ᐅ Terrasse pflastern für einen Neubau eines "tief gebauten" Einfamilienhaus
Erstellt am: 10.01.23 23:22
J
Jackraptor
Hallo liebes Forum,
kurz zu mir:
Ich lasse durch einen Generalunternehmer derzeit ein Einfamilienhaus errichten, es ist mein erstes Haus und ich bin Laie (also nicht in der Baubranche o. ä.).
Aufgrund der Vorgaben der Stadt durfte mein Einfamilienhaus mit Satteldach ab Straßenkante lediglich eine Firsthöhe von 7,00 Metern besitzen, sodass mir der Architekt des Generalunternehmers vorgeschlagen hatte, dieses 30 cm "einzugraben". Was so auch erfolgte.
Nunmehr ist es so, dass die Rohre an den Regenrinnen angeschlossen wurden. Die Rohre, die eigentlich in der Erde sein sollten, erscheinen mir allerdings arg "hoch" gesetzt.
Der Tiefbauer, welcher die Leistung hierfür erbracht hat, sagte mir, dass er die Rohre nicht weiter einbuddeln kann, da der öffentliche Anschluss an das Regenwasser sonst unterschritten wird und dementsprechend kein Gefälle vom Haus weg vorliegt.
Daher sind meine Fragen: Lässt sich darüber überhaupt noch eine Terrasse pflastern? Ist das Haus zu tief gesetzt worden? Ist das so üblich? Und wenn ja, kann ich im Notfall um die Rohre "herumpflastern" und diese anderweitig abdecken? Ich habe ja so meine Befürchtungen durch den ganzen Sand, dass dies grundsätzlich schon nicht möglich ist...
(Ja um das Haus ist derzeit viel Wasser, ein Garten-Landschaftsbauer wird demnächst eine Drainage legen, eine Abwasserpumpe habe ich ebenfalls)
Über eure Anregungen wäre ich euch sehr dankbar!



kurz zu mir:
Ich lasse durch einen Generalunternehmer derzeit ein Einfamilienhaus errichten, es ist mein erstes Haus und ich bin Laie (also nicht in der Baubranche o. ä.).
Aufgrund der Vorgaben der Stadt durfte mein Einfamilienhaus mit Satteldach ab Straßenkante lediglich eine Firsthöhe von 7,00 Metern besitzen, sodass mir der Architekt des Generalunternehmers vorgeschlagen hatte, dieses 30 cm "einzugraben". Was so auch erfolgte.
Nunmehr ist es so, dass die Rohre an den Regenrinnen angeschlossen wurden. Die Rohre, die eigentlich in der Erde sein sollten, erscheinen mir allerdings arg "hoch" gesetzt.
Der Tiefbauer, welcher die Leistung hierfür erbracht hat, sagte mir, dass er die Rohre nicht weiter einbuddeln kann, da der öffentliche Anschluss an das Regenwasser sonst unterschritten wird und dementsprechend kein Gefälle vom Haus weg vorliegt.
Daher sind meine Fragen: Lässt sich darüber überhaupt noch eine Terrasse pflastern? Ist das Haus zu tief gesetzt worden? Ist das so üblich? Und wenn ja, kann ich im Notfall um die Rohre "herumpflastern" und diese anderweitig abdecken? Ich habe ja so meine Befürchtungen durch den ganzen Sand, dass dies grundsätzlich schon nicht möglich ist...
(Ja um das Haus ist derzeit viel Wasser, ein Garten-Landschaftsbauer wird demnächst eine Drainage legen, eine Abwasserpumpe habe ich ebenfalls)
Über eure Anregungen wäre ich euch sehr dankbar!
W
WilderSueden11.01.23 22:56Jackraptor schrieb:
Ich denke mal ich bin mitschuld, weil ich den Bauantrag mitunterschrieben habe aber hätte so etwas nicht auch der Architekt unseres GU bemerken müssen? Er war mit der Stadt im Austausch.Theoretisch ja, das Problem ist aber folgendes: der wahre Auftraggeber in diesem Fall ist der GU und dem ist im Zweifelsfall egal, wie du deinen Garten nachher angelegt bekommst oder ob du eine Pumpe installierst. Das Grundstück ist ziemlich eben und durch das Eingraben hast du auf jeden Fall eine Wassersammelstelle erzeugt. Üblich ist so etwas absolut nicht.Ohne Keller ist in dem Fall auch durchaus vernünftig, denn der würde laut Bodengutachten mitten im Grundwasser stehen. Nicht unmöglich, aber relativ aufwändig und teuer.
Jackraptor schrieb:
Oh das klingt als müsste man zwei Stufen hochgehen, um auf eine gepflasterte Terrasse zu kommen... aber das mit dem Kies wäre eine Alternative 🙂So tief wie ihr seid, ja. Dann drückt euch bei Starkregen aber das Wasser durch die Terrassentür. Wenn ihr eine dort pflastert, solltet ihr peinlichst genau aufs Gefälle vom Haus weg achten und müsst vorher auch entsprechend tief ausschachten. Wenn die Rohre nicht im Weg wären, würde ich sogar vorschlagen, dass man die Terrasse zum einen sickerfähig macht und gezielt etwas tiefer legt. Dann kann die Wasser aus der Umgebung aufnehmen und versickern lassen.OWLer schrieb:
Wenn das Büro erstmal das Problem wegen des Regenwasserrohres vom Schuppen her ist, kann man das ja erst einmal über das Grundstück entwässern, dann kann man da schon einmal wegbuddeln, dass mehr als der Burggraben direkt vorm Fenster bleibt. Schließlich wird das Carport ja auch noch vorne über die Einfahrt raus entwässert.So wie ich den Plan lese, ist das wirklich nur der Schuppen. Deshalb würde ich den entweder vorne durch den Carport entwässern oder gar nicht in den Kanal. Wir werden mit unserem Terrassendach auch nicht vernünftig in die Zisterne kommen. Der Plan ist jetzt, das in ein Sumpfbeet zu leiten