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ᐅ Sanierung & DG-Ausbau: KfW? Wirtschaftlichkeit vs. Neubau?

Erstellt am: 02.04.16 23:39
D
DasLamm
Hallo zusammen,

nachdem ich schon seit längerer Zeit öfters in diesem Forum vorbei schaue möchte ich nun kurz unser eigenes Projekt schildern (bitte nicht vom vielen Text abschrecken lassen, ich versuche die relevanten Punkte möglichst genau zu beschreiben).

Ein paar Infos zu unserem Haus (Altbau):
- Baujahr: 70er Jahre (aus Familienbesitz geerbt)
- Wohnfläche: ca. 185qm (aufgeteilt auf EG + OG)
- Voll unterkellert (Nutzkeller)
- OG wurde vor wenigen Jahren umfangreich renoviert, in diesem Zuge auch die Elektrik im OG größtenteils erneuert
- Ansonsten ist alles noch mehr oder weniger im Originalzustand
- Energieträger: Öl, allerdings *keine* Zentralheizung

Wir (Ich + Frau + kleines Kind) wohnen aktuell im OG, das EG wird ebenso bewohnt, allerdings nicht von uns. Irgendwann wird auch das EG für uns nutzbar sein (kann in zwei, aber auch erst in 15 Jahren der Fall sein).

Aufgrund von Platzmangel wurde vor einigen Monaten folgender Plan geschmiedet: Ausbau Dachboden (ca. +35qm Wohnfläche für 2-3 Zimmer).

Im Zuge der ersten Planungen kam dann die Idee auf, das Haus auch gleichzeitig (energetisch) zu modernisieren.

Der aktuelle Planungsstand:
  • Einbau Öl-Zentralheizung + Solar (interessante Förderungen; zusätzlich, da Bayern
  • WDVS (=> Fassade sollte aus optischen Gründen nach 40 Jahren sowieso mal neu gemacht werden)
  • Fenster + Haustüre neu
  • Dach neu (=> Idee: bietet sich an, wenn man im Rahmen des DG-Ausbaus sowieso in Teilen ans Dach ran muss)
  • DG-Ausbau

Laut Energieberater wäre mit den geplanten Maßnahmen Kfw 100 möglich (mit etwas Mehr-/Minderaufwand auch Kfw 85 bzw. KfW 115 denkbar).

Aus Schätzungen und mittlerweile auch zahlreichen Handwerkerangeboten für die größten Gewerke (Heizung, Fassade, Dach, Fenster) können auch relativ belastbare Aussagen zu den Kosten getroffen werden.
Diese übersteigen unsere Erwartungen / ursprünglichen Hoffnungen doch deutlich :-(
Die Kosten von insgesamt ca. 250T verteilen sich dabei in etwa wie folgt:
  • Heizung: ca. 40T (komplett inkl. Kessel, Rohrleitungen, Heizkörper, solaranlage mit Heizungsunterstützung, ...)
  • Fenster: ca. 20T (inkl. Haustüre)
  • Fassade: ca. 30T (WDVS, relativ teuer, da große Grund-/Fassadenfläche)
  • Dach: ca. 45T (Neueindeckung, Aufdachdämmung, Dämmung Gauben, Verkleidungen, Flaschner-Arbeiten, Dachflächenfenster + Außenrollläden, ...)
  • Ausbau DG: ca. 50T (inkl. Sanitär, Elektro, Heizung, Trockenbau, ...)
  • Außenanlagen (unser eigener Wunsch): ca. 35-40T (Pflasterarbeiten, Balkon, Terrasse, Garten, ...)
  • Nebenkosten + Sonstiges: ca. 20T

Zieht man das vollständig so durch kämen durch diverse Förderungen etwa 30-35T wieder zurück.
Insgesamt für uns, da es eben doch nur ein Altbau ist, gefühlt trotzdem zu viel (immer auch im Hinterkopf, dass Dinge wie die restliche Elektrik, Wasserleitungen, Renovierungen im EG, ... auch irgendwann noch anfallen).

Folgende Varianten sind grundsätzlich denkbar:
  • Einfach so durchziehen
  • Auf KfW und Co. verzichten und neben dem DG-Ausbau nur punktuell energetische Maßnahmen durchführen => Weiß nicht, hab schon häufiger gelesen, dass so unabgestimmte Einzelmaßnahmen auch nur bedingt sinnvoll sind. Wäre dann eine Option, wenn deutlich eingespart werden könnte
  • Die energetischen Maßnahmen weglassen (ggf. in x Jahren nachholen?) und nur das Notwendige (= DG-Ausbau) in Angriff nehmen => Die Heizung sollte aber auch dann schon auf jeden Fall sein. Bleibt wieder die Frage, ob das zielführend ist, da z.B. die Auslegung der Anlage dann ja eine ganz andere wäre
  • Alle Maßnahmen auf ein Minimum reduzieren (kein Solar, Dach nicht neu decken, Dämmung nur minimal, evtl. Fassade nur neu streichen, Außenanlagen nur das allernötigste, ...) => Keine Ahnung ob man damit mittelfristig glücklich wird
  • Mit der Platzknappheit noch x Jahre leben und warten bis das EG "frei" wird => Die "wirtschaftlichste" Option, da uns die potentiellen 185qm Wohnfläche aus EG + OG natürlich gut reichen würden. D.h. Der Ausbau des DG wäre nur temporär notwendig. Irgendwie aber auch keine wirklich sinnvolle Option, da unsere aktuell 3-köpfige Familie vermutlich in den nächsten Jahren noch mal größer wird und unser Wohnbereich eigentlich jetzt schon zu klein ist
  • Neubau => Die radikalste Variante. Haben uns auch lange mit dem Thema beschäftigt und sind (auch dank der vielen Infos hier im Forum!) zu dem Schluss gekommen, dass das finanziell nochmal ne andere Hausnummer wäre. Insgesamt müsste man hier sicher mit ca. 375-400T rechnen (160qm+ Wohnfläche, ggf. Nutzkeller, Grundstück, Baunebenkosten, Außenanlagen, ...), eher mehr. War eigentlich nicht unser Ziel, sich bis ins Rentenalter zu verschulden

Da ich mittlerweile eher verunsichert bin, als eine Variante als die sinnvollste und wirtschaftlichste einzustufen, freue ich mich über jedes Feedback von den Experten hier im Forum.

Danke schon mal!


PS: Falls noch wichtige Infos fehlen kann ich die gerne noch nachreichen.
D
DasLamm
08.05.16 17:51
Ok, soweit verstanden was du meinst.

Grundsätzlich finde ich die Idee auch gar nicht schlecht. Allerdings finde ich sie praktisch nur schwer durchführbar.
Eine jetzt für uns nutzbare Einheit müsste dann natürlich auch direkt aus dem OG (in dem wir aktuell wohnen) direkt zugänglich sein. Ich wüsste jetzt nicht wie so ein Anbau sinnvoll aussehen könnte. Abgesehen davon glaube ich auch nicht, dass dieser sehr kostengünstig machbar wäre (sicherlich keinesfalls günstiger als ein Dachausbau). Zumal ja alle eingangs genannten Maßnahmen (außer dem DG-Ausbau) trotzdem noch notwendig wären. Und z.B. die Heizung auch bereits jetzt und nicht erst irgendwann.