Hallo zusammen,
in unserem neuen Haus (Bestandsimmobilie) ist eine Erdgas-Brennwertheizung in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage installiert (beides wurde vor ca. 1,5 Jahren gebaut).
Nun stellt sich mir die Frage, ob es den Aufwand lohnen würde die Solarthermie-Anlage auf Heizungsunterstützung zu erweitern?
Ein Befreundeter Heizungsbauer meinte, gerade in Kombination mit Fußbodenheizung (die wir nachrüsten, bisher waren normale Heizkörper im Einsatz) macht eine Heizungsunterstützung durch Solarthermie Sinn (wegen der relativ niedrigen Vorlauftemperatur natürlich). Ein anderer Heizungsbauer wiederum ist der Meinung eine Solarthermie-Anlage sollte nur für Brauchwasser ausgelegt werden, alles Weitere wäre rausgeschmissenes Geld...
Daher würden mich eure Meinungen oder noch besser Erfahrungen zum Thema Solarthermie für Brauchwasser oder Brauchwasser + Heizungsunterstützung interessieren!
Derzeitige Ausstattung: Erdgas-Brennwertheizung 17kW, Solarthermie Flachkollektoren mit 9,36 m², 800l Kombi-Schichtspeicher.
Danke im Voraus!
Gruß
in unserem neuen Haus (Bestandsimmobilie) ist eine Erdgas-Brennwertheizung in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage installiert (beides wurde vor ca. 1,5 Jahren gebaut).
Nun stellt sich mir die Frage, ob es den Aufwand lohnen würde die Solarthermie-Anlage auf Heizungsunterstützung zu erweitern?
Ein Befreundeter Heizungsbauer meinte, gerade in Kombination mit Fußbodenheizung (die wir nachrüsten, bisher waren normale Heizkörper im Einsatz) macht eine Heizungsunterstützung durch Solarthermie Sinn (wegen der relativ niedrigen Vorlauftemperatur natürlich). Ein anderer Heizungsbauer wiederum ist der Meinung eine Solarthermie-Anlage sollte nur für Brauchwasser ausgelegt werden, alles Weitere wäre rausgeschmissenes Geld...
Daher würden mich eure Meinungen oder noch besser Erfahrungen zum Thema Solarthermie für Brauchwasser oder Brauchwasser + Heizungsunterstützung interessieren!
Derzeitige Ausstattung: Erdgas-Brennwertheizung 17kW, Solarthermie Flachkollektoren mit 9,36 m², 800l Kombi-Schichtspeicher.
Danke im Voraus!
Gruß
Klar.
Die Auslegung der Heizungsanlage hängt u.A. von Nutzfläche ab. Wie groß das haus ist, wie gut die Dämmung, wie viele Reserven die neue Anlage hat? k.A.
Bei einem 800 Liter Kombischichtspeicher wird es langsam interessant.
Die 9,36m² seiner Kollektoren (müssen vier sein) ist etwas knapp.
Bei 800 Liter wären fünf Kollektoren besser.
Die Auslegung der Heizungsanlage hängt u.A. von Nutzfläche ab. Wie groß das haus ist, wie gut die Dämmung, wie viele Reserven die neue Anlage hat? k.A.
Bei einem 800 Liter Kombischichtspeicher wird es langsam interessant.
Die 9,36m² seiner Kollektoren (müssen vier sein) ist etwas knapp.
Bei 800 Liter wären fünf Kollektoren besser.
AOLNCM schrieb:
Bei einem 800 Liter Kombischichtspeicher wird es langsam interessant.Aber nur für den Speicherhersteller, Panelhersteller und den Installateur...
man kann sich auch den Platz und das Geld und die zusätzliche Technik sparen und einfach mehrere Jahre die Heizung damit betreiben...
Ach, so teuer sind die anderen Xtras nicht. Lüftungsanlage Standard Dreh Kipp mit weissen Griffen an jedem Element aufpreisfrei, manuell betätigt allerdings. Kamin, außen, als Feuerstelle im Garten ausgeführt incl. Grill, Landmann, 11,90 plus ein paar Feldsteine, Zwei 12 Volt 70 ah Akkus als Notversorgung für die Autos, Fabrikat Varta, 109,90 pro Stück plus Pfand...Karsten
Ja du hast schon ein Verständnis dafür sehr preiswert zu bauen.
Aber Andere geben gern Geld für Luxus aus.
Solarthermie ist allerdings seltenst lohnend, wenn ein Installateur diese anschließt.
Um sinnvoll eine Heizungsunterstützung zu betreiben benötigt man eine Auslegung auf eine sehr geringe Vorlauftemperatur und viele Kollektorfläche.
Da kann man in der Übergangszeit evtl mit "sparen".
Ich persönlich würde anstatt dieser Kosten viel lieber in eine bessere Dämmung investieren.
Nötig ist ja solar nur wenn man mit Gastherme baut und der Primärenergiebedarf zu hoch ist (wenn ich mich recht erinnere).
Aber Andere geben gern Geld für Luxus aus.
Solarthermie ist allerdings seltenst lohnend, wenn ein Installateur diese anschließt.
Um sinnvoll eine Heizungsunterstützung zu betreiben benötigt man eine Auslegung auf eine sehr geringe Vorlauftemperatur und viele Kollektorfläche.
Da kann man in der Übergangszeit evtl mit "sparen".
Ich persönlich würde anstatt dieser Kosten viel lieber in eine bessere Dämmung investieren.
Nötig ist ja solar nur wenn man mit Gastherme baut und der Primärenergiebedarf zu hoch ist (wenn ich mich recht erinnere).
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