NOAHSAU schrieb:
Im Zweifel: Fingerfertigkeit schlägt Hightech-Werkzeug.Das stimmt durchaus, aber ich sehe das etwas differenzierter. Zwar ist Ikea-Prinzip vereinfachte Montage, doch gerade bei größeren Möbelstücken wie Brimnes-Kommoden ist ein Akkuschrauber mit Drehmomentbegrenzung sehr vorteilhaft. Damit lassen sich Schrauben präzise und gleichmäßig anziehen, ohne das Material zu beschädigen.
Außerdem, wenn du alleine arbeitest, sorgt eine gute Vorbereitung und etwas Zubehör wie eine rutschfeste Unterlage (z.B. eine große Decke oder Schaumstoffmatte) dafür, dass keine Teile verrutschen und keine Kratzer am Boden entstehen. Das spart am Ende Zeit und Frust.
Zudem wäre eine einfache Klemme nicht verkehrt, um Teile beim Zusammensetzen zu fixieren, wenn man keine zweite Hand hat. Gerade das hilft bei komplexen Stellen, wenn man gleichzeitig Schrauben eindrehen muss.
Um auf deine frühere Frage zu Brimnes-Betten oder Schränken zurückzukommen: Dort können zusätzlich manchmal Langlöcher oder spezielle Verbindungselemente verbaut sein, die auch mal mit einem Inbusschlüssel oder kleinen Schraubenziehern bearbeitet werden müssen. Daher lohnt sich eine gut sortierte Grundausstattung – wie sie auch Ikea-Montagekits üblich beigelegt sind.