ᐅ Unentschlossen bei Ausbau Altbau Hanghaus mit zentraler Treppe
Erstellt am: 16.01.22 07:25
K
Kellerkind90
Hallo!
Ich hoffe, dass ich in diesem Forum richtig bin. Es geht um den möglichen Umbau meines Elternhauses aus den 1970er Jahren. Die Anbindung an die nächste Großstadt ist gut, die Mieten bzw. Kaufpreise sehr teuer und meine Eltern planen, noch mindestens 15 Jahre dort wohnen zu bleiben. Wir tragen uns deswegen immer wieder mit Umbaugedanken. Das ist angesichts der Preise hier auch das übliche Prozedere, das Haus ist das einzige in der Straße, das noch nicht als Zweifamilienhaus umgebaut wurde. Ich würde sonst demnächst ausziehen und mit meinem Partner eine Wohnung suchen. Wir haben zuvor zusammen auf 67 qm gewohnt.
Konkret geht es um folgende Probleme/Voraussetzungen:
-Meine Eltern wohnen im OG und möchten dort wohnen bleiben.
-Ich wohne im Moment im UG, was aber durch die mangelnde Abgeschlossenheit zum Wohnzimmer (nur eine Tür) ein riesen Problem ist und nicht dauerhaft so bleiben kann. Oder ich ziehe eben aus.
-das Dach könnte angehoben werden, dort wurden aber durch Baumaßnahmen (Geschossdeckendämmung, neue Photovoltaikanlage) Voraussetzungen geschaffen, die einen Ausbau oben aus unserer Sicht unwirtschaftlich machen könnten.
Was wir uns wünschen würden:
Eine abgetrennte Wohnung für 1-2 Personen, so dass sich Wege nicht immer kreuzen und man unter sich bleiben kann. Das wäre auch die Voraussetzung, dass ich hier mit meinem Freund wohnen kann. Gleichzeitig sollte das Haus nicht völlig verunstaltet werden. Das ganze Vorhaben sollte deutlich günstiger als eine 2-3-Zimmerwohnung sein. Obergrenze 80-150000 Euro, kleine 2-Zimmerwohnungen gibt es hier ab 230000 Euro, 3 Zimmer ab 450000. Sollte ich jemals ausziehen, streben meine Eltern keine Vermietung an. Im Fall ihres Todes wird das Haus wohl verkauft, weil ich es komplett umbauen müsste für meinen Geschmack und von dem Erlös in die Stadt ziehen würde.
Grundrisse mit Anmerkungen (wie gesagt, es ist ein Hanghaus):
Dach

OG

EG/Keller

Unsere Ideen und ihre Haken:
1. Dachausbau mit Außentreppe.
Nachteil: alles muss nach oben gelegt und neu geschaffen werden, dafür ist es nur eine Wohnung ohne jeden Ausblick und ohne Balkon. Außentreppe möglicherweise nicht durchsetzbar bei der Gemeinde. Müsste man konkret planen und anfragen.
2. Dachausbau mit Innentreppe: der Eingang an der Nordseite ist schon vorhanden, ein Ausschnitt in der Bodenplatte oben auch. Gefällt mir.
Nachteil: Wieder muss alles neu geschaffen werden, gleichzeitig verlieren meine Eltern Teile des Flurs und das 2. Schlafzimmer (=einziges mögliches Kinderzimmer in Nähe der Eltern, ggf. später unattraktiv für Käufer). Vorteil: 3-Zimmerwohnung entsteht mit zusätzlichem Arbeitszimmer, gut für 2 Personen.
3. Verbindung EG "Wohnen, schlafen, arbeiten" mit Hobbyraum als Küche/Schlafen und Waschküche als Bad. Gefällt mir auch.

Nachteile: Das sei laut Bauingenieur möglich, man bräuchte für das Abwasser aber eine Pumpe nach oben und müsste den Hang hinten teilweise für Lichthöfe abgraben. Außerdem befindet sich die Steuerung der Sicherungskasten im Hobbyraum, offene Rohrleitungen müssten überall abgekoffert werden und es ist unklar, ob dieser Ausbau überhaupt erlaubt ist. Mein aktueller Wohnraum wäre aber zumindest schon ausgebaut und man müsste keine Leitungen durch das ganze Haus ziehen. Klein für 2 Personen.
4. Verbindung andersrum: Hobby, Bad, Küche/Abstell. Eingang rechts neben Treppe.

Nachteil: Gefällt mir nicht. 13qm sind für Wohnen und Kochen/Essen deutlich zu klein und der Hobbyraum bekommt nie direktes Licht durch das Nachbarhaus. Meine Wohnung würde aus den schlechtesten Räumen des Hauses bestehen und müsste immer noch zeitweise durchkreuzt werden zum Waschen. Vorteil: sehr günstig, da keine Funktionsräume geändert werden müssten. Für mich Pfusch und keine echte Lösung, ein Eurograb.
5. ???
Eine irgendwie geartete Verbindung der beiden Wohnräume unten. Ggf. günstig, da Küche und Bad bereits vorhanden sind, aber niemand kann uns sagen, wie das möglich wäre.
Für Anregungen, auch klare Aussagen, wie "lasst es einfach und kauft/mietet was für das Geld", wäre ich sehr dankbar.
Gruß
Das Kellerkind90
Ich hoffe, dass ich in diesem Forum richtig bin. Es geht um den möglichen Umbau meines Elternhauses aus den 1970er Jahren. Die Anbindung an die nächste Großstadt ist gut, die Mieten bzw. Kaufpreise sehr teuer und meine Eltern planen, noch mindestens 15 Jahre dort wohnen zu bleiben. Wir tragen uns deswegen immer wieder mit Umbaugedanken. Das ist angesichts der Preise hier auch das übliche Prozedere, das Haus ist das einzige in der Straße, das noch nicht als Zweifamilienhaus umgebaut wurde. Ich würde sonst demnächst ausziehen und mit meinem Partner eine Wohnung suchen. Wir haben zuvor zusammen auf 67 qm gewohnt.
Konkret geht es um folgende Probleme/Voraussetzungen:
-Meine Eltern wohnen im OG und möchten dort wohnen bleiben.
-Ich wohne im Moment im UG, was aber durch die mangelnde Abgeschlossenheit zum Wohnzimmer (nur eine Tür) ein riesen Problem ist und nicht dauerhaft so bleiben kann. Oder ich ziehe eben aus.
-das Dach könnte angehoben werden, dort wurden aber durch Baumaßnahmen (Geschossdeckendämmung, neue Photovoltaikanlage) Voraussetzungen geschaffen, die einen Ausbau oben aus unserer Sicht unwirtschaftlich machen könnten.
Was wir uns wünschen würden:
Eine abgetrennte Wohnung für 1-2 Personen, so dass sich Wege nicht immer kreuzen und man unter sich bleiben kann. Das wäre auch die Voraussetzung, dass ich hier mit meinem Freund wohnen kann. Gleichzeitig sollte das Haus nicht völlig verunstaltet werden. Das ganze Vorhaben sollte deutlich günstiger als eine 2-3-Zimmerwohnung sein. Obergrenze 80-150000 Euro, kleine 2-Zimmerwohnungen gibt es hier ab 230000 Euro, 3 Zimmer ab 450000. Sollte ich jemals ausziehen, streben meine Eltern keine Vermietung an. Im Fall ihres Todes wird das Haus wohl verkauft, weil ich es komplett umbauen müsste für meinen Geschmack und von dem Erlös in die Stadt ziehen würde.
Grundrisse mit Anmerkungen (wie gesagt, es ist ein Hanghaus):
Dach
OG
EG/Keller
Unsere Ideen und ihre Haken:
1. Dachausbau mit Außentreppe.
Nachteil: alles muss nach oben gelegt und neu geschaffen werden, dafür ist es nur eine Wohnung ohne jeden Ausblick und ohne Balkon. Außentreppe möglicherweise nicht durchsetzbar bei der Gemeinde. Müsste man konkret planen und anfragen.
2. Dachausbau mit Innentreppe: der Eingang an der Nordseite ist schon vorhanden, ein Ausschnitt in der Bodenplatte oben auch. Gefällt mir.
Nachteil: Wieder muss alles neu geschaffen werden, gleichzeitig verlieren meine Eltern Teile des Flurs und das 2. Schlafzimmer (=einziges mögliches Kinderzimmer in Nähe der Eltern, ggf. später unattraktiv für Käufer). Vorteil: 3-Zimmerwohnung entsteht mit zusätzlichem Arbeitszimmer, gut für 2 Personen.
3. Verbindung EG "Wohnen, schlafen, arbeiten" mit Hobbyraum als Küche/Schlafen und Waschküche als Bad. Gefällt mir auch.
Nachteile: Das sei laut Bauingenieur möglich, man bräuchte für das Abwasser aber eine Pumpe nach oben und müsste den Hang hinten teilweise für Lichthöfe abgraben. Außerdem befindet sich die Steuerung der Sicherungskasten im Hobbyraum, offene Rohrleitungen müssten überall abgekoffert werden und es ist unklar, ob dieser Ausbau überhaupt erlaubt ist. Mein aktueller Wohnraum wäre aber zumindest schon ausgebaut und man müsste keine Leitungen durch das ganze Haus ziehen. Klein für 2 Personen.
4. Verbindung andersrum: Hobby, Bad, Küche/Abstell. Eingang rechts neben Treppe.
Nachteil: Gefällt mir nicht. 13qm sind für Wohnen und Kochen/Essen deutlich zu klein und der Hobbyraum bekommt nie direktes Licht durch das Nachbarhaus. Meine Wohnung würde aus den schlechtesten Räumen des Hauses bestehen und müsste immer noch zeitweise durchkreuzt werden zum Waschen. Vorteil: sehr günstig, da keine Funktionsräume geändert werden müssten. Für mich Pfusch und keine echte Lösung, ein Eurograb.
5. ???
Eine irgendwie geartete Verbindung der beiden Wohnräume unten. Ggf. günstig, da Küche und Bad bereits vorhanden sind, aber niemand kann uns sagen, wie das möglich wäre.
Für Anregungen, auch klare Aussagen, wie "lasst es einfach und kauft/mietet was für das Geld", wäre ich sehr dankbar.
Gruß
Das Kellerkind90
Kellerkind90 schrieb:
Was soll ich denn fotografieren? Was der @11ant sehen wollte, weiß ich zwar nicht. Aber mir würden zur besseren Vorstellung definitiv helfen:- Außenaufnahmen, idealerweise von vorne, hinten und der Seite
- Innenaufnahme vom Dachboden
K
Kellerkind9016.01.22 15:12Eine Außenaufnahme möchte ich ungerne einstellen wegen der Identifizierbarkeit. Den Dachboden kann ich die Tage nachliefern. Die bewohnten Räume möchte ich nicht fotografieren.
Vorab zur besseren Erklärung: nur die nördliche Hälfte hat eine normale Deckenhöhe, dort ist auch der First. Das Dach ist asymmetrisch.
Daraus ergibt sich ein nördliche Bodenfläche von ca. 70qm, die begehbar ist und ca. 70qm im Süden mit niedriger Höhe. Der Dachboden wird durch eine Balkenkonstruktion geteilt, die das Dach abstützt. Die Teilung entspricht der Rückwand der Treppe in den beiden anderen Grundrissen.
Auf der wesentlich größeren südlichen Dachfläche liegt die 11kw Photovoltaikanlage.
Vorab zur besseren Erklärung: nur die nördliche Hälfte hat eine normale Deckenhöhe, dort ist auch der First. Das Dach ist asymmetrisch.
Daraus ergibt sich ein nördliche Bodenfläche von ca. 70qm, die begehbar ist und ca. 70qm im Süden mit niedriger Höhe. Der Dachboden wird durch eine Balkenkonstruktion geteilt, die das Dach abstützt. Die Teilung entspricht der Rückwand der Treppe in den beiden anderen Grundrissen.
Auf der wesentlich größeren südlichen Dachfläche liegt die 11kw Photovoltaikanlage.
Eingang der Eltern nach oben legen,
Treppenhaus einhausen mit Trockenbauwänden. Familienintern könnt ihr die Treppe noch nutzen.
Dann habt ihr unten die Eingangsseite als Kochen/Essen/Wohnen
Hobby wird schlafen.
Kommen doch noch Kinder gehen findet sich eine Lösung. Ich kenne Zweifamilien da wohnen die Großeltern im EG und die Kinder/Enkel UG und DG
Treppenhaus einhausen mit Trockenbauwänden. Familienintern könnt ihr die Treppe noch nutzen.
Dann habt ihr unten die Eingangsseite als Kochen/Essen/Wohnen
Hobby wird schlafen.
Kommen doch noch Kinder gehen findet sich eine Lösung. Ich kenne Zweifamilien da wohnen die Großeltern im EG und die Kinder/Enkel UG und DG
K
Kellerkind9016.01.22 15:25Bezüglich des Vorschlags: das Problem ist ja aktuell zum Teil die familieninterne Nutzung der Treppe. Meine Eltern verlassen das Haus viel seltener, als dass sie zum Waschen und für Vorräte nach unten laufen. Das bliebe so doch bestehen, wenn ich das richtig verstehe?
Ich werde demnächst noch Auszüge aus dem Bebauungsplan liefern, muss ihn nur wieder finden.
Ich werde demnächst noch Auszüge aus dem Bebauungsplan liefern, muss ihn nur wieder finden.
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