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ᐅ Taktik beim Küchenkauf/ wie richtig verhandeln?


Erstellt am: 06.08.20 16:47

pagoni202007.08.20 10:14
Der Küchenmarkt an sich bedient sich leider häufig dieser bewusst intransparenten Verkaufspraxis.
Ich finde es schon schräg, dass oder ein Küchenkunde überhaupt solch einen solchen Thread überhaupt muss "Taktik beim Küchenkauf", was ja aus dieser bewusst hergestellten Intransparenz gegenüber dem Kunden heraus geschieht.
Wenn hier Jemand schreibt, er habe etwas gespart oder herausgehandelt dann gibt es lediglich sein persönliches Zufriedeneheitsgefühl wieder und keinesfalls eine Realität, denn dazu müsste man ja einen realen "Normalpreis" kennen. Dieser wird ja aber durch Jonglieren mit Paketen, Fronten, Geräten etc. bewusst verschleiert bzw. mit vorherigen Mondpreisen oder 0%-Angeboten nahezu beliebig gestaltet.
Im Küchenbereich ist es schon ein wenig anders als bei anderen Themen im Hausbau, die man doch eher vergleichen kann, auch anhand der Beschreibung des Angebots bzw. gezielter Nachfrage. Beim Kücchenkauf ist für Otto-Normalverbraucher ein wirklicher Vergleich nahezu ausgeschlossen.
Ich diese eingetretene Entwicklung geradezu schlimm, weil ich als Kunde meinem Gegenüber Misstrauen entgegenbringen muss oder ansonsonsten mit der großen Gefahr lebe, behumpst zu werden, weil ich zu brav war.
Als ich bei einer Küche am Ende fragte was mich diese große Küche denn ohne Geräte kosten würde wurde es plötzlich komisch. Ich sagte ihm, er solle doch die Küche für sich ganz normal kalkulieren und mir diese dann ohne Geräte verkaufen......auweia. Als er mir dann noch mit seiner Garantiefür das Einschieben eines Backofens und Einstecken des Gerätesteckers kam war es bei mir dann zu Ende.
Ich habe nie Problem damit, einen hohen Preis für eine gute Qualität und Arbeit zu zahlen aber mangende Intransparenz und Verkaufsdruck führt bei mir generell zu Fluchtgedanken.
Daher glaube ich, dass es wichtig ist, die vorhandenen "Perlen" zu finden, die eine gute Beratung plus Leistung erbringen und dort dann auch den Preis zu bezahlen, den es eben kostet.
Da mein Bekannter leider keine Küchen mehr vetreibt und aufgrund meiner letzten Erlenbnisse bion ich dann eben auf Ikea umgestiegen und erfreue mich an deren Preistransparenz und auch Qualität; dazu bestücke ich die Küche mit Geräten meiner Wahl.
Sollte ich hier wieder einen Anbieter finden, der nicht mit Verkaufsdruck, Mondpreisen, Lockangeboten arbeitet kann es auch wieder anders werden.
Müllerin07.08.20 10:18
Wir wollten eine bestimmte Marke (Häcker), haben dann geguckt wo die angeboten wird und sind dann zum 1. von 2 gegangen. Geplant ganz ok aber unsympatischer Typ.
Online selber geplant, das ganze zum 2. Laden gemailt und beim Termin war das dann schon fertig. N Tacken teurer, aber sympatischer Inhaber.
Unterschrieben, fertig.
Was jetzt wer dran verdient hat - keine Ahnung aber wir fanden den Preis ok.
Geräte gingen vei uns alle extra weil MA Preise.
Alessandro07.08.20 10:24
ich verstehe echt nicht was ihr immer mit Intransparenz meint?!
Wenn man ein und dieselbe Küche von der selben Marke bei 3 verschiedenen Studios und Möbelhäuser kalkulieren lässt, hat man ja einen Mittelwert.
Was ist ein realer "Normalpreis"?!
Was ist ein realer "Normalpreis" beim Auto? Was beim Gartenbau?
Geht ihr auch Essen und verhandelt mit dem Kellner den Preis für ein Glas Cola weil ihr wisst dass der Liter im Supermarkt 0,9 Euro kostet?
Oder sagt ihr im Nobelrestaurant dass das Schnitzel für 30,- viel zu teuer und die Kalkulation intransparent ist?

Habt ihr im Möbelhaus schon mal was gekauft, was dann später um -50% reduziert angeboten wurde? Hat euch das nicht geärgert weil man da erst sieht mit welchen Margen solche Branchen arbeiten?
Die -50% hättet ihr damals aber trotzdem nie raushandeln können
exto179107.08.20 11:22
Kauf dir einfach das Buch: "Clever Küchen kaufen". Wir haben es komplett durch gearbeitet und gegen Ende Jahr werden wir damit los legen. Ob es nachher alles 100% funktioniert kann ich dir nicht sagen, allerdings ist die Branche wirklich sehr krass und man lernt dadurch ganz genau auf was man achten muss.

Wenn du einen besseren Preis willst dann brauchst du Informationen/Verhandlungsgeschick/ganz viel Wissen.

Eigne dir das an, sonst kannst du auch nicht verhandeln. Wenn dir das zu viel Arbeit ist, dann musst du dich mit dem zufrieden geben, was du dann dafür bekommst

Es braucht viel mehr als nur zu sagen: "gib mal 3%, wieviel Spielraum hast du noch"
Shiny8607.08.20 11:33
exto1791 schrieb:

Es braucht viel mehr als nur zu sagen: "gib mal 3%, wieviel Spielraum hast du noch"

Was kann man laut Buch denn sagen?


Küche ist keine Never Ending Story bei mir. Ich hab schon lange recht genaue Vorstellungen. Aber die haben sich halt durch die 4 besuche immer weiter konkretisiert. Außerdem muss man beim Thema natürlich viel Zeit aufwenden. Die offene Küche wird das Herzstück des Hauses. Und wenn ich nicht selbst sagen würde, dass das Kochfeld flächenbündig sein soll und ich eine unterbauspüle haben will, dann hätte mir das keiner so vorgeschlagen. Auch Unterschrank mit Abfallsystem, also den Mülleimer unter der Arbeitsplatte hätte mir von alleine keiner geplant.

Und ich denk im Restaurant nicht über die Preisgestaltung nach. Aber da Zahl ich nur einen 1-2stelligen Betrag zu viel..kann ich mit leben. Bei Küche hab ich das Gefühl, dass man gern um paar tausend Euro zu viel erleichtert wird.

Ich kann gut verstehen, dass dann lieber bei Ikea kauft.
pagoni202007.08.20 11:36
Alessandro schrieb:

Was ist ein realer "Normalpreis" beim Auto?
Wir sprechen hier ja von NEU-kauf eine Küche und da gibt es beim Auto schon einen veröffentlichten Preis.
Alessandro schrieb:

Was beim Gartenbau?
Ich kann mich auf Stundenbasis bzw. als Pauschalpreis einigen und beauftrage doch selbst, was und wie ich es gerne hätte; wenn ich das Stiefmütterchen ersetze durch die Tuple zahle ich den Mehrpreis für dieTuple, den Stein usw, was ich einer Preisliste entnehmen kann.
Alessandro schrieb:

Geht ihr auch Essen und verhandelt mit dem Kellner den Preis für ein Glas Cola weil ihr wisst dass der Liter im Supermarkt 0,9 Euro kostet?
Andere einfach für völlig doof zu erklären ist natürlich auch eine Möglichkeit; bei der Klassenarbeit würde diese Polemik wohl als "Thema verfehlt" gewertet werden. Du stellst dabei ein preis- und auch qualitätsbewusstes Handeln gleich mit Geiz oder geradezu dümmlichem Denken. Zudem trinke ich kein Cola-
Alessandro schrieb:

Oder sagt ihr im Nobelrestaurant dass das Schnitzel für 30,- viel zu teuer und die Kalkulation intransparent ist?
...durch ein weiteres Beispiel wird das vorherige nicht wirklich besser, selbst wenn man dadurch wohl als noch dussliger dargestellt werden soll.
Isst Du echt im Nobelrstaurant "Schnitztl"? Da sollte man dringend die Restaurantwahl ändern bzw. die Kategorisierung dieses Etablissements-
Alessandro schrieb:

Habt ihr im Möbelhaus schon mal was gekauft, was dann später um -50% reduziert angeboten wurde? Hat euch das nicht geärgert weil man da erst sieht mit welchen Margen solche Branchen arbeiten?
Da wird Mehreres beliebig vermischt, um etwas Anderes positiv darzustellen. Übrigens arbeiten nicht nur "solche Branchen" mit Margen, das ist doch ehe der Zweck des Verkaufs, eine Marge zu generieren oder nicht? Geschäfte ohne Margen halten sich meist nicht allzu lange am Markt- .
Wenn ich Interesse an einer für mich nachvollziehbaren Kalkulation habe, die man mir auf verschiedentliche Nachfrage als Kunde auch bereitwillig darlegt, müsste man das mMn nicht zwingend mit Geiz oder Doofheit gleichsetzen.
Alessandro schrieb:

Die -50% hättet ihr damals aber trotzdem nie raushandeln können
Möglicherweise doch- , aber darum geht es hier ja nicht.

Der Markt im Allgemeien hat sich ja LEIDER so entwickelt auch mit "Geiz ist cool", Mondpreisen mit beinhalteter Täuschungsabsicht, aggressiv arbeitendenden Vergleichsportalen etc. wovon wie wohl ALLE mehr oder weniger ein Stück weit betroffen sind, ob wir das zugeben wollen oder nicht.
Nein , ich bezahle meine Sachen schon immer und auch ohne Abzug, mag es aber einfach nicht, schachern zu "müssen" um einen fairen Preis zu bekommen oder zu erkennen, dass man etwas im Preis kaschieren möchte. Daher wähle ich meine Verkaufsstellen eben anders aus, nach Qualität und nachvollziehbarer Preisgestaltung und habe selbst damit wenig Probleme. Es geht ja aber um die Frage des TE, welcher verständlicherweise verunsichert ist.

Wie schon erwähnt habe ich einen Freund, der sein Leben lang in dieser Branche tätig war und auch er selbst erklärt mir, dass inzwischen die "Guten" durch diese aggressive Entwicklung zu eher undurchsichtigen Methoden greifen "müssen", um vom Markt nicht gefresen zu werden; nicht zuletzt auch deswegen hat er aufgehört damit.
Ich habe übrigens mein Haus damals gebaut OHNE je ein Preisangebot für etwas zu bekommen und OHNE eine Unterschrift bei einem Handwerker, habe jede Rechnung genau so bezahlt wie sie einging und war vollauf zufrieden mit dem Hausbau. Ich habe mich alleine auf die Qualität meiner Handwerker verlassen und dafür das bezahlt, was es kostete; ganz einfach und ganz ohne zu vergleichen.
Diese generelle Kategorisierung in Küchenkunden die sich qualitätsbewusst und "anständig" verhalten und jene geizige-gierige Schnäppchenjäger, die Alles nur geschenkt bekommen wollen und dem Dienstleister die faire Marge nicht "gönnen" trifft man sicher nicht den Punkt.
Es exisitiert eine bewusst hergestellte Intransparenz in breiten Teilen des Küchenmarktes (auch Möbel, Fertighausbau in weiten Teilen), das lässt sich in als seriös geltenden Informationsquellen auch nachlesen. Wenn man das weiß kann man sich ja daran orientieren und sein Verhalzten danach ausrichten.
Einfach zu behaupten, es wäre überhaupt nicht so ist natürlich auch ein erlaubter Weg, Andersdenkende oder -handelnde aber als dümmlich darzustellen (siehe Vergleiche) wirkt jedoch nicht unbedingt angemessen.
ikeaküchenkalkulationpreisgestaltung