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ᐅ Stützmauer aus Mauerscheiben - wie wird fachgerecht hinterfüllt?


Erstellt am: 18.02.22 22:03

o.s.18.02.22 22:03
Hallo in die Runde,

ich habe eine Frage zur fachgerechten Ausführung einer Stützmauer aus 105 bis 130 cm hohen Mauerscheiben. Mir geht es um die Versickerungsfähigkeit bzw. Frostbeständigkeit.

=>> Was kann passieren, wenn man die Stützmauer nicht frostsicher mit versickerungsfähigem Sand-Kies-Gemisch hinterfüllt, sondern vorhandenen Sand (Mittelsand, teils feinsandig, schluffig) verwendet? Hat die Mauer dann eine geringere Lebensdauer? Oder sind wir zu vorsichtig?

Der beauftragte Garten-Landschaftsbauer hat eine robuste Ansicht von fachgerechter Arbeit und will die Mauerscheiben in einem Zug in den Beton setzen. Außerdem ist er der Meinung, dass man aufgrund des vorhandenen Sandbodens kein spezielles Kies-Sand-Gemisch bräuchte, um die Stützwand versicherungsfähig und frostsicher zu hinterfüllen.

Wir sind Laien und das, was wir können, ist googlen: Sowohl Herstellerangaben als auch "Internet-Experten" geben vor, dass man mit versickerungsfähigem, grobkörnigen Kies oder Kies-Sand-Gemisch hinterfüllt. Außerdem solle man diese Schicht vom Erdreich trennen, damit sich die Schichten nicht vermischen.

Der Garten-Landschaftsbauer will gleich nach dem Wochenende am Montag loslegen. Ich würde gern von Euch wissen, zu was wir den Garten-Landschaftsbauer verpflichten sollten und was ich am Montagmorgen mit ihm besprechen sollte.
11ant18.02.22 22:57
o.s. schrieb:

Wir sind Laien und das, was wir können, ist googlen: Sowohl Herstellerangaben als auch "Internet-Experten" geben vor,
Euch ist aber schon bewußt, daß Ihr hier ebenfalls im Internet gelandet seid ?
Worum geht es denn überhaupt: L-Steine - sollen die Höhenangaben das Maß der freien Höhe talseitig des Höhenunterschiedes bezeichnen - soll der "Beton" in den die Mauerscheiben gesetzt werden ein Fundament sein ... ... ... ?
WilderSueden18.02.22 22:57
Du hast grundsätzlich mehrere Probleme bei schlechter Drainage
- feuchter Boden ist schwer und drückt mehr
- in feuchtem Boden ist die Bindung schlechter, dadurch steigt ebenfalls der Erddruck
- bei Frost dehnt sich Wasser aus und drückt

Wie schlimm das alles ist, hängt vor allem von deinem Boden ab. Sobald mit Staunässe zu rechnen ist, würde ich auf jeden Fall nicht an der Drainage sparen
o.s.18.02.22 23:49
11ant schrieb:

Euch ist aber schon bewußt, daß Ihr hier ebenfalls im Internet gelandet seid ?

Guter Einwand. 😉
Worum geht es denn überhaupt: L-Steine - sollen die Höhenangaben das Maß der freien Höhe talseitig des Höhenunterschiedes bezeichnen - soll der "Beton" in den die Mauerscheiben gesetzt werden ein Fundament sein ... ... ... ?
1. Die geplante Höhendifferenz zwischen unserem und dem Nachbargrundstück ist zwischen 35 cm und 100 cm.
2. Die Mauerkrone soll auf ganzer Länge auf einer Höhe liegen, das Grundstück fällt vorne und hinten ab.
3. Die L-Steine werden "mit Beton C20/25" gesetzt. So die Angebotsbeschreibung.
Reicht das als Erklärung?

Querschnitt eines Wandaufbaus über dem Boden mit vielen Mauerscheiben und Beschriftungen.
o.s.19.02.22 00:02
WilderSueden schrieb:

Du hast grundsätzlich mehrere Probleme bei schlechter Drainage
- feuchter Boden ist schwer und drückt mehr
- in feuchtem Boden ist die Bindung schlechter, dadurch steigt ebenfalls der Erddruck
- bei Frost dehnt sich Wasser aus und drückt

Wie schlimm das alles ist, hängt vor allem von deinem Boden ab. Sobald mit Staunässe zu rechnen ist, würde ich auf jeden Fall nicht an der Drainage sparen
WilderSueden, erst mal besten Dank für die Antwort spät am Abend!

Die Frage ist, ab wann genau ist es eine "schlechte Drainage" und woher weiß ich, ob der Boden gut genug ist?

Ehrlich gesagt hatte ich angenommen, bei Sandboden gar kein Drainagerohr am Fuß der L-Steine einsetzen zu müssen. Das wird zwar für öffentliche Projekte regelmäßig gefordert, ist bei Privatprojekten aber wohl eher die Ausnahme, vermute ich. Ich wollte vor allem wissen, welche Qualität der Boden für die Hinterfüllung haben sollte.
tomtom7919.02.22 07:06
Wir haben 7meter L-Steine zwischen 1.2m und 3m Höhe, die sind sogar mit Mineralbeton hinterfüllt und darin liegt eine Drainage. Wir aber haben hier Lehm und Wald Boden.

Ich würde sagen das bei Erde immer eine Drainage benötigt wird, besteht drauf aber sei dir im klaren das du es auch zahlen musst.
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