ᐅ Sinnhaftigkeit Hauskauf bezüglich finanzieller Situation
Erstellt am: 19.11.2025 15:04
HuppelHuppel 20.11.2025 15:25
Wie soll etwas platzen, das es überhaupt nicht gibt? Genau so ein Märchen ist auch die Behauptung, dass all die Häuslebauer mit 1-Komma-irgendwas-Prozent Finanzierungen plötzlich Probleme bei der Anschlussfinanzierung bekommen würden.
MachsSelbst 20.11.2025 21:21
Ist das ein Märchen, ja? 1,x Zinssätze gab es ja erst ab 2015, die meisten dieser Finanzierungen laufen 15 Jahre und länger, werden also frühestens 2030 interessant Und die sind auch noch gar nicht problematisch, weil die Preise damals noch humaner waren.
Dazu kommt eine starke Inflation seit 2022 und ein ziemlich starker Jobabbau von großen Konzernen.
Gerade erst gelesen, dass die Anfragen für die Schätzung von Immobilien im Raum Stuttgart rapide ansteigt... Bosch, Daimler, Porsche, die Hauptarbeiter setzen Leute frei bzw. stecken in einer tiefen Krise...
Dazu kommt eine starke Inflation seit 2022 und ein ziemlich starker Jobabbau von großen Konzernen.
Gerade erst gelesen, dass die Anfragen für die Schätzung von Immobilien im Raum Stuttgart rapide ansteigt... Bosch, Daimler, Porsche, die Hauptarbeiter setzen Leute frei bzw. stecken in einer tiefen Krise...
jrth2151 21.11.2025 10:24
Papierturm schrieb:
Wir haben es für uns so beantwortet: Mietfrei im Alter finden wir gut. Wertsteigerungen rechnen wir nicht mit. Uns sind die Vorteile des EFHs wichtig. Unser kleiner Traum auf dem Land.So war es für uns auch. In einem eigenen Haus zu leben ist sehr schön und das ist ein Traum, den wir uns gerne ermöglichen wollten. Im Alter eine abbezahlte Immobilie zu besitzen kann natürlich auch nicht schaden, aber das sollte nie im Vordergrund stehen. Das bringt alles nichts, wenn man nicht bereit ist, sesshaft zu werden und einen Garten und ggf. auch Haus instand zu halten.
Falls wir das Haus irgendwann verkaufen müssen, bin ich eigentlich glücklich, wenn ich da mit +- 0 € rausgehe. Alles andere wäre für uns ein Bonus. Ich bin da aber auch nicht so materialistisch veranlagt und wir haben uns hauptsächlich für das Haus entschieden, weil unser Leben, auch für den Hund und die potenziellen Kinder, so einfach schöner ist. Mir macht die Arbeit in und um Haus richtig Spaß und man muss sich bewusst werden, dass so ein Haus und besonders ein Garten auch ein kleines Hobby sein muss -> man hat immer was zu tun und Geld lässt sich unendlich viel versenken.
hauskauf1987 21.11.2025 20:23
Haus123 schrieb:
Die Frage ist unpräzise gestellt. Willst du in einem Haus wohnen? Dann solltest du nicht die Miete einer Wohnung mit den Zinskosten eines Hauses vergleichen. Du müsstest die Miete eines Hauses mit den Zinskosten eines Hauses vergleichen. Dafür musst du erst mal ein Haus zur Miete finden, was in der Regel gar nicht so leicht ist. Bei diesem Vergleich wird es sich üblicherweise nicht viel nehmen, ob du ne Million fremdfinanzierst, also grob 3k im Monat Zinskosten hast oder eben 3k Kaltmiete für ein entsprechendes Objekt hinblätterst. Wenn dir die Wohnung reicht, dann macht das Haus natürlich finanziell keinen Sinn, zumal du in Stuttgart womöglich nicht mit einer Wertsteigerung rechnen kannst (zweites Detroit und so, auch wenn das übertrieben sein mag). Zu Nullzinsen war das freilich anders, aber aktuell hält sich der Kauf und die Miete meist recht die Waage und es kommt arg auf die Annahmen an (ETF-Rendite und prognostizierte Mietsteigerungen), was sinnvoller ist. Aus deinem Beitrag zu schließen bist du aber eher renditeorientiert und möchtest dein Vermögen flüssig und flexibel haben. Daher würde ich an deiner Stelle von Eigentum Abstand nehmen. Für viele Menschen ist Eigentum einfach eine Absicherung gegen eine Eigenbedarfskündigung vor allem mit Kindern und die Sorge nichts mehr Vergleichbares zu finden. Ohne Kinder, mit eurem Vermögen und Einkommen könnt ihr das aber wohl sehr entspannt sehen.Come on....
Wenn Stuttgart untergeht, fällt ganz Deutschland
Haus123 22.11.2025 07:04
Was heißt untergehen? Es gehen in der Region Zehntausende IGM-gebundene Arbeitsplätze die nächsten Jahre verloren und das sind alleine die Ankündigungen der Großen. Detroit ist ein brutales Beispiel und kaum auf Deutschland übertragbar. Das Ruhrgebiet taugt hier vermutlich besser. Aber auch da willst du kein Haus als Kapitalanlage gehabt haben.
Fakt ist, es gehen rasant gut bezahlte Arbeitsplätze verloren und das in einem Ausmaß, das man sonst nur noch in Wolfsburg und zuliefergeprägten Regionen wie dem Saarland und Franken beobachtet. Klar ist auch, dass im Ländle die Fallhöhe sehr groß ist. Niemand mit Verstand holt sich hier aktuell ein Haus für eine Million als Kapitalanlage. Als Konsum, wenn man es sich leisten kann, bitte sehr. Aber so blind kann man doch nicht durchs Leben laufen und so tun, als würde weiter Milch und Honig fließen. Ich kenne im sozialen Umfeld praktisch niemand mehr, der nicht wen kennt, der gekündigt wurde. Das Thema dominiert immer mehr den Alltag.
Fakt ist, es gehen rasant gut bezahlte Arbeitsplätze verloren und das in einem Ausmaß, das man sonst nur noch in Wolfsburg und zuliefergeprägten Regionen wie dem Saarland und Franken beobachtet. Klar ist auch, dass im Ländle die Fallhöhe sehr groß ist. Niemand mit Verstand holt sich hier aktuell ein Haus für eine Million als Kapitalanlage. Als Konsum, wenn man es sich leisten kann, bitte sehr. Aber so blind kann man doch nicht durchs Leben laufen und so tun, als würde weiter Milch und Honig fließen. Ich kenne im sozialen Umfeld praktisch niemand mehr, der nicht wen kennt, der gekündigt wurde. Das Thema dominiert immer mehr den Alltag.
hauskauf1987 22.11.2025 07:56
Haus123 schrieb:
Was heißt untergehen? Es gehen in der Region Zehntausende IGM-gebundene Arbeitsplätze die nächsten Jahre verloren und das sind alleine die Ankündigungen der Großen. Detroit ist ein brutales Beispiel und kaum auf Deutschland übertragbar. Das Ruhrgebiet taugt hier vermutlich besser. Aber auch da willst du kein Haus als Kapitalanlage gehabt haben.
Fakt ist, es gehen rasant gut bezahlte Arbeitsplätze verloren und das in einem Ausmaß, das man sonst nur noch in Wolfsburg und zuliefergeprägten Regionen wie dem Saarland und Franken beobachtet. Klar ist auch, dass im Ländle die Fallhöhe sehr groß ist. Niemand mit Verstand holt sich hier aktuell ein Haus für eine Million als Kapitalanlage. Als Konsum, wenn man es sich leisten kann, bitte sehr. Aber so blind kann man doch nicht durchs Leben laufen und so tun, als würde weiter Milch und Honig fließen. Ich kenne im sozialen Umfeld praktisch niemand mehr, der nicht wen kennt, der gekündigt wurde. Das Thema dominiert immer mehr den Alltag.Das wird heisser gekocht wie man liestBei bosch, mahle, daimler, porsche usw. sind das keine Kündigungen im klassischen Sinne, sondern da werden primär Ende 50iger oder später mit einer Abfindung 'entlassen'
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