ᐅ Welches Heizungssystem für unser Kfw 70 Haus ohne Keller?
Erstellt am: 01.07.11 15:16
Exilhamburger01.07.11 15:16
Hallo,
wir sind schon eine Weile am überlegen, welches Heizsystem man nehmen sollte. Das Haus wird ein Kfw 70 Haus werden. Wir haben keinen Keller aber einen Hauswirtschaftsraum- Raum.
Öl, Gas, Pellets oder doch Erdwärme bzw. Wärmepumpe?
Was für eine schwierige Frage. Wer hat denn Erfahrungen auf diesem Gebiet?
Das Haus wir um die 140m groß werden.
Es ist auch geplant, eine Solaranlage auf dem Dach einzurichten. Allein das Erdwärmepaket kostet fast 15.000€. Brauch man denn ein zusätzliches Dämmpaket für fast 4000€?
Vielen Dank für eure Erfahrungen.
wir sind schon eine Weile am überlegen, welches Heizsystem man nehmen sollte. Das Haus wird ein Kfw 70 Haus werden. Wir haben keinen Keller aber einen Hauswirtschaftsraum- Raum.
Öl, Gas, Pellets oder doch Erdwärme bzw. Wärmepumpe?
Was für eine schwierige Frage. Wer hat denn Erfahrungen auf diesem Gebiet?
Das Haus wir um die 140m groß werden.
Es ist auch geplant, eine Solaranlage auf dem Dach einzurichten. Allein das Erdwärmepaket kostet fast 15.000€. Brauch man denn ein zusätzliches Dämmpaket für fast 4000€?
Vielen Dank für eure Erfahrungen.
€uro01.07.11 17:13
Hallo,
v.g.
Exilhamburger schrieb:Welcher Wärmeerzeuger gewählt werden sollte, hängt von den spezifischen Rahmenbedingungen ab. Hilfreich die Beratung durch einen verkaufsunabhängigen TGA Planer.
...Öl, Gas, Pellets oder doch Erdwärme bzw. Wärmepumpe? Was für eine schwierige Frage. Wer hat denn Erfahrungen auf diesem Gebiet?
Exilhamburger schrieb:Solarthermieanlage lohnt für ein Einfamilienhaus selten, Photovoltaik schon eher.
...Es ist auch geplant, eine Solaranlage auf dem Dach einzurichten.
Exilhamburger schrieb:Die Quelle einer Wärmepumpe muss nicht unbedingt Erdwärme sein. Bei Paketen sollte man immer erst den Inhalt prüfen (lassen) 😉
...Allein das Erdwärmepaket kostet fast 15.000€.
Exilhamburger schrieb:Kommt darauf an, was man darunter verstehen darf. Zusatzdämmung kann schon hilfreich sein, den Wert erkennt man aus der Reduzierung des Energieverbrauchs in der Verbrauchsprognose (vorher-nachher) Aber Achtung: Hier wird gern geschönt.
...Brauch man denn ein zusätzliches Dämmpaket für fast 4000€?
v.g.
Exilhamburger01.07.11 17:39
€uro schrieb:
Hallo,
Welcher Wärmeerzeuger gewählt werden sollte, hängt von den spezifischen Rahmenbedingungen ab. Hilfreich die Beratung durch einen verkaufsunabhängigen TGA Planer.
Solarthermieanlage lohnt für ein Einfamilienhaus selten, Photovoltaik schon eher.
Die Quelle einer Wärmepumpe muss nicht unbedingt Erdwärme sein. Bei Paketen sollte man immer erst den Inhalt prüfen lassen. Kommt darauf an, was man darunter verstehen darf. Zusatzdämmung kann schon hilfreich sein, den Wert erkennt man aus der Reduzierung des Energieverbrauchs in der Verbrauchsprognose (vorher-nachher) Aber Achtung: Hier wird gern geschönt.
v.g.Was meinst Du denn mit dem prüfen lassen des Inhaltes? was sind denn die spezifischen Rahmenbedingungen, die für die Entscheidung hilfreich sein sollen?
€uro02.07.11 09:22
Exilhamburger schrieb:
.. was meinst Du denn mit dem prüfen lassen des Inhaltes? Ein Laie dürfte kaum in der Lage sein, den tatsächlichen Wert eines "Paketes" zu beurteilen.Exilhamburger schrieb:
...was sind denn die spezifischen Rahmenbedingungen, die für die Entscheidung hilfreich sein sollen? Z.B.: Klimastandort, energetischer Gebäudestatus (verwendete Bauteile (Geometrie, Material), Nutzerverhalten (Raumtemperaturen, Warmwasser-Bedarf)) => VerbrauchsprognoseMitunter wird dem Bauherren auf dem Papier ein Kfw EH 70 oder besser versprochen. In der Realität erhält er dagegen gerade einmal Energieeinsparverordnung Standard oder u.U. sogar noch schlechter!
v.g.
TorbenKlein09.08.11 22:58
Ich finde die veraltete Ofenwärme sollte wieder aufleben. Bin jetzt gerade an den Wochenenden in einer schönen Wohnung um zu arbeiten. Der einzige "Nachteil", ich muss mit Holz heizen und ja, sogar im Sommer, denn dort zieht es an allen Ecken und Kanten. Irgendwie habe ich mal wieder gemerkt, was das für eine gemütliche Heizmethode ist. Und sparsam!
TomTom111.08.11 12:17
TorbenKlein schrieb:
Ich finde die veraltete Ofenwärme sollte wieder aufleben. Bin jetzt gerade an den Wochenenden in einer schönen Wohnung um zu arbeiten. Der einzige "Nachteil", ich muss mit Holz heizen und ja, sogar im Sommer, denn dort zieht es an allen Ecken und Kanten. Irgendwie habe ich mal wieder gemerkt, was das für eine gemütliche Heizmethode ist. Und sparsam! Hallo, Torben!
Du hast völlig recht - und am schönsten war´s im Mittelalter 😀!
Vermutlich bist Du altermäßig im Grenzbereich. Alt genug für nostalgische Phantasien und zu jung, um es selbst erlebt zu haben:p.
Also, ich hatte als Kind ganz kurz das Vergnügen, mit einem Ölofen (für die ganze Wohnung) einer Zinkwanne, Kaltwasser aus allen Hähnen etc. zu leben - kein Bedarf, danke.
Heute haben wir u. a. einen Kaminofen zu Dekozwecken; Umrüstung und Neuanschluss kosten gerade wieder 1.000 Euro - sparsam ist anders.
Um aber auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: Wenn man die technischen Finessen finanzieren muss, regelt sich fast alles durch Preis und Energieeinsparverordnung.
Also: Gas und Solar für Warmwasser. Alles andere könnte sich irgendwann amortisieren - vielleicht aber auch erst beim Nachbesitzer.
Grüße,
TomTom.
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