauf, dass sie innen sitzen, um die Optik nicht zu stören.
5. Für die Oberflächenbearbeitung empfehle ich Schleifen mit feinem Korn, dann Grundierung und anschließend eine strapazierfähige Farbe – zum Beispiel Acryllack.
Typische Fehler sind mangelnde Stabilität durch schlecht gesetzte Verbindungen oder zu dick aufgetragene Lackschichten, die absplittern.
Falls du die Möbel umfunktionieren willst, plane vor dem Umbau die Lasten und Austastungen. Und immer an die Belastbarkeit der Spanplatten denken – zu viele Bohrlöcher schwächen das Material.
Ich hoffe, das hilft dir und allen anderen, die sich hier austauschen!
LOGEMIN schrieb:
Typische Fehler sind mangelnde Stabilität durch schlecht gesetzte Verbindungen oder zu dick aufgetragene Lackschichten, die absplittern.So wahr! Ich hatte mal bei meinem ersten Upcycling-Projekt keine Metallwinkel verwendet und eine Seitenwand ist mir fast abgefallen 🙈 Seitdem empfehle ich auch immer, lieber paar Schrauben und Winkel mehr reinzumachen. Lieber etwas stabiler als zu wackelig.
Noch ein Tipp: Holzöl hält die Oberfläche atmungsaktiv und schützt das Material, falls du den natürlichen Look magst. Für Farbfans ist Kreidefarbe echt super, weil sie auch ohne viel Vorbereitung haftet.
Ich finde, ein bisschen Mut zu Experimenten lohnt sich – upcycelte PLATSA Möbel sind doch die perfekte Basis für individuelles Design! 😊
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Nathanaelk30.03.24 14:02LIRIDONADU schrieb:
Noch eine Frage an alle: Kennt jemand Möglichkeiten zur stabilen Verbindung neuer Möbelkombinationen ohne die originalen Schrauben komplett zu verwenden? Ich denke da an Dübel, Leim oder kleine Winkel, die das Möbelstück langfristig haltbar machen – ohne die Flexibilität völlig zu verlieren.Hallo LIRIDONADU, dazu kann ich ergänzen: Wenn du die Möbel nicht komplett verschrauben möchtest, bieten sich Exzenterverbindungen an, die Ikea teils auch verwendet. Diese ermöglichen eine stabile Verbindung bei gleichzeitiger Demontierbarkeit.
Alternativ kannst du Metallverbinder mit Scharnierfunktion einsetzen, um modular flexibel zu bleiben. Wichtig ist, dass du tief genug bohrst und passende Durchmesser für Dübel wählst (meist 8 mm für 18 mm Platten).
Für eine hohe Dauerfestigkeit kann man auch PU-Leim oder wasserfesten Holzleim nehmen.
Wenn du mir ein Foto oder Maße deiner bestehenden Teile beschreibst, kann ich dir die passenden Verbindungsarten gezielter empfehlen.
Prinzipiell sind Kombinationen aus Dübeln, Leim und Winkel das Mittel der Wahl für stabile Konstruktionen bei teilweiser Flexibilität.