Hallo zusammen,
wir sind in der glücklichen Lage ein Baugrundstück zu besitzen und stehen jetzt vor der Qual der Wahl. Seit einigen Monaten recherchieren wir nun, fahren zu Musterhäusern und lesen fleissig in Foren. Über Grundrisse und Ausstattungen kann man ja unterschiedlicher Meinung sein und je nach Geldbeutel und Geschmack sind die Möglichkeiten schier grenzenlos.
Aber bei der grundsätzlichen Frage wie man heute preisgünstig, effizient und vor allem gesund bauen sollte, müsste es doch zumindest einen groben Konsens geben! Nach allem was wir bisher gelesen haben, würden wir wohl am liebsten ein Thoma Haus (36er Holz100 Wände) bauen, was aber finanziell nicht drin sein dürfte.
Wenn wir nach Alternativen suchen, bekommt man immer gesagt das KFW40 nicht möglich sei, diffusionsoffen gar nicht geht und man unbedingt eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung benötigt. Dann sucht man weiter und landet bei so "alternativen" wie den LowTec Bio Solar Häusern. Das ist mir dann aber auch wieder zu extrem.
Wir wollen ein schadstofffreies Haus bauen und da ist der Verzicht auf unterschiedliche Stoffe der beste Weg, wenn man sicher gehen will, dass nicht doch in ein paar Jahren irgendwas neues gefunden wird was dann doch nicht so toll war. Da macht ein reines Holzhaus schon irgendwie Sinn.
Dann heißt es wieder Solarthermie rechnet sich nicht, also Photovoltaik aufs Dach. Um das sinnvoll zu nutzen brauchts eine Wärmepumpe und dann werden wieder Luft-Luft-Wärmepumpen angeboten weil Erdwärme mit Flächenheizung so viel teurer ist. Also entweder eine Bank ausrauben oder Kompromisse eingehen.
Und genau nach denen suchen wir jetzt. Wer hat sich aus welchen Gründen für ein bestimmtes Hausbaukonzept entschieden und warum? Braucht es unbedingt eine Folie in der Außenhülle? Welche Heiz- und Dämmtechnik rechnet sich heute tatsächlich noch? Und wie sorge ich für ein möglichst gesundes Klima im Haus?
Danke & Viele Grüße
Luftpumpe
wir sind in der glücklichen Lage ein Baugrundstück zu besitzen und stehen jetzt vor der Qual der Wahl. Seit einigen Monaten recherchieren wir nun, fahren zu Musterhäusern und lesen fleissig in Foren. Über Grundrisse und Ausstattungen kann man ja unterschiedlicher Meinung sein und je nach Geldbeutel und Geschmack sind die Möglichkeiten schier grenzenlos.
Aber bei der grundsätzlichen Frage wie man heute preisgünstig, effizient und vor allem gesund bauen sollte, müsste es doch zumindest einen groben Konsens geben! Nach allem was wir bisher gelesen haben, würden wir wohl am liebsten ein Thoma Haus (36er Holz100 Wände) bauen, was aber finanziell nicht drin sein dürfte.
Wenn wir nach Alternativen suchen, bekommt man immer gesagt das KFW40 nicht möglich sei, diffusionsoffen gar nicht geht und man unbedingt eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung benötigt. Dann sucht man weiter und landet bei so "alternativen" wie den LowTec Bio Solar Häusern. Das ist mir dann aber auch wieder zu extrem.
Wir wollen ein schadstofffreies Haus bauen und da ist der Verzicht auf unterschiedliche Stoffe der beste Weg, wenn man sicher gehen will, dass nicht doch in ein paar Jahren irgendwas neues gefunden wird was dann doch nicht so toll war. Da macht ein reines Holzhaus schon irgendwie Sinn.
Dann heißt es wieder Solarthermie rechnet sich nicht, also Photovoltaik aufs Dach. Um das sinnvoll zu nutzen brauchts eine Wärmepumpe und dann werden wieder Luft-Luft-Wärmepumpen angeboten weil Erdwärme mit Flächenheizung so viel teurer ist. Also entweder eine Bank ausrauben oder Kompromisse eingehen.
Und genau nach denen suchen wir jetzt. Wer hat sich aus welchen Gründen für ein bestimmtes Hausbaukonzept entschieden und warum? Braucht es unbedingt eine Folie in der Außenhülle? Welche Heiz- und Dämmtechnik rechnet sich heute tatsächlich noch? Und wie sorge ich für ein möglichst gesundes Klima im Haus?
Danke & Viele Grüße
Luftpumpe
H
hampshire09.10.19 12:21Du hast recht, Stommel Haus baut Massivholzhäuser. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Wand durchgehend aus massivem Holz besteht. Es heißt, dass nur massives Holz zum Einsatz kommt. Die Installationsebene ist hinter einer Blockbohlenebene und 6cm stark - da passen Rohre und Kabel prima durch - auch später.
Den Wandaufbau kann man auf der Website einsehen.
Den Wandaufbau kann man auf der Website einsehen.
Habe ihn mir gerade angeschaut. Für mein Empfinden ist das Holzständer.
Installationsebene haben die wenigstens. Ist ehr im hochpreisigen Bereich zu finden. Spaß macht es nicht Kabel durch die Isolierung zu ziehen. Wobei Stommel Haus keine Dampfsperre verbaut, die beim nachträglichen Strippen ziehen zerstört wird.
Was ist das Kraftpapier das Stommel Haus verbaut?
Ich kann schon verstehen, dass Stommel Haus nicht einfach so ein individuelles Angebot aus dem Ärmel schüttelt. Die Homepage sieht nicht nach Einheitsbrei aus. Hinter dem Angebot steht wesentlich mehr Arbeit, als Musterhaus XY mit der Änderung Z einzupreisen.
Installationsebene haben die wenigstens. Ist ehr im hochpreisigen Bereich zu finden. Spaß macht es nicht Kabel durch die Isolierung zu ziehen. Wobei Stommel Haus keine Dampfsperre verbaut, die beim nachträglichen Strippen ziehen zerstört wird.
Was ist das Kraftpapier das Stommel Haus verbaut?
Ich kann schon verstehen, dass Stommel Haus nicht einfach so ein individuelles Angebot aus dem Ärmel schüttelt. Die Homepage sieht nicht nach Einheitsbrei aus. Hinter dem Angebot steht wesentlich mehr Arbeit, als Musterhaus XY mit der Änderung Z einzupreisen.
L
Luftpumpe09.10.19 12:58Beim Thoma hab ich gelernt, dass dieses Kraftpapier im Grunde normales Backpapier ist und nur aus bürokratischen Gründen eingebaut werden muss. Es hat keinen Nutzen. Irgend eine unsinnige Regelung verpflichtet dazu, sonst bekommt die Wand keine Zulassung... wird bei Stommel Haus vermutlich auch so sein.
Doch, genau das machen die. Die Verkäufer haben ein Programm (Vi Plan) und designen da dein Wunschhaus und die Software spuckt nach (geheimer) Kalkulation einen Festpreis aus. Dann kann man wie bei den anderen Fertighausanbietern auch noch bei der Detailplanung Änderungen vornehmen und Eigenleistung einplanen lassen. Hochpreisig würde ich jetzt nicht sagen, aber qualitativ sind die sicher höher anzusiedeln. Ist immer die Frage mit wem man das vergleicht und auch was man für sein Geld bekommt. Wenn wir unbedingt wollen würden, könnte auch auf die Installationsebene verzichtet werden und man spart dann pi Mal Daumen 8...9k€ bei unseren Vorstellungen von einem Haus. Dafür kann man schon eine ganze Menge Strippen ziehen.
Um wirklich vergleichen zu können, müsste man im Grunde nur die Gebäudehülle planen lassen und sich dann die Kosten anschauen.
Doch, genau das machen die. Die Verkäufer haben ein Programm (Vi Plan) und designen da dein Wunschhaus und die Software spuckt nach (geheimer) Kalkulation einen Festpreis aus. Dann kann man wie bei den anderen Fertighausanbietern auch noch bei der Detailplanung Änderungen vornehmen und Eigenleistung einplanen lassen. Hochpreisig würde ich jetzt nicht sagen, aber qualitativ sind die sicher höher anzusiedeln. Ist immer die Frage mit wem man das vergleicht und auch was man für sein Geld bekommt. Wenn wir unbedingt wollen würden, könnte auch auf die Installationsebene verzichtet werden und man spart dann pi Mal Daumen 8...9k€ bei unseren Vorstellungen von einem Haus. Dafür kann man schon eine ganze Menge Strippen ziehen.
Um wirklich vergleichen zu können, müsste man im Grunde nur die Gebäudehülle planen lassen und sich dann die Kosten anschauen.
Wir hatten im frühen Stadium alle Varianten der Kalkulation gehabt.
Du kannst die Angebote nur sehr schwer vergleichen. Hinter jedem Angebot ist die Bauleistungsbeschreibung. Die ist bei jedem anders.
Unsere Erfahrung hat nur gezeigt, dass die "teuren" nicht unbedingt den für uns teuersten Preis hatten. Aufmustern kostet, Abmustern bringt nicht viel. Bei den "teuren" waren auch viele Kosten enthalten, bei denen andere das Wörtchen "bauseits" stehen hatten.
Wir hatten am Schluss nicht nach der Zahl die auf dem Angebot war entschieden. Preis ist nicht aus dem Rahmen gefallen, das hat uns genügt.
Transparenz, Flexibilität, das Gefühl ernst genommen zu werden, einen Bauleiter der schon in der Angebotsphase involviert war, keine platten Verkäufersprüche, die Herangehensweise an das Projekt, das Gesamtkonzept hatten den Ausschlag gegeben
Du kannst die Angebote nur sehr schwer vergleichen. Hinter jedem Angebot ist die Bauleistungsbeschreibung. Die ist bei jedem anders.
Unsere Erfahrung hat nur gezeigt, dass die "teuren" nicht unbedingt den für uns teuersten Preis hatten. Aufmustern kostet, Abmustern bringt nicht viel. Bei den "teuren" waren auch viele Kosten enthalten, bei denen andere das Wörtchen "bauseits" stehen hatten.
Wir hatten am Schluss nicht nach der Zahl die auf dem Angebot war entschieden. Preis ist nicht aus dem Rahmen gefallen, das hat uns genügt.
Transparenz, Flexibilität, das Gefühl ernst genommen zu werden, einen Bauleiter der schon in der Angebotsphase involviert war, keine platten Verkäufersprüche, die Herangehensweise an das Projekt, das Gesamtkonzept hatten den Ausschlag gegeben
Luftpumpe schrieb:
Im Zweifel kann so eine Anlage auch einfach stillgelegt werden.In der Regel ist eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung keine Zusatzlüftung für hohe Feiertage, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Lüftungskonzeptes.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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