Hallo,
bin neu hier und als "Baufrau" technisch nicht so bewandert. Bin froh dieses Forum gefunden zu haben.
Morgen soll der Ersttermin auf der Baustelle sein. Baue einen Bungalow ohne Keller mit Heinz von Heiden , also so gut wie alles aus einer Hand.
Die Grundstücksgegebenheiten sind so, dass neben dem Haus bis zur Nachbargrenze die Baustraße und künftige Einfahrt hin muss. abzüglich des Gründungspolsters ums Haus steht damit eine Breite von ca. 3,50 zur Verfügung.
Jetzt hat der Tiefbauer der vom GU beauftragten Firma ein Angebot für die Baustraße gemacht in gesamter Breite. Es müssen allerdings zwischen Gründungspolster und Baustraße noch die Abwasserleitungen (Schmutzwasser sowie Regenwasser) verlegte werden.
Diese Arbeiten hat der Tiefbauer in einem Zusatzangebot für über 10000,-€ Euro angeboten!!!
Wir reden über ca. 40 Meter Grabenlänge...
Die Ausführung durch ihn ist also undiskutabel. Jetzt habe ich eine Firma , die dies zu einem annehmbaren Preis macht.
Meine Frage.
An welcher Stelle vom Hausbau Ablaufplan werden die Enrwässerungsleitungen gelegt?
Ist es sinnvoll dies zu erledigen vor dem Befestigen der Baustraße und damit bevor die Bodenplatte gemacht wird. Dies vor dem Hintergrund, dass dann die Baustraße nicht wieder aufgeschachtet werden muss. Ist dies überhaupt technisch machbar, da ja noch keine Rohre vom Haus/Bodenplatte liegen. Und können zwei Firmen parallel nebeneinander die Arbeiten überhaupt ausführen?
Oder lässt man eine 50 cm Streifen "frei" zwischen Gründungspolster und Baustraße (diese dann nur 3 Meter breit), um dass im Nachgang da geschachtet und die Abwasserrohre verlegt werden können. Möchte nicht zweimal Geld ausgeben und die verdichtete Baustraße im Nachgang wieder aufschachten.
Dem Tiefbauer ist es egal. Je mehr Masse um so mehr Verdienst.
Ähnlich verhält es sich mit der Befestigung an der Seite der Baustraße zum Nachbarn. Möchte genau auf der Grenze L-Steine setzen lassen, da ich etwas tiefer wie der Nachbar bin, zudem soll der Zaun darauf montiert werden. Für mich macht es Sinn dass bevor die Baustraße verdichtet und aufgefüllt wird die Steine gesetzt werden. Der Tiefbauer hat keine Ahnung, ist mehr fürs Grobe... Also müssten auch da zwei Firmen agieren...
Danke für eure schnellen Tipps, damit ich morgen Nachmittag mit reden kann.
Anbei der Entwässerungs- und Lageplan

bin neu hier und als "Baufrau" technisch nicht so bewandert. Bin froh dieses Forum gefunden zu haben.
Morgen soll der Ersttermin auf der Baustelle sein. Baue einen Bungalow ohne Keller mit Heinz von Heiden , also so gut wie alles aus einer Hand.
Die Grundstücksgegebenheiten sind so, dass neben dem Haus bis zur Nachbargrenze die Baustraße und künftige Einfahrt hin muss. abzüglich des Gründungspolsters ums Haus steht damit eine Breite von ca. 3,50 zur Verfügung.
Jetzt hat der Tiefbauer der vom GU beauftragten Firma ein Angebot für die Baustraße gemacht in gesamter Breite. Es müssen allerdings zwischen Gründungspolster und Baustraße noch die Abwasserleitungen (Schmutzwasser sowie Regenwasser) verlegte werden.
Diese Arbeiten hat der Tiefbauer in einem Zusatzangebot für über 10000,-€ Euro angeboten!!!
Wir reden über ca. 40 Meter Grabenlänge...
Die Ausführung durch ihn ist also undiskutabel. Jetzt habe ich eine Firma , die dies zu einem annehmbaren Preis macht.
Meine Frage.
An welcher Stelle vom Hausbau Ablaufplan werden die Enrwässerungsleitungen gelegt?
Ist es sinnvoll dies zu erledigen vor dem Befestigen der Baustraße und damit bevor die Bodenplatte gemacht wird. Dies vor dem Hintergrund, dass dann die Baustraße nicht wieder aufgeschachtet werden muss. Ist dies überhaupt technisch machbar, da ja noch keine Rohre vom Haus/Bodenplatte liegen. Und können zwei Firmen parallel nebeneinander die Arbeiten überhaupt ausführen?
Oder lässt man eine 50 cm Streifen "frei" zwischen Gründungspolster und Baustraße (diese dann nur 3 Meter breit), um dass im Nachgang da geschachtet und die Abwasserrohre verlegt werden können. Möchte nicht zweimal Geld ausgeben und die verdichtete Baustraße im Nachgang wieder aufschachten.
Dem Tiefbauer ist es egal. Je mehr Masse um so mehr Verdienst.
Ähnlich verhält es sich mit der Befestigung an der Seite der Baustraße zum Nachbarn. Möchte genau auf der Grenze L-Steine setzen lassen, da ich etwas tiefer wie der Nachbar bin, zudem soll der Zaun darauf montiert werden. Für mich macht es Sinn dass bevor die Baustraße verdichtet und aufgefüllt wird die Steine gesetzt werden. Der Tiefbauer hat keine Ahnung, ist mehr fürs Grobe... Also müssten auch da zwei Firmen agieren...
Danke für eure schnellen Tipps, damit ich morgen Nachmittag mit reden kann.
Anbei der Entwässerungs- und Lageplan
H
HilfeHilfe20.04.20 14:39Pet1234 schrieb:
8000,-€ !!!10.000 € versus 2.000 € ?
dann kann was nicht stimmen oder die Leistung ist minderwertiger
Pet1234 schrieb:
250,-€ ist doch völlig überzogen...Hallo Pet1234wahrscheinlich ist der Unternehmer bis unter die Unterlippe ausgebucht und macht dir ein Angebot, welches abschreckend wirkt.
Ist denn da auch ein Revisionsschacht dabei?
Lass den Graben am Ende dann nur etwas Einsanden, dann kann der Versorger auch gleich Strom und Glasfaser einziehen.
Glaub Abwasser liegt auf 1,2m und der Rest so bei 60cm?
Und lass auch gleich eine Abzweigung für die Entwässerung Stellplatz bzw Terrasse mit machen. (Entwässerungsrinne, Carport, Terrassenüberdachung)
Lass den Graben am Ende dann nur etwas Einsanden, dann kann der Versorger auch gleich Strom und Glasfaser einziehen.
Glaub Abwasser liegt auf 1,2m und der Rest so bei 60cm?
Und lass auch gleich eine Abzweigung für die Entwässerung Stellplatz bzw Terrasse mit machen. (Entwässerungsrinne, Carport, Terrassenüberdachung)
Wir haben ebenfalls mit Heinz von Heiden gebaut und es hat alles geklappt. Ein paar Anmerkungen zu deinen Plänen bzw. angeführten Punkten:
Du kannst die Abwasserrohre auch in der Bodenplatte verlaufen lassen. So hast du lediglich einen SW-Ausgang. So sparst du dir zumindest für die SW-Rohre die Schachtarbeiten. Ein Regenwasseranschluss ist am HAR, also auch kein Problem. Für den RW-Anschluss links oben müsstest du dann nur noch schachten, oder du baust dir eine Zisterne bzw. Versickerungsschacht im Bereich des linken Stellplatzes.
Wenn du an deinen aussenliegenden Rohren festhältst; die kann man auch sehr schön in Eigenleistung während der Bauphase innen verlegen (wenn man es denn möchte). Das Gründungspolster ist einfach gesprochen „verdichteter Sand“ und ca. 1m umlaufend größer als dein Grundriss. In diesem Meter kann man entsprechend die Rohre reinpacken.
- Warum möchtest du L-Steine setzen? Wenn ich den Plan richtig lese, sind alles 3 Häuser auf einer vergleichbaren Höhe auf Straßenniveau mit wenigen Zentimeter Unterschied. Das Haus kannst du auch entsprechend höher setzen (setzen lassen).
- Wie kommst du auf 40m, wenn dass aus 14m lang und 10m breit ist?
Du kannst die Abwasserrohre auch in der Bodenplatte verlaufen lassen. So hast du lediglich einen SW-Ausgang. So sparst du dir zumindest für die SW-Rohre die Schachtarbeiten. Ein Regenwasseranschluss ist am HAR, also auch kein Problem. Für den RW-Anschluss links oben müsstest du dann nur noch schachten, oder du baust dir eine Zisterne bzw. Versickerungsschacht im Bereich des linken Stellplatzes.
Wenn du an deinen aussenliegenden Rohren festhältst; die kann man auch sehr schön in Eigenleistung während der Bauphase innen verlegen (wenn man es denn möchte). Das Gründungspolster ist einfach gesprochen „verdichteter Sand“ und ca. 1m umlaufend größer als dein Grundriss. In diesem Meter kann man entsprechend die Rohre reinpacken.