ᐅ Reihenendhaus aus 1915 Photovoltaikanlage?
Erstellt am: 01.04.24 19:29
mayor33301.04.24 19:29
Hallo Zusammen,
wir hatten wahnsinniges Glück, in einer super Gegend ein tolles Reihenendhaus (Denkmalschutz nur außen) erwerben zu dürfen.
Baujahr 1915, Bausubstanz aber super da noch vor dem Krieg gebaut.
Keine Feuchtigkeit im Keller, das Dach ist trocken.
Beheizt wurde das gute Haus über Gas Einzelöfen in jedem Zimmer, die sind allerdings schon entsorgt worden.
Wohnfläche ca. 110 qm, Garten 450 qm in der schönen Pfalz.
Ein Gasanschluss ist vorhanden
Nun möchten wir sanieren, haben auch schon einen Energieberater der auch die Baubegleitung machen wird.
Erste Aussagen des Energieberater:
-Photovoltaikanlage auf Süd Dach ohne Verschattung
-Wärme Pufferspeicher sinnvoll
- Lüftungsanlage mit Luftbrunnen kombinieren ( Ersetzt wohl ein Splitklimagerät ?! Kennt sich hier jemand aus?)
- Deckenheizung
Was ich mir vorstelle:
-Photovoltaikanlage auf Süd Dach
- Wärmepufferspeicher
-10 kWh Elektrospeicher
-Fußbodenheizung im EG
-OG und DG niedrigtemperatur-Radiatoren.
-Splitklima Geräte in die Decke eingelassen in Wohn-Schlaf und Gästezimmer.
Wir werden das Haus komplett mit KNX ausstatten, also auch eine moderne und Zeitgemäße Steuerung aus Wärmepumpe, Speicher.
Was gibt es hier zu ergänzen, kombinieren oder verbessern?
Wir sind in einer sehr komfortablen finanziellen Situation, Anfang 30 und möchten jetzt einmal alles "richtig" machen.
Von Außen muss das Objekt erhalten werden, die Ausnahme ist die Photovoltaikanlage aufs Dach da Umweltschutz > Denkmalschutz.
Danke für Anregungen und Informationen.
Grüße
wir hatten wahnsinniges Glück, in einer super Gegend ein tolles Reihenendhaus (Denkmalschutz nur außen) erwerben zu dürfen.
Baujahr 1915, Bausubstanz aber super da noch vor dem Krieg gebaut.
Keine Feuchtigkeit im Keller, das Dach ist trocken.
Beheizt wurde das gute Haus über Gas Einzelöfen in jedem Zimmer, die sind allerdings schon entsorgt worden.
Wohnfläche ca. 110 qm, Garten 450 qm in der schönen Pfalz.
Ein Gasanschluss ist vorhanden
Nun möchten wir sanieren, haben auch schon einen Energieberater der auch die Baubegleitung machen wird.
Erste Aussagen des Energieberater:
-Photovoltaikanlage auf Süd Dach ohne Verschattung
-Wärme Pufferspeicher sinnvoll
- Lüftungsanlage mit Luftbrunnen kombinieren ( Ersetzt wohl ein Splitklimagerät ?! Kennt sich hier jemand aus?)
- Deckenheizung
Was ich mir vorstelle:
-Photovoltaikanlage auf Süd Dach
- Wärmepufferspeicher
-10 kWh Elektrospeicher
-Fußbodenheizung im EG
-OG und DG niedrigtemperatur-Radiatoren.
-Splitklima Geräte in die Decke eingelassen in Wohn-Schlaf und Gästezimmer.
Wir werden das Haus komplett mit KNX ausstatten, also auch eine moderne und Zeitgemäße Steuerung aus Wärmepumpe, Speicher.
Was gibt es hier zu ergänzen, kombinieren oder verbessern?
Wir sind in einer sehr komfortablen finanziellen Situation, Anfang 30 und möchten jetzt einmal alles "richtig" machen.
Von Außen muss das Objekt erhalten werden, die Ausnahme ist die Photovoltaikanlage aufs Dach da Umweltschutz > Denkmalschutz.
Danke für Anregungen und Informationen.
Grüße
11ant01.04.24 20:04
mayor333 schrieb:
wir hatten wahnsinniges Glück, in einer super Gegend ein tolles Reihenendhaus (Denkmalschutz nur außen) erwerben zu dürfen.
Baujahr 1915, Bausubstanz aber super da noch vor dem Krieg gebaut.Scherzkeks. 1915 war im Krieg.SoL01.04.24 20:58
11ant schrieb:
Scherzkeks. 1915 war im Krieg.Vielleicht steht das Haus in den USA? Die sind erst 1917 von der Ersatzbank dazugekommen.Irgendwie passen Deine Ideen mit Split Klima / Fußbodenheizung nicht so recht zum EEB mit der Deckenheizung? Oder willst Du einen wild lustigen Mix fahren?
BobRoss01.04.24 22:21
Herzlichen Glückwunsch! Ich vermisse in der Aufzählung Überlegungen zur Verbesserung der Wärmedämmung der thermischen Hülle des Hauses. Da die Fassade nicht verändert werden kann: es könnte zB. mit Kalziumsilikatplatten auf der Wandinnenseite gearbeitet werden. Wärmedämmung der Kellerdecke & Dach geplant? Ist das Dach winddicht? Welchen Standard haben die vorgefundenen Fenster + Haustür?
mayor33301.04.24 22:54
SoL schrieb:
Vielleicht steht das Haus in den USA? Die sind erst 1917 von der Ersatzbank dazugekommen.
Irgendwie passen Deine Ideen mit Split Klima / Fußbodenheizung nicht so recht zum EEB mit der Deckenheizung? Oder willst Du einen wild lustigen Mix fahren?EEB möchte erstmal ein Konzept entwerfen und wir werden uns wieder im Juni/Juli sehen.
Für mich persönlich fliegt die Deckenheizung raus, müsste es aber mal live im Winter erleben wie das Gefühl ist.
BobRoss schrieb:
Herzlichen Glückwunsch! Ich vermisse in der Aufzählung Überlegungen zur Verbesserung der Wärmedämmung der thermischen Hülle des Hauses. Da die Fassade nicht verändert werden kann: es könnte zB. mit Kalziumsilikatplatten auf der Wandinnenseite gearbeitet werden. Wärmedämmung der Kellerdecke & Dach geplant? Ist das Dach winddicht? Welchen Standard haben die vorgefundenen Fenster + Haustür?Es darf für die Stirnseite des Hauses 6cm Dämmung incl Putz gedämmt werden.
Das Dach ist aktuell nicht gedämmt, es kommt eine 10cm Aufdach Dämmung. Sprich Dach einmal runter, Gebälk verstärken für die Photovoltaikanlage und dann neu eindecken (DG wird demnach auch ausgebaut).
Kellerdecke ist mit 1,90m Höhe nicht dämmbar aktuell, Kellerboden wurde vor X jahren mit beton ausgegossen.
Haustür muss neu, sowie Gartentür. Die Fenster sind von 1988 doppelverglast aber in einem 1a Zustand. Fenster wurden vor ca. 4-5 Jahren General überholt, eingestellt und neue Dichtungen.
dertill02.04.24 11:05
mayor333 schrieb:
-Wärme Pufferspeicher sinnvoll
- Lüftungsanlage mit Luftbrunnen kombinieren ( Ersetzt wohl ein Splitklimagerät ?! Kennt sich hier jemand aus?)Der Luftbrunnen dient bei Lüftungsanlagen und Luft-X-Wärmepumpen der Vorkonditionierung der Außenluft. Die wird vorher durch ein Kiesbett in der Erde geleitet.Im Sommer kälter im Winter kühler -> leichte Klimatisierung ohne Klimaanlage im Sommer und im Winter wärmere Luft für die Wärmepumpe, dadurch geringerer Strombedarf.
Tatsächlich ist der Mehraufwand für den Luftbrunnen bei modernen Wärmepumpen deutlich höher, als der Effekt, wenn nicht ohnehin die Baugrube vorhanden ist (Neubau). Vor allem bei der kleinen Wohnfläche ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen, wenn es um den Effekt für die Energieeinsparung bei der Beheizung geht.
Für die Kühlung im Sommer nett, wenn dann auf eine Klimaanlage verzichtet wird und nur auf eine Temperierung gesetzt wird.
mayor333 schrieb:
-Splitklima Geräte in die Decke eingelassen in Wohn-Schlaf und Gästezimmer.Das widerspricht ja dem Luftbrunnen. Entweder Lüftungsanlage mit Luftbrunnen zur Temperierung oder Klima-Split-Geräte. Das kommt auf eure Wünsche und die Region sowie die Wärmelasten (Südfenster, Verschattung, etc) im Sommer an.Wenn Klima-Split in jedem Raum kann man gleich die andere Wärmepumpe für die Beheizung weglassen und alles über die Klimageräte beheizen. Spart auch die teure Deckenheizung.
mayor333 schrieb:
EEB möchte erstmal ein Konzept entwerfen und wir werden uns wieder im Juni/Juli sehen.Ja das sollte erstmal erstellt werden, sinnvollerweise in Abstimmung mit euch, eurem Budget und euren Anforderungen. Gemeint ist wahrscheinlich ein iSFP, hoffentlich.mayor333 schrieb:
Es darf für die Stirnseite des Hauses 6cm Dämmung incl Putz gedämmt werden.Also 4 cm Dämmstärke. Nicht die Welt und der Rest des Hauses ist dann nur Bestandsmauerwerk.Je nach Ziel kann auch mehr notwendig sein. Wenn nur der KfW-Effizienzhaus Denkmal Wert erreich werden soll, kann da viel begründet etc. werden und das reicht meist aus, in allen anderen Fällen muss die gesamte Hülle ertüchtigt werden, von Kellerdecke über Fassade, Fenster bis zum Dach.
Ob das mit eurem Budget machbar und sinnvoll ist, sollte der EEB euch erklären.
Wenn innen sowieso neu ausgebaut wird, ist in solchen Fällen eine Innendämmung meist sinnvoller, als außen den Putz zu erneuern und 4 cm Dämmung auf der Stirnseite anzubringen. Die bitte nicht aus Calziumsilikat machen, sondern lieber aus Holzfaser. Hat nur Vorteile (Kosten, WLG, Wärmekapazität, Verarbeitungsfreundlicher). Dann gleich eine Wandheizung innen davor, und man spart sich den Mehraufwand für die Deckenheizung und jegliche (meist unbegründete) Angst vor dem gefährlichen Taupunkt kann beseitigt werden.
Ansonsten: 1915 -> Zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht? Wenn das vorhanden ist, ist ein Ausblasen mit Dämmstoff häufig die sinnvollste Lösung.
mayor333 schrieb:
Haustür muss neu, sowie Gartentür. Die Fenster sind von 1988 doppelverglast aber in einem 1a Zustand.Fenster von 1988 doppelverglast ist eine ganz andere Welt als 2024 doppelverglast bzw. dreifach verglast. Im Denkmalschutz sind die, je nach Form und Vorgabe natürlich deutlich teurer, aber da lohnt sich evtl. ein Glastausch anstelle der ganzen Fenster. Sollte der EEB euch sagen können.Ähnliche Themen