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ᐅ Unzufrieden mit Neubau da nun andere Möglichkeiten


Erstellt am: 27.09.21 12:51

Crossy27.09.21 12:51
Ich war jetzt kurz davor mir für diesen Thread einen Zweitnick anzulegen, habe mich jetzt aber doch dagegen entschieden. Ich weiß auch nicht, ob der Thread im Finanzierungsbereich richtig platziert ist. Der Thread soll nicht zur Selbstdarstellung dienen, ich überlege an diesem Punkt schon länger rum und meine Unzufriedenheit wächst. Vielleicht ging es jemandem von euch ähnlich und mich würde interessieren was ihr gemacht habt.

Ich bin unzufrieden mit unserem Haus. Nicht weil es irgendwelche gravierenden Mängel hätte. Es passt gut zu unserer derzeitigen Lebenssituation, wir haben genügend Platz, nächstes Frühjahr wird der Garten auch endgültig fertig sein und richtig toll werden.
Wie viele haben wir während der Planungs und Bauphase aufgrund des Budgets Prioritäten gesetzt und uns auch so einige Gimmicks verkniffen. Nun knapp 2 Jahre nach der abgeschlossenen Finanzierung hat sich unsere finanzielle Situation maßgeblich verändert.
Als wir finanziert haben, bin ich nach der zweiten Elternzeit gerade erst als Elternzeitvertretung wieder in den Job eingestiegen. Mir war bewusst, dass der Job schlecht bezahlt war (für die geforderte Ausbildung), aber das "Drumherum" hat sehr gut gepasst und ich wusste, dass ich das neben den Kindern gut gewuppt bekomme. Ich war auch immer der Meinung, dass ich langfristig mehr verdienen würde und das eben nur ein Wiedereinstieg ist.
Nichtsdestotrotz haben wir unserem damaligen Einkommen entsprechend finanziert, da die Zukunft in finanzieller Hinsicht auch bei guten Aussichten natürlich nicht genauer zu greifen war und daher lieber "konservativer" und nicht auf zukünftige Gehaltssprünge vertraut und auch nicht ans maximal Ausreizbare zum damaligen Zeitpunkt gegangen.

Nun knapp 2 Jahre später sieht es finanziell bei uns ganz anders aus. Ich bin immer noch im gleichen Unternehmen, aber nicht mehr als Elternzeitvertretung sondern als Abteilungsleiterin, meine Stunden habe ich auch erhöht um die Leitungsposition wahrnehmen zu können.
Mein Mann hat zwischenzeitlich auch den Arbeitgeber gewechselt und ist befördert worden. In Summe sprechen wir von ca 4k mehr pro Monat. Und jetzt nerven mich die ganzen Kleinigkeiten im Haus, die nun im nachhinein kein Problem für uns gewesen wären. 100-150k mehr und unser Haus wäre mein Traumhaus.
Vieles lässt sich jetzt auch nicht mehr ohne erhebliche Aufwände nachrüsten.
Das Beste wäre meine Unzufriedenheit läge sich mit der Zeit wieder und ich könnte unser doch sehr schönes Haus und unsere finanzielle Freiheit genießen, aber gedanklich befasse ich mich mit einem Verkauf und schaue mir Grundstücke hier in der Nähe an. Meinen Mann ärgern auch ein paar Dinge im Haus, aber insgesamt ist er genügsamer und scheut vor allem den Ärger bei einem erneuten Hausbau.
Grundaus27.09.21 12:56
mach doch Mal einen Liste, was dir nicht gefällt und was geändert werden soll. Es ist aber bei jedem Neubau so, das es ein paar Jahre später was besseres und schöneres gibt
Tom197827.09.21 12:56
Crossy schrieb:

Ich war jetzt kurz davor mir für diesen Thread einen Zweitnick anzulegen, habe mich jetzt aber doch dagegen entschieden. Ich weiß auch nicht, ob der Thread im Finanzierungsbereich richtig platziert ist. Der Thread soll nicht zur Selbstdarstellung dienen, ich überlege an diesem Punkt schon länger rum und meine Unzufriedenheit wächst. Vielleicht ging es jemandem von euch ähnlich und mich würde interessieren was ihr gemacht habt.

Ich bin unzufrieden mit unserem Haus. Nicht weil es irgendwelche gravierenden Mängel hätte. Es passt gut zu unserer derzeitigen Lebenssituation, wir haben genügend Platz, nächstes Frühjahr wird der Garten auch endgültig fertig sein und richtig toll werden.
Wie viele haben wir während der Planungs und Bauphase aufgrund des Budgets Prioritäten gesetzt und uns auch so einige Gimmicks verkniffen. Nun knapp 2 Jahre nach der abgeschlossenen Finanzierung hat sich unsere finanzielle Situation maßgeblich verändert.
Als wir finanziert haben, bin ich nach der zweiten Elternzeit gerade erst als Elternzeitvertretung wieder in den Job eingestiegen. Mir war bewusst, dass der Job schlecht bezahlt war (für die geforderte Ausbildung), aber das "Drumherum" hat sehr gut gepasst und ich wusste, dass ich das neben den Kindern gut gewuppt bekomme. Ich war auch immer der Meinung, dass ich langfristig mehr verdienen würde und das eben nur ein Wiedereinstieg ist.
Nichtsdestotrotz haben wir unserem damaligen Einkommen entsprechend finanziert, da die Zukunft in finanzieller Hinsicht auch bei guten Aussichten natürlich nicht genauer zu greifen war und daher lieber "konservativer" und nicht auf zukünftige Gehaltssprünge vertraut und auch nicht ans maximal Ausreizbare zum damaligen Zeitpunkt gegangen.

Nun knapp 2 Jahre später sieht es finanziell bei uns ganz anders aus. Ich bin immer noch im gleichen Unternehmen, aber nicht mehr als Elternzeitvertretung sondern als Abteilungsleiterin, meine Stunden habe ich auch erhöht um die Leitungsposition wahrnehmen zu können.
Mein Mann hat zwischenzeitlich auch den Arbeitgeber gewechselt und ist befördert worden. In Summe sprechen wir von ca 4k mehr pro Monat. Und jetzt nerven mich die ganzen Kleinigkeiten im Haus, die nun im nachhinein kein Problem für uns gewesen wären. 100-150k mehr und unser Haus wäre mein Traumhaus.
Vieles lässt sich jetzt auch nicht mehr ohne erhebliche Aufwände nachrüsten.
Das Beste wäre meine Unzufriedenheit läge sich mit der Zeit wieder und ich könnte unser doch sehr schönes Haus und unsere finanzielle Freiheit genießen, aber gedanklich befasse ich mich mit einem Verkauf und schaue mir Grundstücke hier in der Nähe an. Meinen Mann ärgern auch ein paar Dinge im Haus, aber insgesamt ist er genügsamer und scheut vor allem den Ärger bei einem erneuten Hausbau.

Um es besser zu beaurteilen, wäre es vielleicht gut, wenn Du die Dinge die Dich nerven benennen könntest. 100-150k € und das Haus wäre ein Traumhaus? Ich kann mir nicht vorstellen, was man alles für den Preis einbauen kann 😎
guckuck227.09.21 13:15
Grundsätzlich bin ich kein Fan von den Unkenrufen, da kommt ja eine "teure" Elternzeit auf einen zu. Letztlich kann man das vorab gut berechnen und durch Ersparnis kompensieren. Die Zeit ist ja überschaubar. Es gibt schlimmere Einschnitte als eine Elternzeit.
Gleichzeitig bin ich aber auch der Meinung, dass hohe Fixkosten z.B. durch einen teureren Hausbau, der sich an gewissen Einkommenshöhen orientiert, auch Druck macht. Meine persönliche Situation als quasi Alleinverdiener trägt zu dieser Einschätzung bei. Ich "muss" ehrlicherweise so weiter arbeiten wie ich es jetzt tue, denn ansonsten müssten wir uns verkleinern, da meine Frau den Einkommensverlust nicht kompensieren könnte.
Vielleicht ist es da auch ganz gut mit weniger Einkommen gebaut zu haben? Klar, mehr geht immer, aber fehlen diese Punkte wirklich so schmerzlich? Die Liste aufzuschreiben halte ich für eine gute Idee, ggf. mit Einschätzung ob da was änderbar wäre und wie teuer die Nachrüstung wäre. Ja, es ist dekadent nach 3 Jahren die Fliesen wieder rauszukloppen, aber mit 4k mehr (netto?) im Monat, kann man sich das durchaus erlauben, wenn es wirklich so doll stört.

Ich "ärgere" mich übrigens auch über kleinere Details, bei denen wir einfach zu knauserig waren. Ich hätte mal lieber den etwas teureren Fliesenleger genommen. Ich würde auch heute den 1000er Aufpreis für eine modulierende WP bezahlen. Überhaupt hätte ich die Gebäudetrocknung mit heutigem Kenntnisstand anders gehandhabt.
Ich hätte gerne Klinker gehabt, ging hier durch gewisse Vorschriften aber de facto nicht. Alufenster finde ich auch sehr schick, waren uns damals aber den Aufpreis nicht wert.
Aber naja, sind das wirklich Dramen, die mich am Haus zweifeln lassen? Nein.
Crossy27.09.21 13:23
Größere Fenster bzw. Eckverglasung, Kamin, Klimaanlage, Esszimmer um 1m verlängert um Kücheninsel zu drehen und als "Flugzeugträger" ausführen zu können, dadurch andere Küche, evtl. ein kleines zusätzliches Zimmer, KNX anstatt FaH, flächenbündige Türen und weiterer Kleinkram. Ich denke schon, dass das in Summe 100k kosten würde.
Das teuerste wäre natürlich die Vergrößerung. Eigentlich ist unser Haus groß genug, aber dann wäre die Möglichkeit die Küche einfach richtig toll zu gestalten.
Fenster lassen sich jetzt auch nicht mehr einfach ändern (das finde ich mit am schlimmsten). Kamin geht nur mit einem solchen Außenschornstein und die Position ist dann nicht ideal.

Ja es sind 4k netto mehr. Unser Monatseinkommen ist nun 5stellig und war vorher schon in Ordnung. Dazu arbeiten wir beide nicht Vollzeit (70 & 80%), aber nicht in Deutschland.
Gudeen.27.09.21 13:35
Denk doch lieber mal daran, was ihr mit den 4K/Monat in eurem Leben jetzt machen könnt, ausser alles im Bereich "Wohnen" zu versenken.

Vielleicht ehr unpassend in einem Hausbau Forum, aber ihr habt ja jetzt schon einen Neubau, in dem man gut leben kann und der, bis auf dass es immer irgentwie noch besser/größer ginge, anscheinend auch gefällt.
Vielleicht gibt es da noch mehr, wofür man das Geld besser ausgeben kann...
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