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ᐅ Vitamin B und Einsparpotenziale beim Hausbau


Erstellt am: 19.11.2025 12:35

Biene32 19.11.2025 12:35
Hallo zusammen,

mein Mann und ich (+2 Kinder) sind langfristig auf der Suche nach einem Eigenheim. Bisher haben wir uns vor allem auf Bestandshäuser fokussiert. Nachdem wir uns nun einige angeschaut und die Sanierungskosten sowie Aufwand kalkuliert haben, kommen wir immer mehr zu dem Schluss, dass wir - sofern ein geeignetes Grundstück verfügbar wäre (und das ist wahrscheinlich das größte Problem) - in 3-4 Jahren einen Neubau bevorzugen würden.

Da wir gerne mit einer "Hausnummer" im Kopf planen und die Finanzierbarkeit prüfen möchten, wollte ich nochmal über die Baukosten sprechen.

Gemäß Recherche und der anderen Beiträge hier im Forum kann man derzeit mit Baukosten von etwa 3000€/qm ausgehen (Standard). Bei einer Wohnfläche von 140qm wären das Baukosten von etwa 420.000 €. Der Einfachheit halber ohne Keller, auch wenn ich gelernt habe, dass diese Entscheidung und die tatsächlichen Mehrkosten final von der Bodenbeschaffenheit abhängen. Hinzukommen würden Baunebenkosten iHv 10%. Macht also 462.000 € Baukosten für ein 140qm Haus, bei normalem Baugrund. Würden hier noch Baukosten fehlen? Was ist mit den Erdarbeiten? Außenanlage/Garage/Carport sowie Küche klammere ich hier erstmal explizit aus.

Wir haben folgende Gewerke in der Familie bzw. Bekannschaft: Architekt, Luft/Heizung/Sanitär, Tief-/Gartenbauer, Maler. Deshalb tendieren wir dazu, das Haus (mit Architekt) per Einzelvergabe zu bauen. Das ist natürlich mit mehr administrativen Aufwand verbunden, jedoch sehen wir durch unsere Konstellation Vorteile, weil wir o.g. Leistungen ggfs. zum "Freundschaftspreis" bekommen und wir insgesamt trotz Architekt etwas günstiger wegkommen könnten. Einige einfache Arbeiten (zB Boden) können wir auch selbst machen.

Meine Frage: sind durch unser "Netzwerk" und Eigenleistungen nennenswerte Einsparpotenziale erzielbar? In welcher Größenordnung würden wir uns da bewegen? Uns ist auf der anderen Seite bewusst, dass die Freunde und Bekannte auch Geld verdienen müssen und wir das Material trotzdem bezahlen müssen. Zumal ein Architekt nach HOAI abrechnet. Häufig ist ja aber die Arbeitskraft das Teure, und da erhoffen wir uns eben (kleine) Einsparungen.

Meine zweite Frage wäre: bei der Sanierung werden ja Freundschaftsdienste von befreundeten Handwerkern privat als "Eigenleistung" deklariert. Wäre das in dem Fall auch möglich? Könnte mir mein Sanitär-Onkel bei meinem Bad "privat" helfen? Das müsste natürlich bei der Bank dann auch als Eigenleistung deklariert sein. Ein anderer Punkt wäre das Thema Gewährleistung.

Bin über jegliche Einschätzung und Rat froh. Danke!

ypg 19.11.2025 13:12
Biene32 schrieb:

zum "Freundschaftspreis"
Was bedeutet bei Dir zum Freundschaftspreis? Schwarz ohne Rechnung? Das ist nicht erlaubt.
Einen Gefallen eines Freundes am Wochenende? Kann man machen, dann aber ohne Gewährleistung.
Biene32 schrieb:

Meine zweite Frage wäre: bei der Sanierung werden ja Freundschaftsdienste von befreundeten Handwerkern privat als "Eigenleistung" deklariert.
Ich würde die Ersparnis vorsichtig sehen. Befreundete Handwerker kommen vielleicht mal ein, zwei Wochenenden, um Extras einzubauen. Aber auf Abruf und dauerhaft funktioniert wohl keiner, der seine 40-Stunden-Woche für seinen AG schuften muss oder selbstständig sehen muss, wie er seine Brötchen verdient .
Insofern läuft dann doch eher alles über Firmenkopf.
Eigenleistung ist das, was Du nicht zahlen musst, nämlich Deine eigene Muskelhypothek - egal ob Neubau oder Sanierung.
Ich kenne zb keinen, der einen Freund bei sich malern lässt, wenn er es selbst könnte.
Elektrik und Heizung muss vom Fachmann abgenommen werden. Wenn man sich das zutraut, dann kann man wohl selbst die Strippen legen. Das wäre Eigenleistung.

Biene32 19.11.2025 14:24
ypg schrieb:

Was bedeutet bei Dir zum Freundschaftspreis? Schwarz ohne Rechnung? Das ist nicht erlaubt.
Einen Gefallen eines Freundes am Wochenende? Kann man machen, dann aber ohne Gewährleistung.

Natürlich nicht schwarz. Wir möchten die Unternehmen der Bekannten ja "offiziell" beauftragen im Rahmen der Einzelvergabe. Schwarz wird auch schwierig wenn wir die Geldmittel von der Bank bekommen, die wird ja Rechnungen sehen wollen. Mir geht es nur darum das wir uns da einfach die 2-3% Marge sparen, die man sonst bezahlen darf.

kbt09 19.11.2025 14:28
Du solltest nicht anfangen mit 2 bis 3 % Ersparnis-Möglichkeiten zu rechnen, wenn du erst in 4 bis 5 Jahren bauen willst und zunächst mal den finanziellen Rahmen feststecken willst.

Teimo1988 19.11.2025 14:31
Biene32 schrieb:

Wir haben folgende Gewerke in der Familie bzw. Bekannschaft: Architekt, Luft/Heizung/Sanitär, Tief-/Gartenbauer, Maler. Deshalb tendieren wir dazu, das Haus (mit Architekt) per Einzelvergabe zu bauen. Das ist natürlich mit mehr administrativen Aufwand verbunden, jedoch sehen wir durch unsere Konstellation Vorteile, weil wir o.g. Leistungen ggfs. zum "Freundschaftspreis" bekommen und wir insgesamt trotz Architekt etwas günstiger wegkommen könnten. Einige einfache Arbeiten (zB Boden) können wir auch selbst machen.
Mit dem Bekannten Architekten würde ich einen fixen Preis ausmachen und eben genau klären, welche Leistungsphasen er in welchem Umfang übernimmt.
Heizung/Lüftung/Sanitär ist super, wenn du da wen an der Hand hast. Da kann man sich einiges sparen, wenn man das privat abwickelt. Da kann man sich als Bauherr auch gut als Helfer (Wasser / Abwasser legen, Heizung verlegen) einbringen. Je nachdem wie der Deal da mit eurem Bekannten ist lassen sich da ca. 10...25k€ sparen.

Tiefbau/Gartenbau auch hier sind große Einsparungen möglich. Ist aber sehr individuell. Da kann ich jetzt keine €-Angabe liefern.

Maler: Klar kann man auch sparen, kannst du dir ja selber an den Arbeitsstunden ausrechnen. Ich denke 140 qm Haus zweimal Wände und Böden Streichen sollten so ca. 60 Arbeitsstunden sein. Falls man noch spachteln muss wirds natürlich deultich mehr.
Biene32 schrieb:

Meine zweite Frage wäre: bei der Sanierung werden ja Freundschaftsdienste von befreundeten Handwerkern privat als "Eigenleistung" deklariert. Wäre das in dem Fall auch möglich? Könnte mir mein Sanitär-Onkel bei meinem Bad "privat" helfen? Das müsste natürlich bei der Bank dann auch als Eigenleistung deklariert sein. Ein anderer Punkt wäre das Thema Gewährleistung.

Wieso soll dir niemand privat helfen dürfen? Bei der Bank kannst du das dann natürlich nicht als Rechnung einreichen....

Teimo1988 19.11.2025 14:33
ypg schrieb:

Elektrik und Heizung muss vom Fachmann abgenommen werden. Wenn man sich das zutraut, dann kann man wohl selbst die Strippen legen. Das wäre Eigenleistung.

Also zumindest in Bayern muss weder Elektrik noch Heizung von irgendjemand "abgenommen" werden im Einfamilienhaus-Bereich.
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