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ᐅ Vor 2 Jahren Renoviertes Haus kaufen, worauf sollen wir noch achten?

Erstellt am: 28.07.21 13:24
S
SauerlaenderMK
Hallo zusammen,

wir haben vor ein Haus zu kaufen, genauer gesagt eine Doppelhaushälfte. Diese ist 1955 gebaut worden, hat ca. 150qm Wohnfläche, abzüglich der Schrägen ca. 120qm, auf 2 Etagen. Der Dachboden kann ausgebaut werden, wurde auch schon mit begonnen. Grundstück sind 650qm.

Das Haus steht in direkter Nachbarschaft zu meinem Elternhaus, also weiß ich wer da vorher gewohnt hat, bis die bekannte die uns das Haus jetzt verkauft, dort eingezogen ist. Diese hat auch früher im Nachbarhaus der Eltern gewohnt.

Wie auch immer, als sie das Haus vor ca. 2 Jahren gekauft hat, haben sie und ihr Mann alles neu gemacht, bzw. machen lassen. Also, Elektrik, Wasser, Heizung, Bad, Gäste-WC, Wände neu verputzt, teilweise Fenster neu, Rollos neu, Überdachung der Terrasse neu, Böden neu...das kann man eigentlich ewig so weiter schreiben. Die beiden kaufen jetzt das Haus nebenan, weil wir auch gesucht haben, hat sie uns angesprochen.

Wir waren jetzt schon ein paar mal da, aber ich weiß nicht ob ich oder wir vielleicht irgendwas vergessen haben. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen das sie uns hinters Licht führt, aber bei der Summe an Geld die da fließt, würde ich mich nachher tierisch ärgern wenn sich nachher etwas rausstellt, das eigentlich offensichtlich war.

Meine Eltern habe ich auch mal mitgenommen, denen ist auch nichts weiter aufgefallen, ein Freund, der vor ein paar Jahren auch kaufte und da beim Renovieren half, meint, kauf das und freu dich.

Ich mein, wir müssen wirklich nichts machen...eventuell einmal die Küche streichen bevor wir unsere aufbauen, aber das war es dann auch schon. Zumindest sieht es momentan so aus...

Ich hoffe mal das der ein oder andere mir eventuell noch den ein oder anderen Tipp geben kann, vielleicht selbstgemachte Erfahrungen beim Hauskauf.

Gruß
Schimi179128.07.21 22:32
Ich mein(t)e ja auch nicht, dass dort die sprichwörtlichen Leichen im Keller liegen 🙂
Trotz der Situation unter Bekannten empfehle ich, alle Absprachen etc. vertraglich festzuhalten - auch wenn es kleinlich wirkt. Das gilt auch für Dinge, die im Haus verbleiben und übernommen werden. Und daran denken - da es sich um eine Bestandsimmobilie handelt -, die event. übernommenen Dinge, z. B. Küche, Kaminofen etc. vom Kaufpreis zu trennen. So lassen sich Steuern und Notarkosten senken.
S
SauerlaenderMK
29.07.21 07:39
Danke für die Antworten 🙂

Wir haben gestern Abend noch mal mit unserem Bankberater gesprochen, er hat, ohne das wir es wussten, jemanden dort hin geschickt der sich das Haus anguckt, weil er beide Preise kennt. Also einmal den Sie damals gezahlt hat und den wir jetzt zahlen. Das kam ihm merkwürdig vor und er wollte einfach nur sicher gehen das die Bank da im schlimmsten Fall nicht auf die Nase fällt. Der Gutachter der da war, hat das Haus auf 330k geschätzt und nichts zu beanstanden gefunden.

Das Haus kostet 280k, hört sich meiner Meinung nach viel an, aber wenn man weiß was die Häuser rund rum kosten sollen und die sind teilweise in einem Zustand...die wurden meistens zwischen 1950 und 1970 gebaut und seitdem ist da nichts mehr passiert.

Wir hatten uns vorher noch ein anderes Haus angeschaut, das sollte 225k kosten, da hätten wir dann aber noch alles mögliche machen müssen...

Die Sachen die wir übernehmen werden auch aufgeführt, das haben der Notar und er Bankberater schon erwähnt.

Ich sehe das ja genauso...sie würde uns ja keinen "Schrott" verkaufen wenn sie in der Nachbarschaft bleibt, also ein Haus weiter. Ich denke mal eher, das ist einfach eine so große Investition, da ist es normal das man sich da Gedanken drüber macht.

Das die beiden erst jetzt das größere Haus kaufen ist schnell erklärt. Das besagte Haus hat ihr schon immer gefallen, war aber bewohnt. Sie möchte sich in der nächsten Zeit Selbstständig machen, war vorher noch kein Thema. Das paar das momentan noch da wohnt, bzw. Eigentümer ist, hat sich getrennt und das Haus wird verkauft, weit über 400k. + Renovierung. So kam dann eines zum anderen 🙂

Zumindest bin ich jetzt beruhigt und freue mich auf das Haus 😀

PS: Wieso Schauerland? 🤨;)
RomeoZwo29.07.21 08:33
SumsumBiene schrieb:

Man verkauft doch kein Haus mit versteckten Mängeln und bleibt noch in der Nachbarschaft wohnen. Das wäre äußerst unklug.
Und dann auch noch an Bekannte, die in der Nachbarschaft ebenso gut vernetzt sind.
Aber der Gutachter hat ja wohl schon bestätigt, dass alles in Ordnung ist.
Viel Spaß im neuen Heim!
D
däumchen11
29.07.21 10:31
Also wenn selbst der Gutachter auf 330k schätzt, hast du mit 280k ja ein mega Schnäppchen 😀
H
hampshire
29.07.21 10:47
Tassimat schrieb:

Wenn du die Kaufnebenkosten von England und Deutschland vergleichst, dann ist sofort klar warum in Deutschland keiner spontan die Häuser wechselt. Bis zu 10% des Kaufpreises sind hierzulande einfach mal weg.
Unser Haus in England verursachte 9% Kaufnebenkosten in 2016. Makler war günstig, wird meist vom Verkäufer gezahlt. So viel weniger ist das nicht. Allerdings ist das Pendant zur Grunderwerbsteuer nach Kaufpreis zwischen 0 und 5% gestaffelt. Je höher der Kaufpreis, desto höher die Steuer. Makler dürfen bis 6% zzgl MwSt nehmen.
D
driver55
29.07.21 12:07
SauerlaenderMK schrieb:

PS: Wieso Schauerland? 🤨;)
Wenn sich auf der A45 der Scheibenwischer einschaltet, weiß man, dass man angekommen ist. 😀
SauerlaenderMK schrieb:

Diese ist 1955 gebaut worden, hat ca. 150qm Wohnfläche, abzüglich der Schrägen ca. 120qm, auf 2 Etagen
Und wenn man genau misst, bzw. sich die Pläne ansieht, sind’s dann nur 100 qm?
Habt ihr Pläne/Expose etc.?
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