Welche Natursteinplatten sind weniger anfällig für Moos/Verfärbung?

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Schimi1791

Schimi1791

Ggfs. ließe sich auch mit einer hydrophobierenden Imprägnierung etwas gegensteuern. Der Gedanke - vereinfacht - ist, dass sich aufgrund der hydrophobie weniger Wasser im Untergrund befindet und so das Wachstum zumindest erschwert und verzögert wird. An Fassaden gelingt das recht gut, wobei natürlich auch der Einzelfall zu betrachten ist. Hier ist oft eine Art Selbstreinigung zu beobachten.
Wir haben z. B. unsere Mauer hydrophobiert so dass Wasser einfach abperlt. Der Frost-/Tauwiderstand sollte sich auch signifikant erhöhen. An einer Klinkerfassade funktioniert das auch ausgezeichnet :)
Problematisch kann es allerdings werden, wenn aufgrund der Hydrophobie Wasser auf dem Untergrund steht und im Winter gefriert.
 
S

sub-xero

Für die Interessierten: Ich habe mich jetzt für Granit und Gneis entschieden. Beide Steinsorten sind dicht und nicht offenporig und somit generell weniger anfällig für Moos und Algen. Vom Reinigen mit dem Hochdruckreiniger wurde vom Fachmann eher abgeraten. Man nimmt an, dass dadurch der Algenbefall eher etwas gefördert wird. Eine Versiegelung ist auch nicht sonderlich effektiv, da der Effekt nicht lang anhält und die Versiegelung häufig wiederholt werden muss (ca. einmal pro Jahr).
 
Nordlys

Nordlys

Moos ist fakt. Somit greift man zum Mittel der Friedhofsgärtner, Schurocos Moosweg, bekannt in Stadt und Land, alt bewährt und immer wieder gern genommen.
 
lin0r87

lin0r87

Wir haben 80x80x5 Steinplatten.
Details:
Farbe: Bianco feine, homogene Oberfläche thermoversiegelt Vorsatz mit farbechen natursteinkörnungen und UV-beständigen Farbpigmenten INTRACLEAN für eine schmutzabweisende Oberfläche

Wie reinigt man diese am besten, wenn kein Hochdruckreiniger ins Spiel kommen darf?

Dann noch die Frage...vor dem Haus haben wir zwischen den Fugen schon grünliche Stellen..
Genügt es, diese zu entfernen und dann ggf. mit einem Fugenversiegelungsmittel zu versehen?
 
D

driver55

Farbe: Bianco feine, homogene Oberfläche thermoversiegelt Vorsatz mit farbechen natursteinkörnungen und UV-beständigen Farbpigmenten INTRACLEAN für eine schmutzabweisende Oberfläche
Bei dieser „Hightechbeschreibung“ sollten die doch garnicht verschmutzen.

Mit Wasser und „Schrubber“ müsste man die Platten doch sauber bekommen, denn der Schmutz ist ja nur oberflächlich.

Wie „schlimm“ sehen die aus? Bilder?
Reinigung aber erst im Frühjahr, oder?
 
K

konibar

Mit Wasser und „Schrubber“ müsste man die Platten doch sauber bekommen, denn der Schmutz ist ja nur oberflächlich
das hängt von der MoosArt ab:

besonders ältere Betonplatten bilden nach Jahren seehr dünne Porositäts-Kanäle aus.
Darin können die Wurzeln einiger Moose hineinwachsen.

Wenn man die oberflächlich abschrubbt verbleiben aber die Wurzeln in den dünnen
Kanälen und wachsen immer wieder daraus hervor.

Das bekommt man final nur thermisch durch Überhitzung (Sterilisierung) weg
 
11ant

11ant

Wie reinigt man diese am besten, wenn kein Hochdruckreiniger ins Spiel kommen darf?
Wir sind im Innenhof (Betonsteinpflaster) letztes Jahr von Hochdruckreinigen nur mit Wasser auf Abbürsten mit dem Besen nach Vorbehandlung mit Backhefe umgestiegen, das Wasser kommt dabei aus dem Schlauch mit Sprengdüse. Also weniger Druck. Beim Hochdruckreiniger hat man nach meiner Wahrnehmung einen ambivalenten Effekt: der hohe Druck spritzt nur wenig mehr als das wieder weg, was er vorher tiefer in die Poren hineingespritzt hat. Die Natronlaugenreaktion löst den Schmutz besser als der Brute Force Angriff mit der Hochdrucklanze.
 
Zuletzt aktualisiert 23.05.2022
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