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ᐅ Schlüsselfertig oder Eigenregie?


Erstellt am: 08.03.2022 12:15

Pinkiponk 09.03.2022 09:15
karl.jonas schrieb:

... (denk daran, du bist ein Dilettant!), desto eher bist du vielleicht der Typ für's Selbermachen.
Off topic: Oder Autodidakt. ;-)
Benutzer200 schrieb:

Mit allen (teuren) Sonderwünschen und Anpassungen, die beim GU nicht gehen.
Hast Du Beispiele dafür, was man sich als Bauherr wünschen könnte und ein Fertighaushersteller oder GU nicht leisten könnte? Mir fällt an den meisten Häusern nichts auf, was ich einem Fertighaushersteller oder GU nicht zutrauen würde. Ich spreche jetzt von "normalen" Häusern "durchschnittlicher" Bauherren (ich möchte ganz bestimmt niemanden mit der Zuschreibung kränken, aber so besonders scheinen mir die meisten Häuser nicht zu sein), die man so sieht.

Costruttrice 09.03.2022 09:17
SvenF86 schrieb:

Aber: machen das alle GU/BUs mit oder bestehen die in der Regel auf ihre Häuser von der Stange? Und wird die bezahlte Planungsleistung des Architekten auch angerechnet?
Warum sollte ein GU nicht Deinen mitgebrachten Architekten-Entwurf umsetzen? Macht unserer auch. Was sollte er denn anrechnen? Du gehst hin, vereinbarst mit ihm, was du willst und zahlst den vereinbarten Preis. Wenn die Planungsleistung Teil seiner Bauleistungsbeschreibung ist, wird er das raus streichen und du zahlst Summe x weniger. Er rechnet dir dabei aber sicherlich nicht exakt die Höhe deines gezahlten Architektenhonorars an, sondern sicher weniger.
SvenF86 schrieb:

Mit dem GU/BU könnte man letztlich auch vereinbaren, dass bspw. nur der Rohbau erfolgen soll (bspw. bis einschließlich Dacheindeckung) und der Rest durch mich in Einzelvergabe gemacht wird.
Verstehe nicht, warum du dazu GU brauchst/willst. Dann kannst du doch gleich mit deinem Plan zu einem Bauunternehmen gehen und von denen den Rohbau hochziehen lassen, gleiches mit Dachdecker.
Oder willst du einen Plan vom GU und dann nach Rohbau alleine weitermachen?

SvenF86 09.03.2022 09:33
Benutzer200 schrieb:

Machen kann man alles. Aber Leistungsphase 1-3 ist zu wenig. Du solltest eher 1-4 (5) nehmen und mit einem fertigen Produkt zum GU gehen.
Okay, dann eben eher so. Ich bin da vielleicht noch nicht so 100%ig sattelfest 😉
Benutzer200 schrieb:

Du musst dann aber mindestens einige T€ für einen Bauleiter/Baubegleiter/Sachverständigen in die Hand nehmen, der das vorhaben überwacht.
Macht das nicht der GU/BU? In meiner Vorstellung baut der dann das Haus entsprechend der Planung vom Architekten. Ähnlich, wie das eben ein bspw. Town & Country machen würde. Nur eben ohne vorherige eigene Planung
Benutzer200 schrieb:

Und wenn das Bauunternehmen schon den Rohbau inkl. Dach macht, lohnt es sich schon fast nicht mehr, den Rest alleine zu vergeben. Das macht man eher, wenn der Innenausbau dann in Eigenleistung gemacht wird, weil man den Elektriker oder Sanitär in der Familie hat, die Fußbodenheizung selbst verlegt und auch Fliesen etc. auf den Boden bringen kann.
Okay, das habe ich mir fast gedacht.
Pinkiponk schrieb:

Hast Du Beispiele dafür, was man sich als Bauherr wünschen könnte und ein Fertighaushersteller oder GU nicht leisten könnte? Mir fällt an den meisten Häusern nichts auf, was ich einem Fertighaushersteller oder GU nicht zutrauen würde. Ich spreche jetzt von "normalen" Häusern "durchschnittlicher" Bauherren (ich möchte ganz bestimmt niemanden mit der Zuschreibung kränken, aber so besonders scheinen mir die meisten Häuser nicht zu sein), die man so sieht.
Ich halte unser Vorgehen absolut nicht für außergewöhnlich. Klar, ein paar Wünsche haben wir schon, die ich mir weder abschwatzen lassen will, noch daran interessiert bin, diese teuer bezahlen zu müssen. Im Großen und Ganzen denke ich aber, wünschen wir uns nichts Außergewöhnliches.
Ich lasse mich aber (vor allem finanziell) auch ungern über den Tisch ziehen. Wir hatten zuletzt einige Vorgespräche mit Viebrockhaus und dort hatte ich definitiv das Gefühl, dass mir grade alles Mögliche für viel Geld aufgeschwatzt wird...
Costruttrice schrieb:

Warum sollte ein GU nicht Deinen mitgebrachten Architekten-Entwurf umsetzen? Macht unserer auch. Was sollte er denn anrechnen? Du gehst hin, vereinbarst mit ihm, was du willst und zahlst den vereinbarten Preis. Wenn die Planungsleistung Teil seiner Bauleistungsbeschreibung ist, wird er das raus streichen und du zahlst Summe x weniger. Er rechnet dir dabei aber sicherlich nicht exakt die Höhe deines gezahlten Architektenhonorars an, sondern sicher weniger.
Okay, mir ging es eher darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, wo ich am Ende preislich, verglichen mit einem Haus von der Stange (bspw. Viebrockhaus, Town & Country, etc.), landen würde.
Costruttrice schrieb:

Verstehe nicht, warum du dazu GU brauchst/willst. Dann kannst du doch gleich mit deinem Plan zu einem Bauunternehmen gehen und von denen den Rohbau hochziehen lassen, gleiches mit Dachdecker.
Oder willst du einen Plan vom GU und dann nach Rohbau alleine weitermachen?
Das wäre dann ja in etwa mein ursprüngliches Vorgehen. Letztlich raten mir davon ja alle (aufgrund mangelnden Fachwissens und Erfahrung) ab...

Benutzer200 09.03.2022 09:41
SvenF86 schrieb:

Macht das nicht der GU/BU? In meiner Vorstellung baut der dann das Haus entsprechend der Planung vom Architekten.
Irgendjemand muss den GU/BU kontrollieren. Soll er seine eigene Arbeit abnehmen und Dir bestätigen, dass keine Mängel vorhanden sind? Man lässt IMMER jemanden die Arbeit kontrollieren, egal ob Architekt, Bauleiter, Sachverständiger.
SvenF86 schrieb:

Ich halte unser Vorgehen absolut nicht für außergewöhnlich. Klar, ein paar Wünsche haben wir schon, die ich mir weder abschwatzen lassen will, noch daran interessiert bin, diese teuer bezahlen zu müssen. Im Großen und Ganzen denke ich aber, wünschen wir uns nichts Außergewöhnliches.
Dann seid Ihr prädestiniert für ein Haus von der Stange. Baulaien, die "einfach" nur ihr Häuschen haben wollen.

SvenF86 09.03.2022 09:48
Benutzer200 schrieb:

Irgendjemand muss den GU/BU kontrollieren. Soll er seine eigene Arbeit abnehmen und Dir bestätigen, dass keine Mängel vorhanden sind? Man lässt IMMER jemanden die Arbeit kontrollieren, egal ob Architekt, Bauleiter, Sachverständiger.
Was Du sagst, klingt für mich absolut nachvollziehbar. Aber: wer überwacht denn das Bauunternehmen bei einem Haus von der Stange? Also wenn ich beispielsweise mit Viebrockhaus, Town & Country, etc. baue?
Benutzer200 schrieb:

Dann seid Ihr prädestiniert für ein Haus von der Stange. Baulaien, die "einfach" nur ihr Häuschen haben wollen.
Kannst Du einen entsprechenden Partner empfehlen? Viebrockhaus war es bei uns definitiv nicht. Gefühlt viel zu teuer und 3-4 Stunden Vorgespräche glichen eher einer Werbeveranstaltung als einer echten Projektanbahnung...

Benutzer200 09.03.2022 10:01
SvenF86 schrieb:

Was Du sagst, klingt für mich absolut nachvollziehbar. Aber: wer überwacht denn das Bauunternehmen bei einem Haus von der Stange? Also wenn ich beispielsweise mit Viebrockhaus, Town & Country, etc. baue?
Dein Sachverständiger. Auch dann nimmst Du Dir einen. Du gibst ne halbe Million für ein Haus aus, dann willst Du auch saubere Arbeit bekommen und keine "versteckten/unentdeckte" Mängel.
SvenF86 schrieb:

Kannst Du einen entsprechenden Partner empfehlen?
Nein. Ich würde aber einfach mal bei Euren lokalen Häuslebauern schauen. Dann sind es zusätzlich auch noch Handwerker aus der Region. Und nimm dann den Wandaufbau, den das Unternehmen verbaut. Versteif Dich nicht auf eine Bauweise - alle sind gut und funktionieren.
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