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ᐅ Smarte Terrassenverschattung mit Somfy - was braucht dafür?

Erstellt am: 20.01.21 16:16
S
sirhc
Hallo zusammen,

wir sind gerade bei der Suche nach einem Anbieter für eine Terrassenüberdachung. Diese soll ebenfalls eine elektrische Markise bekommen, die wettergeschützt unterhalb der Überdachung platziert werden soll. Im Beratungsgespräch wurden wir gefragt, ob wir Smart-Home-Komponenten / Somfy im Einsatz hätten. haben wir nicht, bei uns ist die Elektro-Installation im Prinzip konventionell.

Nun enthält das Angebot trotzdem Somfy-Komponenten, was bei mir die Frage aufgeworfen hat, was noch fehlt um die Markise auch aus der Ferne per App steuern zu können.

Im Angebot steht: "elektrische Markise.... mit Somfy Steuerung/Motor... mit Somfy-Funkvfernbedienung & IO-Funk-Steuerung". Mal ganz blöd gefragt: was muss denn ins Heimnetz integriert werden, der Motor, die Steuerung, die Fernbedienung? Das entsprechende Bauteil dann in der App registrieren und schon geht's? Oder braucht es noch ein zusätzliches Netzwerk-Modul oder eine "Steuerungszentrale"? Dann wäre es finanziell vermutlich nicht lohnenswert, da wir wie gesagt gar nichts in der Richtung haben bislang.

Sollte das doch so einfach gehen, wie ich mir das als dummer Laie vorstelle, frage ich mich anschließend, ob und wie man herkömmliche elektrische Rollladen(motoren) ebenfalls nachrüsten kann, um diese App-steuerbar zu machen.

Ich danke euch vorab für eure Hilfe!
sirhc21.01.21 19:12
Die Sache mit der Box und den Zusatzkosten hilft mir da sehr weiter. Ich brauche es nicht. Wenn es mit den Sachen aus dem Angebot getan wäre, plus App dazu, dann wäre es nett gewesen. Wenn ein "herkömmlicher" Motor mit "herkömmlicher" Fernbedienung günstiger ist, dann ist das unsere Wahl.

Die eine Seite = Wetterseite machen mir mit eine Glasschiebewand zu. Dadurch wird auf der Seite natürlich auch ein Glaskeil zwischen Schiebewand und Überdachung eingebaut. Das, kombiniert mit Unterdachbeschattung, macht die Markise absolut wettergestützt. Selbst wenn es stürmisch wäre und heftig regnet, dass es von der Seite kommt - die Markise würde auch im ausgefahrenen Zustand nichts abbekommen. Von daher haben wir nicht den Bedarf, von unterwegs steuern zu können.
seth048721.01.21 21:11
Unterdachmarkisen sind grundsätzlich vor Witterung geschützt. Einen Windwächter braucht es also dafür nicht. Einzig eine automatisierte Verschattung bei einer bestimmten Lichtintensität kombiniert mit einer entsprechenden Temperatur macht in meinen Augen Sinn. Geht natürlich aber auch manuell...

Wir haben es so gelöst und sind zufrieden, uns keine Gedanken mehr machen zu müssen, zu welchem Zeitpunkt man die Markise ausfahren muss. Kann man natürlich im Sommer grundsätzlich den ganzen Tag über machen, aber es schluckt ja doch etwas Licht im Wohnzimmer. Daher nur dann ausfahren, wenn es notwendig, sprich Sonne auf der Terrasse/Hauswand und hohe Temperaturen.
sirhc22.01.21 10:33
seth0487 schrieb:

Kann man natürlich im Sommer grundsätzlich den ganzen Tag über machen, aber es schluckt ja doch etwas Licht im Wohnzimmer. Daher nur dann ausfahren, wenn es notwendig, sprich Sonne auf der Terrasse/Hauswand und hohe Temperaturen.

In den richtig heißen Tagen schluckt nicht die Markise etwas Licht... sondern die Rollladen, die komplett unten bleiben. 🙂 Wir haben volle Südseite. Tatsächlich würde ich dann die Markise dauerhaft draußen lassen, in der Hoffnung dass sie so gut Sonne und Hitze von den Wohnzimmerfenstern und der Fassade fernhält, dass die Rollladen nicht dauerhaft untern bleiben müssen.
seth048722.01.21 12:09
Unsere Terrassenüberdachung kam ja auch erst 2 Jahre nach dem Bau. Und den ersten Sommer mussten wir immer die Rollläden auf der Südseite (Terrasse) zu machen. Das war immer echt blöd, dass man bei gutem Wetter im "Dunklen" sitzt.
Seit dem wir die Terrassenüberdachung haben, bleiben die Rollläden im EG offen und nur die Markise und ggf. die seitlichen vertikal-Screens fahren aus. Man hat also immer noch den Blick in die Natur bzw. in den Garten. Es war jeden Euro (und es waren viele 🤨 ) wert!
Musketier22.01.21 12:44
seth0487 schrieb:

Unsere Terrassenüberdachung kam ja auch erst 2 Jahre nach dem Bau. Und den ersten Sommer mussten wir immer die Rollläden auf der Südseite (Terrasse) zu machen. Das war immer echt blöd, dass man bei gutem Wetter im "Dunklen" sitzt.
Seit dem wir die Terrassenüberdachung haben, bleiben die Rollläden im EG offen und nur die Markise und ggf. die seitlichen vertikal-Screens fahren aus. Man hat also immer noch den Blick in die Natur bzw. in den Garten. Es war jeden Euro (und es waren viele 🤨 ) wert!

Bei uns ist es Westseite, aber genau das Gleiche. Ohne Markise waren die Rollläden im Sommer immer geschlossen. Jetzt bleiben die tagsüber oben und dafür die Markise im Sommer dauerhaft draußen.
Einziger Unterschied, wir haben durch die Westseite keine seitlichen Screens sondern auf der langen Seite einen 4m Screen, sonst konntest du bei untergehender Sonne im späten Frühjahr und Anfang Herbst ohne Sonnenbrille oder zugekniffenen Augen nicht am Tisch sitzen.
sirhc22.01.21 13:52
Das liest sich für mich sehr positiv, dass es bei euch so gehandhabt wird, wie ich es mir vorstelle. Wir haben von Westen bis 18:30 / 19 Uhr auch noch heftige Sonneneinstrahlung. Notfalls müssen wir dort noch eine Senkrechtmarkise nachrüsten. Ich hoffe aber, dass der Glaskeil mit Milchglas gegen extremes Blenden hilft. Da haben wir bislang den Sonnenschirm schräg gestellt, um die Sonne fernzuhalten.
markiseterrassenüberdachungrolllädenrollladen