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ᐅ Unzureichend Gesichert oder eigenes Verschulden?


Erstellt am: 23.10.15 07:52

Basti270923.10.15 12:54
Sebastian79 schrieb:


Zumindest denke ich so - kann ja auch alles falsch sein. Nur wirst Du ja keine Absolution durch das Forum hier bekommen - auch, wenn es für die Nerven sicher schöner wäre 😉.

Das unterschreibe ich....
Bauexperte23.10.15 13:02
Basti2709 schrieb:

Der Bauleiter koordiniert in diesem Fall aber nur seine eigenen Gewerke (die des Beauftragten Bauunternehmens)...Rohbau, Fenster, Estrich. Innenputz, Dämmung, Fassade, Anstrich, Trockenbau....der Schacht wurde aber von einem Tiefbauer im Auftrag des Wasserverbandes erstellt...
Richtig. Aber da kommt ja noch etwas hinzu - nämmisch seine Sorgfaltspflicht den Handwerkern gegenüber. "Hätte" er den Tiefbauer aufgefordert oder nur Dich daran erinnert, den Tiefbauer um bessere Sicherung des Revisionsschachtes aufzufordern, "wäre" es vlt. nicht zum Unfall gekommen.

Aber das ist so eine Sache mit "hätte", "wenn" und "aber" .... 😉

Letztlich ist es auch egal, "eine" Versicherung wird für den entstandenen Schaden aufkommen müssen; 4 stehen ja zur Auswahl. Es wäre nur wünschenswert, daß der Bauarbeiter nicht auch in Sachen Krankenhauskosten + Arbeitsausfall die A-Karte ziehen muß.

Grüße, Bauexperte
Bieber081526.10.15 20:55
Basti2709 schrieb:
Was ist eure Meinung dazu?
Soweit ich das beobachte spielt Arbeitssicherheit auf den meisten Einfamilienhaus-Baustellen eine eher untergeordnete Rolle. Ein Wunder, dass nicht mehr passiert ...

Glaubt denn jemand, der Tiefbauer, wäre der Aufforderung den Schacht ordentlich abzusperren nachgekommen ("haben wir schon immer so gemacht")? Wer hat denn hier seine Baustelle eingezäunt? Sind am Wochenende alle Leitern bei euren Gerüsten hochgeklappt? Sind alle Klappen an den Gerüsten im Normalzustand geschlossen (während der Arbeit)? Ist die Baustelle immer aufgeräumt, keine Stolperfallen? Gibt es die Pflicht zu Helm und Sicherheitsschuhen, wird das überwacht und eingehalten (einschließlich Bauherren)? Wie steht es mit sonstiger persönlicher Schutzausrüstung, bspw. Brillen beim Sägen/Schneiden von Stein? Gehörschutz? Hat die Bautreppe einen Handlauf und eine Absturzsicherung? Das sind nur die Punkte, die mir ganz spontan einfallen ...

(Ich bin froh, dass ich als Nicht-Bauherr rechtlich aus der Sache raus bin, auch wenn ich mit den tatsächlichen Zuständen auf meiner Baustelle nicht einverstanden bin. Man muss aber IMHO auch erkennen, wann man gegen Windmühlen kämpft und sich dann lieber auf die eigenen Probleme konzentrieren. Die Sicherheit auf Baustellen sollen dann die Bauleute vorantreiben.)
Uwe8226.10.15 23:30
Also ich habe meinen Tiefbauer auf die Baustelle zurück beordert, nachdem er mit seiner Arbeit fertig war, seinen Bauzaun mitgenommen hatte und damit am Rande der Kellerdecke eine Absturzstelle mit 3m ungesichert zurück gelassen hatte 😉
Gartenfreund27.10.15 07:02
Hallo Basti

Ich hätte mal ein paar Frage zu den beiden Platten mit welchem der Schacht abgedeckt wurde.

Wie groß waren diese?

Welche Dicke hatten diese?

Aus welchem Material bestanden sie?
Bieber081527.10.15 19:23
Uwe82 schrieb:
Absturzstelle mit 3m
Wenn Du damit einem 3 m tiefen Abgrund meinst -- dass man diesen nicht einfach so zurücklassen kann, dürfte auch der unsensibelste Bauarbeiter verstehen; spätestens der Bauleiter. Wie steht es mit den anderen von mir angesprochenen Punkten auf Deiner Baustelle? Alles i.O.?
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