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ᐅ Wie baue ich eine Netzwerk beginnend am Telefonanschluss?


Erstellt am: 02.01.13 00:02

Pitco11202.01.13 00:02
Hallo zusammen,

ich habe bereits das WWW sowie die suche hier im Forum genutzt, aber habe bis auf diverse Ansätze nicht viel gefunden.

Ich habe eine Haus von 1960 gekauft und bin derzeit am renovieren. 1 Familienhaus 130 qm. Keller, 1 + 2 OG.

Nun kommt die Frage, wie baue ich ein Netzwerk und die Telefonanlage richtig auf?

Mein Telefonanschluss liegt Draußen am Haus, siehe Bild. Allerdings werde ich diesen in den Keller umlegen.



So nun meine Planung, welcher gerne von euch ergänzt werden kann.

Internet/Netzwerkzugriff in den folgenden Räumen:
Wintergarten: 1x
Wohnzimmer: 1x Fernsehen, 1x Musikanlage
2 Kinderzimmer 1x PC, (1x für TV oder Musik vorsehen?)
1 Büro: 1x PC

Flur unten: Schnurloses Telefon
Flur oben: Schurloses Telefon

Gerne würde ich es so aufbauen, dass von sämtlichen PC (Kabel) und Laptops (Kabel und WLAN) auf eine gemeinsame Festplatte/Server zugegriffen werden kann um gemeinsam auf Musik, Filme und Videos zuzugreifen.

Nun kommt die große Quizfrage

1. Was benötige ich alles und von wo nach wo werden welche Kabeltypen verlegt?
Es wird viel über Cat5, cat5(e), cat6, CAT7 usw. geschrieben..., aber was macht an welcher Stelle Sinn?

2. Des Weiteren muss ich mir kurzfristig einen Telefonanschluss/-Anbieter bestellen.
Macht es Sinn hier evt. einen Homeserver von 1&x zu nehmen? Oder benötige ich sowieso andere Hardware und kann mir dieses Geld sparen?

3. Es wäre super wenn ihr mir das ganze ziemlich simpel erklären könntet. Beginnend bei dem Telefonanschluss.
Vom Telefonanschluss mit einem xx Kabel zum yy dann mit yy Kabel...

Danke im Voraus!

Offener Elektro-Verteilerkasten mit Schraubklemmen und bunten Leitungen im grünen Gehäuse
Der Da02.01.13 08:48
Ich versuch mal Licht in dein Dunkel zu bringen:

Ich nehme an, du hast im Haus eine TAE Dose der Telekom. (da wo man klassisch das Telefon einsteckt)
Wenn dem so ist, brauchst du nichts am Telefonanschluss zu machen.

Dann solltest du dir überlegen, ob dir die Netzwerkstecker auch reichen Ich würde dir dazu raten Doppelnetzwerkdosen zu setzen. Wenn man schon Kabel verlegt, kann man auch gleich 2 Verlegen statt eines. Und eine Doppeldose nimmt genausoviel Platz wie eine Einfachsteckdose. Hinter dem Fernseher würde ich ggf. sogar 2 Doppeldosen setzen. (Smart TV, Online Radio an der HIFI Anlage, Daddelkonsole ...)

An den Kabeln deines herkömmlichen Anschlusses solltest du nichts ändern. Das macht ggf. der Telekom-Techniker, oder der von 1und2
Steht einmal die Infrastruktur, und du hast alle Kabel verlegt, an die Dosen in den Zimmern angeschlossen und die Endstücke mit Steckern versehen, dann kannst du loslegen alles zu einem Netzwerk zu verbinden. WICHTIG: Beschrifte die Kabel an jeden Ende... damit du später weisst welches Kabel wo rauskommt im Haus.

Was brauchst du an Material?
Cat7 Kabel ( Zukunftsicher, lässt sich auch als Cat6e betreiben)
Cat6e Doppeldosen
Cat6e Steckerköpfe
wahrscheinlich nen 16er Netzwerk Switch
16er Patchfeld
16 Patchkabel
eine FritzBox die auch DECT Telefone unterstützt.(Ich hab die 7270, aber auch die Nachfolger taugen, gibts bei 1&2 für 99 € dazu zum Anschluss.)
2 DECT Telefone
Spezialwerkzeug zum Kabel klemmen
viel Zeit

Die Kabel verkabelst du an CAT6e Steckern mit Hilfe eines Spezialwerkzeugs und prüfst dann mit einem Netzwerkleitungsgerät (eventuell leihen, die sind teuer). Alle Kabel enden im "Serverraum". Dort montierst du das Patchfeld und den Switch entweder in einen 19Zoll Schrank mit 2-3 Höheneinheiten, oder dübelst sie wie ich direkt an die Wand.

Vorteile dieser Lösung: Der Monteur stellt dir die Verbindung ins Internet her, musst dich also nicht drum kümmern. Durch die DECT Telefone kannst du überall im Haus Telefone anschliessen, wo es eine Steckdose gibt. Diese lästigen Telefonkabel brauchste nicht, läuft alles über die fritzBox. Du kannst hier sogar, wenn vorhanden, speziellen Telefonen, andere Nummern zuweisen und bei Kindern dann sogar eventuell separat verrechnen.
Die neusten Fritzboxen verfügen über einen USB Anschluss, an den man eine Festplatte hängen kann fürs Netzwerk, diese Lösung finde ich aber bescheiden, lieber einen kleinen Nameserver oder ein NAS ins Netzwerk mit einbinden. Deshalb beim Switch darauf achten, dass du dort noch Ports frei hast, nach dem belegen der Dosen. Es gibt auch Festplatten mit Netzwerkanschluss.. dann kann man sich den Homeserver sparen.

Ich hoffe ich war einigermaßen verständlich. Ist ne Menge Arbeit, und macht auch keinen Spaß, aber ich muss am Samstag auch 20 Kabel verknödeln und anschliessen...
Musketier02.01.13 10:45
Der Da hat das ja schon super erklärt.

Vielleicht noch ein paar kleine Anmerkungen:

Auch wenn du einen PC im Büro hast, würde ich den Drucker ins Netzwerk und nicht an den PC hängen. So kann man auch mal was vom Laptop oder Tablet ausdrucken. Also auch am Druckerstandort auf genügend Dosen achten.

Zum Switch es gibt 100 MBit und 1Gbit Switche. Gerade bei Videos vom Homeserver macht es Sinn das Netzwerk entsprechend großzügig auszulegen. Wenn du sowieso alles neu anschaffst, dann würde ich sowohl beim Switch als auch beim Homeserver darauf achten, dass die Gbit-fähig sind. Wenn mehrere Clients auf den Server zugreifen, dann ist dort die Engstelle.

Je nach Nutzungsgewohnheit von Laptop/ Smartphone/ Tablet würde ich auch darauf achten, dass notfalls entsprechend WLAN zur Verfügung steht. Meine Priorität wäre da Wohnzimmer und Terrasse. Wenn das Signal von der Fritzbox im Keller/Hauswirtschaftsraum nicht reicht, dann lieber eine zusätzliche Dose setzen und von dort das Signal verteilen. Dann kann das auch mit einer schaltbaren Steckdose abgeschaltet werden, wenn wie man es nicht braucht.

Perspektivisch wird vermutlich noch viel mehr vernetzt werden, als wir uns heute vorstellen können.
Ich hab schon Waschmaschinen und Kühlschränke mit Netzwerkanschlüssen gesehen. Will man Musik oder Fernsehen in der Küche oder der Badewanne? Ob das sinnvoll ist, muß jeder für sich selbst entscheiden.
Aber lieber ein Kabel oder zumindest ein Leerrohr mehr verlegt, als eins zu wenig.

Auch wenns nicht gerade günstig ist, sollte man beim Aufbau solch eines Netzwerks auch gleich an entsprechende Blitzschutzsteckdosen denken.
K.Brodbeck04.01.13 07:09
Hallo zusammen,

ich finde die Antworten alle gut, würde aber empfehlen auf nichtabschaltbare Dauersender zu verzichten (wie es hier schon meist empfohlen wurde). Bedenken hätte ich hier bei der erwähnten Fritzbox, die wird vermutlich senden, ob du ein DECT Telefon hast oder nicht!

lg

K.Brodbeck
Der Da04.01.13 08:37
Auf Dauersender verzichten? Das verstehe ich nicht. Zumal man einer guten Box auch sagen kann, wann Sie online sein darf. WLAN kann auch an und abgeschaltet werden. Und der Fragesteller fragte nach Schnurlostelefonen, da ist DECT sicher kein Thema.

Aber wer zur Hölle schaltet heute denn noch seinen Internetzugang ab Abgesehen von der Elternkontrolle eventuell.
K.Brodbeck04.01.13 12:35
Hallo Der Da,

Sie haben tatsächlich nicht verstanden

Mit Dauersender meine ich alle Geräte die auf Dauer senden (funken) wie z.B. Schnurlostelefone, WLAN etc. Es gibt Menschen, die sind sensiblen auf so etwas, andere werden noch und wieder andere werden es nie. Es ist mir auch egal. Ich rate nur, dass man die Geräte die man einsetzt unter Kontrolle haben sollte.

Und ob Sie Ihren Internetzugang Nachts abschalten oder nicht ist mir auch egal, aber warum soll denn das WLAN die ganze Zeit senden, auch wenn man es nicht braucht? Warum soll das DECT Telefon die ganze Zeit senden, obwohl der Hörer in der Schale ist?

lg

K.Brodbeck
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