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ᐅ Wie Darlehenshöhe richtig ermitteln bei viel Eigenleistung?


Erstellt am: 10.08.20 09:25

HilfeHilfe10.08.20 10:20
Hallo,

grundsätzlich ist es immer das Hauptproblem wie ihr EL definiert !

Material und Gerätemiete soll die Bank finanzieren und die Arbeitsleistung ist dann EL ?

d.H. Freunde und Bekannte arbeiten für nix nada ?

Ansonsten wenn ein Architekt da ist kann er die Gewerke am besten beziffern und gegenüber der Bank offenlegen.

Und da fängt auch schon das Grundproblem der Bank an. Sie möchte ein fertiggestelltes Haus in einem technischen guten Stand finanzieren und nicht das günstigste. Wenn man mit einem ungesunden EL Anteil kommt wird es sicherlich zur Ablehnung kommen.

Wie sind den sonst eure Finanzen ?
gni.w77710.08.20 10:50
Alessandro schrieb:

... warst du schon mal bei einer bzw. deiner Bank und hast das besprochen?
Wir waren zwar schon bei unserer Hausbank vor 1-2 Monaten, aber da noch mit dem Plan schlüsselfertig zu bauen und das wäre (finanzierungstechnisch) kein Problem.
Alessandro schrieb:

Ich kenne es nur so, dass Banken einen pauschalen Prozentsatz als EL akzeptieren.
So kenne ich das vom Mitlesen bisher auch. Daher meine Frage an euch, wie ihr das gehandhabt habt? Wenn man nach dem Kommentar von geht, wären die ganzen Gewerke von Freunden und Bekannten keine EL:
Lumpi_LE schrieb:

Eure Freunde werden das wohl kaum kostenlos machen, daher ist es normal mit zu kalkulieren und keine EL.
Ich denke auch, dass die das nicht komplett für umsonst machen werden. Hierbei ist aber darauf zu achten, dass das Ganze nicht zur Fa. Freitag und Schwarz wird. Andere, die im direkten Verwandschaftsverhältnis stehen (Eltern, Geschwister) wohl eher nicht.
Hier würde mich aber brennend interessieren, wie ich nun vom Vergabepreis auf den EL-Preis komme. Also wenn der Rohbau bspw. 70t€ bei Vergabe kostet, wie teuer wird es dann für mich?
Lumpi_LE schrieb:

Wirkliche Eigenleistung kann man einfach in einer Exceltabelle aufzeigen - wenn realistisch wird das idR akzeptiert.
Vor kurzem wollte hier einer 120t€ EL bei der Bank angeben und hat sich gewundert, dass das nicht akzeptiert wurde... muss man sicher aber eigentlich nicht wundern.
Das sind gute Hinweise, vielen Dank So könnten wir doch unsere EL (im klassischen Sinne) ggü. der Bank darstellen (Maler, Bodenbeläge, Dämmung Dachschrägen usw.). Das wird realisitsch ja auch nicht mehr als 20t€ ergeben. Die restlichen Gewerke wären demnach keine Eigenleistung (da nicht durch uns erbracht), aber halt entsprechend günstiger als bei Vergabe
Joedreck schrieb:

Zusätzlich würde ich mir von den Freunden eine Kostenaufstellung geben lassen. Dh benötigtes Material, Helferstunden, benötigtes Werkzeug (ob Kauf oder Miete).
Würde denn das Gesamtvorgehen wie folgt aussehen?
- Der Architekt erstellt die Entwürfe und eine detaillierte Leistungsbeschreibung
- Wir markieren die Gewerke, die wir "selbst" übernehmen möchten
- Für diese Positionen schreiben wir (in Absprache mit unseren Bekannten) die Kosten für Material, Wkzg-Miete, Obulus selbst rein
- Für die verbleibenden Gewerke, die vergeben werden sollen, schätzt der Architekt die Kosten ab
- Mit dem Durchführungsplan und der Gesamtsumme gehen wir zur Bank
Lumpi_LE10.08.20 10:56
Im Grunde ja. Nur nicht den Fehler machen die Hilfsbereitschaft von Familie und Freunden zu überschätzen.
Ein Vater im Ruhestand ist sicher gerne bereit jede freie Minute mit anzupacken. Ein Kumpel mit Familie macht mal ein Wochenende mit, vlt noch ein zweites aber dann ist auch gut. Ein komplettes Gewerk wie Mauerwerk durch einen guten Freund würde ich die ganz normalen Kosten ansetzen und einen Freunschaftspreisvorteil abziehen, der aber sicher nicht höher als 10-15% liegen wird/kann.
gni.w77710.08.20 10:59
Alessandro schrieb:

vergiss die Miete des Baukrans nicht
Ein sehr berechtigter Punkt, vielen Dank! ´Hinweise dieser Art müssten dann auch von unseren Bekannten (für ihr jeweiliges Gewerk) bzw. auch vom Architekten kommen, wenn etwas Gröberes vergessen wurde, oder ist der Architekt da nicht so detailliert drin?
HilfeHilfe schrieb:

Material und Gerätemiete soll die Bank finanzieren und die Arbeitsleistung ist dann EL ?
Muss man das der Bank ggü. so detailliert aufschlüsseln für welche Kosten das Darlehen verwendet / nicht verwendet wird? Aber ansonsten wäre das wohl so, ja.
HilfeHilfe schrieb:

Und da fängt auch schon das Grundproblem der Bank an. Sie möchte ein fertiggestelltes Haus in einem technischen guten Stand finanzieren und nicht das günstigste. Wenn man mit einem ungesunden EL Anteil kommt wird es sicherlich zur Ablehnung kommen.
Drum fand ich den Vorschlag oben gut die die Definition von EL auf die durch uns machbaren Gewerke zu reduzieren (Maler etc.) DIe anderen Umfänge sollen ruhig unsere Bekannte als Profis machen, die das auch sonst beruflich machen.
HilfeHilfe schrieb:

Wie sind den sonst eure Finanzen ?
Im Grunde sind das oben schon die wesentlichen Infos:
- Einkünfte: 6.000€
- regelmäßige Ausgaben: ca. 2000€ (ohne Miete)
- Eigenkapital derzeit 100.000€ Bankguthaben (Bis Baubeginn voraussichtl.: 130.000t€)
- Keine Wertpapiere o.ä.
- Keine Schulden, kein Unterhalt o.ä.
- Grundstück: 50.000€ wird aus Eigenkapital bezahlt
- Miete zur Zeit 900€ warm
HilfeHilfe10.08.20 11:05
gni.w777 schrieb:

Ein sehr berechtigter Punkt, vielen Dank! ´Hinweise dieser Art müssten dann auch von unseren Bekannten (für ihr jeweiliges Gewerk) bzw. auch vom Architekten kommen, wenn etwas Gröberes vergessen wurde, oder ist der Architekt da nicht so detailliert drin?

Muss man das der Bank ggü. so detailliert aufschlüsseln für welche Kosten das Darlehen verwendet / nicht verwendet wird?

Drum fand ich den Vorschlag oben gut die die Definition von EL auf die durch uns machbaren Gewerke zu reduzieren (Maler etc.) DIe anderen Umfänge sollen ruhig die Profis machen, die das auch beruflich machen.

Im Grunde sind das oben schon die wesentlichen Infos:
- Einkünfte: 6.000€
- Eigenkapital derzeit 100.000€ Bankguthaben (Bis Baubeginn voraussichtl.: 130.000t€)
- Keine Wertpapiere o.ä.
- Keine Schulden, kein Unterhalt o.ä.
- Grundstück: 50.000€ wird aus Eigenkapital bezahlt
- Miete zur Zeit 900€ warm

Hallo,

es wird nach Baufortschritt ausgezhalt und Rechnungsvorlage ( Standardfall). Du kannst dir auch 10-20k pauschal auszahlen lassen , dann musst du aber im nachgang auch die Verwendung nachweisen.

Ich weiß immer noch nicht welche Idee dahintersteckt. Wollt ihr Kosten sparen ? Und wie realistisch sind diese Gewerke in EL zu machen. Immerhin habt ihr ein solides Einkommen & Eigenkapital um ggfl. nachzufinanzieren
gni.w77710.08.20 11:23
HilfeHilfe schrieb:

es wird nach Baufortschritt ausgezhalt und Rechnungsvorlage ( Standardfall). Du kannst dir auch 10-20k pauschal auszahlen lassen , dann musst du aber im nachgang auch die Verwendung nachweisen.
Oh, das war mir gar nicht so klar. in dem Fall wären dann aber wohl Material und Gerätmiete (jeweils mit Rechnung) der erforderlich Nachweis
HilfeHilfe schrieb:

Ich weiß immer noch nicht welche Idee dahintersteckt. Wollt ihr Kosten sparen ? Und wie realistisch sind diese Gewerke in EL zu machen.
Oh die Motivation fehlt vollkommen im Eingangspost. Sorry dafür. Wir haben folgende Sorge: Wir schätzen die Kosten im Vorfeld falsch ab und haben dann entweder a) zu wenig Darlehen und müssen teuer nachfinanzieren oder b) zu viel Darlehen und zahlen Zinsen und Bereitstellungsgebühren auf Geld, das wir eigentlich nicht brauchen.
Das übergeordnete Ziel der Eigenleistung ist zum einen natürlich Kosten zu sparen (wer hätt's gedacht). Der Bankberater hat uns im ersten Termin einen Gesamtpreis von 450 - 500t€ genannt (1,5 Geschosse, Keller, Doppelgarage, KFW55) für ein Haus auf dem Dorf, wo m.M.n. bei Verkauf mit einem deutlichen Wertverlust gerechnet werden muss (Verkauf ist stand Heute nicht aktiv geplant). Und das wären dann trotz Eigenkapital locker >30-40 Jahre Kreditlaufzeit.
Der andere (und fast noch wichtigere Punkt): Ich möchte während des Baus eine gewisse Flexibilität in der Ausführung beibehalten und die Gewerke von Leuten durchführen lassen, wo ich weiß, dass sie das Handwerk (seit Jahren) beherrschen und nicht gepfuscht wird. Ich hoffe das driftet an der Stelle nicht in Grundsatzdiskussionen ab
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