ᐅ Regenwasserversickerung
Erstellt am: 11.08.2016 15:33
AnjaBro 11.08.2016 15:33
Hallo an alle.
Folgende Problematik stellt sich uns bei unserem Bauvorhaben.
Laut Bauvorschrift ist das Regenwasser zwingend auf dem Grundstück zu versickern, bzw. zurück zu halten.
Laut unserem Bodengutachten ist der Boden aber dafür gar nicht geeignet.
Grundwasserspiegel ist ungefähr bei 3,50 m.
Anbei ein Auszug aus dem Gutachten.
Welche Möglichkeiten haben wir für die Versickerung des Regenwassers?
Ich hab jetzt schon viel von Sickerschächten, Rigolen und ähnlichem gelesen, bin aber vollkommen planlos.
Ich freue mich über konstruktive Vorschläge.

Folgende Problematik stellt sich uns bei unserem Bauvorhaben.
Laut Bauvorschrift ist das Regenwasser zwingend auf dem Grundstück zu versickern, bzw. zurück zu halten.
Laut unserem Bodengutachten ist der Boden aber dafür gar nicht geeignet.
Grundwasserspiegel ist ungefähr bei 3,50 m.
Anbei ein Auszug aus dem Gutachten.
Welche Möglichkeiten haben wir für die Versickerung des Regenwassers?
Ich hab jetzt schon viel von Sickerschächten, Rigolen und ähnlichem gelesen, bin aber vollkommen planlos.
Ich freue mich über konstruktive Vorschläge.
Jochen104 11.08.2016 16:28
Hallo Anja,
frag doch mal beim Bauamt und der Gemeinde nett nach, wie sie aufgrund des Bodengutachtens die Chancen sehen, dich von diesem Punkt des Bebauungsplan zu befreien.
frag doch mal beim Bauamt und der Gemeinde nett nach, wie sie aufgrund des Bodengutachtens die Chancen sehen, dich von diesem Punkt des Bebauungsplan zu befreien.
Bieber0815 12.08.2016 07:44
Tja, wie das so ist. In unserem Bodengutachten heißt es:
Tatsächlich haben wir eine Zisterne mit Überlauf in eine Rigole erhalten.
So genau weiß ich noch nicht, wie ich damit umgehe (Kauf vom Bauträger, das Gutachten erhielt ich erst mit der Abnahme, da waren die Zisterne und Rigole schon fertig).
Eine Regenwasserversickerung nach den Vorgaben der DWA-A-138 ist im Grundstücksbereich nicht möglich. Die anstehenden Löß- und Geschiebemergelschichten sind nur als gering durchlässig einzustufen (kf < 1*10-8 m/s). Idealerweise wird eine Regenwassernutzung mit Überlaufanschluss an die nächst gelegene Vorflut empfohlen.
Tatsächlich haben wir eine Zisterne mit Überlauf in eine Rigole erhalten.
So genau weiß ich noch nicht, wie ich damit umgehe (Kauf vom Bauträger, das Gutachten erhielt ich erst mit der Abnahme, da waren die Zisterne und Rigole schon fertig).
AnjaBro 24.08.2016 11:32
Also der Vorschlag von Zisterne mit angeschlossener Rigole kam von einigen anderen Bauherren aus dem Baugebiet auch schon. Ich denke mal, dass das auch für uns in Frage kommen wird.
Die Option, vom Versickerungszwang befreit zu werden ist gleich null.
Ein Anschluss an die Kanalisation ist bautechnisch nicht vorgesehen.
Die Option, vom Versickerungszwang befreit zu werden ist gleich null.
Ein Anschluss an die Kanalisation ist bautechnisch nicht vorgesehen.
Payday 24.08.2016 19:21
Bieber0815 schrieb:
Tatsächlich haben wir eine Zisterne mit Überlauf in eine Rigole erhalten.wieso sollte die rigole erst arbeiten wenn die Zisterne voll ist ?!
wir haben nur rigolenversickerung. von graf gibts rigole mit 300liter fassungsvermögen, welche man einfach Stück an Stück ansetzen kann. haben wir 11stück von. Kostenpunkt pro teil 50 € vom baustoffhandel.
die versickerungsfläche ist gigantisch , das Volumen nicht gerade klein. wenn man nun noch eine Zisterne vorschaltet bekommt man große versickerungsfläche + großes auffangbecken. fertig ist die laube.
Alex85 24.08.2016 19:45
Vollzitat durch direkte Anrede ersetzt
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Kannst du noch mehr zu den Kosten insgesamt sagen?
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