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ᐅ Risse im Estrich. Problematisch?


Erstellt am: 06.05.20 18:12

nordanney 06.05.20 18:58
Onik900 schrieb:

Risse kann man auf diesen Bildern besser erkennen.
Das sind keine Risse. Du siehst ja sogar noch den Trennstreifen, der den rechten Teil Estrich vom linken Teil trennt.
Sieht im Schnitt so aus:

Nahaufnahme einer blauen Schutzkante auf einer Treppenstufe aus Stein mit Schnee

Dort sollten dann auch die Dehnungsfuge im Oberbelag hin.

Wintersonne 06.05.20 19:00
Die "Risse" sind zwischen den Türen, ich würde sagen, dass dies Dehnungsfugen sind, die später auch beim Belag übernommen werden sollen (gab dazu erst einen Thread).

guckuck2 06.05.20 20:03
Ich seh nur Dehnungsfugen.

Bookstar 06.05.20 20:35
sehe auch nur Dehnungsfugen. Die runden Ecken sind "normal", siehste bei jedem 2 Estrich so und hat keinerlei Auswirkung. Also ich sehe da nirgends ein Problem

nordanney 06.05.20 21:09
KlaRa schrieb:

Die Größe der Fotos ist eine Zumutung.
Diese unbedingt verkleinern und wieder einstellen, sonst kriegen wir selbst bei einem schnellen Rechner erst dann alle Fotos zu Gesicht, wenn unsere derzeit in den Kindergarten gehenden Enkel zur Kommunion gehen!
???
Laufen doch wie geschmiert. So schnell geladen, dass man höchstens blinzelt in der Zwischenzeit. Vielleicht hat Dich Dein Internet gerade nicht lieb

KlaRa 06.05.20 22:44
Zunächst einmal muss ich mich bei der hiesigen Gemeinde für meinen (inzwischen von mir gelöschten) "Schnellschuss" vorhin entschuldigen, was die Ladezeit der Fotos anging!
Man(n) ist eben auch nur ein Mensch ...

An den Fragesteller gerichtet:
Das, was wir da sehen, ist ein Estrich-Stellstreifen aus einem geschlossenzelligen Schaum, üblich bei der Estrichherstellung um die Randfugen zu aufsteigenden Bauteilen sicherzustellen.
In Ihrem Fall wurde beim Glätten der Estrichoberfläche der Stellstreifen, hier an der gezeigten Stelle wohl zur Bildung einer Bewegungsfuge eingesetzt, überarbeitet. Das kann passieren, geschieht auf allen Baustellen 1000 Mal und ist kein Beinbruch.
Der Bodenleger muss ohnehin einen obligatorischen Reinigungsschliff vor seinen weiteren Arbeiten durchführen. Da die Zementhaut über dem sichtbaren Stellstreifen nur hauchdünn ist, wird diese dann zwangsläufig mit dem Reinigungsschliff entfernt. Kann passieren, ist nichts Schlimmes!
Was nicht in Ordnung ist, egal was einige als Zwischenruf in die Runde warfen, das ist die Rundung in einer der Ecken. Die Estrichnorm sagt klar und deutlich, dass der Stellstreifen anliegen muss. Auch in den Ecken. Hätte man den Stellstreifen vor dem Estricheinbau in der Ecke gekürzt, das angrenzende (weiterführende) Stück dann rechtwinklig angesetzt und die Stellstreifen gegen Verrutschen gesichert, dann hätte es dort auch eine scharfe Ecken-Ausbildung gegeben.
Einfach Fliesen d´rüber legen, diese Antwort bitte nicht ernst nehmen! Der Bodenleger müsste gegen die Ausführung des Estrichs an dieser Stelle (oder Stellen) Bedenken anmelden.
Heißt: Schriftliche (!!) Mängelrüge des Bauherren gegenüber dem Estrichleger, damit dieser nachbessert.
Üblicherweise wird der mit der Nachbesserung verbundene Mehraufwand, wenn es denn der Bodenleger machen würde (was eigentlich immer der Fall sein wird) dem Estrichleger von der Rechnung abgezogen.
Ich bin kein Jurist, aber diese Vorgehensweise wird an allen Baustellen so ausgeübt und ist rechtlich auch so in Ordnung.
Bedeutet: Schriftliche Mängelanzeige an den Estrichleger mit der Überschrift "MÄNGELRÜGE" und Aufforderung mit Fristsetzung zur Beseitigung der unsachgemäßen Eckenausbildung(en)!
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Ich hoffe, mit diesen umfangreicheren Ausführungen meinen Schnellschuss von vorhin wieder gut gemacht zu haben.
Ein nächtlicher Gruß an alle: KlaRa
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