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ᐅ Wasserführender Kaminofen im Neubau - ja oder nein?


Erstellt am: 12.01.2020 11:06

DerToni 12.01.2020 11:06
Hallo zusammen,

ich war fast etwas überrascht, dass ich zu diesem Thema keinen einigermaßen aktuellen Eintrag gefunden habe (sollte ich etwas übersehen haben und unnötiger Weise einen neuen Beitrag aufmachen, tut mir das Leid ).

Zum eigentlichen Thema:
Wir bauen ein neues Haus (massiv, keine besonderen Dämmeigenschaften) das per Wärmepumpe beheizt werden soll.
Im Wohnzimmer ist ein Kaminofen eingeplant und hier stehen wir jetzt vor der Frage: wasserführend ja oder nein?

Ich bin in dieses Unterfangen eigentlich mit dem festen Glauben "natürlich wasserführend, warum auch nicht, so kann man den Kaminofen noch für Warmwasser und Heizwasser nutzen" gegangen. Die Stimmen der ersten Ofenbauer lassen mich mittlerweile aber etwas zweifeln ("die Mehrkosten kann man kaum wieder rein heizen etc."). Daher dachte ich, ich frage hier mal nach Erfahrungen anderen Bauherren mit dem Thema.

Also wie der Titel schon sagt, wasserführender Kaminofen im Neubau - ja oder nein? Ich würde mich sehr über die ein oder andere Meinung und Erfahrung freuen?

Gruß
DerToni

hampshire 12.01.2020 11:19
Diese Frage stellten wir uns und unserem Kaminbauer auch. Ich fand die Idee ausgesprochen charmant und versprach mir weitere Ressourcenschonung davon. Dass ich nicht ganzjährig damit warmes Wasser erzeugen würde, sondern es (in unserem Fall) als Sekundärsystem zu einer kleinen Luft-Wasser-Wärmepumpe laufen würde war mir klar.
Mein Kaminbauer erklärte mir das System. Systembedingt nimmt die Effektivität mit dem Verrußungsgrad ab. Daher von Zeit zu Zeit eine Reinigung erforderlich. Diese Prozedur im Wohnzimmer oder auf der Holzterrasse schreckte mich ab. Also bauten wir einen Grundofen ohne Wasserführung.

Daniel-Sp 12.01.2020 11:22
Wenn die Wärmepumpe gesetzt ist, lass die Einbindung des Kamins weg. Um Hoch- und Niedrigtemperatur zusammenzubringen brauchst du einen Trennpuffer. Mal abgesehen von den Regelschwierigkeiten die du Dir einkaufst, drückst Du die Effizienz der Wärmepumpe ordentlich nach unten. Eine modulierende Wärmepumpe macht bei Trennpuffer auch keinen Sinn. Die Investitionskosten wirst du nie wieder einspielen.

Baue lieber ein Ofen mit sehr hoher Speichermasse => Grundofen.

hanse987 12.01.2020 12:23
Wenn ihr eine richtig effiziente Wärmepumpe wollt, dann last diese richtig planen. Raumtemperaturen je Raum festlegen, Raumweise Heizlastberechnung, ...

Da hilft in der Regel sich selbst schlau machen und nicht nur den Heizi selbst machen lassen.

KingJulien 12.01.2020 13:17
Wir sind auch abgekommen von der Idee mit wasserführendem Grundofen. Der Ofenbauer hat uns aufgrund der Investitionskosten eher abgeraten. Er meinte auch, man braucht dann auch einen dementsprechend großen Brauchwasserspeicher, damit das ganze nicht sofort kocht wenn man mal richtig einheizt.
Und den Riesen Speicher im Sommer mit der Wärmepumpe heizen zu müssen macht natürlich wenig Sinn.

Jetzt wird es ein "einfacher" Grundofen. Bin gespannt ob wir das mit dem Zuheizen zur Fußbodenheizung so hinbekommen wie ich mir das vorstelle.

Mycraft 12.01.2020 13:21
Die Frage geistert jedes Jahr mind. einmal rum...und wie schon viele vor mir gesagt haben. regelungstechnisch ein Albtraum.

Vermeintliche Ersparnis und Nutzung von Abwärme nur auf dem Papier in den Hochglanzprospekten und aus den Erzählungen der Verkäufer und Makler.
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