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ᐅ qm Preis für Schlüsselfertig bauen?


Erstellt am: 16.11.11 22:08

Bauexperte24.12.11 13:49
Hallo,
nora896 schrieb:
HI! Wir bauen auch nächstes Jahr ein Massivhaus mit einem lokalen Bauträger. Unsere Erfahrung ist, das Fertighäuser teurer sind als die klassische Stein auf Stein Variante. Wir bezahlen ohne Keller und mit gehobener Ausstattung KfW 70 (Wintergarten, Fußbodenheizung, Luftwärmepumpe, Kontrollierte-Wohnraumlüftung) pro m² , 1300€ bei 145m² Hausgröße. Mir erscheinen da 2200€ viel zu hoch angesetzt.
Fertighäuser "müssen" teurer sein, als die klassische Stein auf Stein Variante, jedenfalls dann, wenn es sich um Fertighäuser handelt, welche die Jahre überdauern sollen; dies ergibt sich aus der Konstruktion selbst.

Was den qm-Haus/Haus betrifft, so hängt dessen Höhe immer mit der Größe des Hauses zusammen: kleinere Häuser sind teurer als größere Einfamilienhäuser - die Technik verändert sich nur marginal mit der Hausgröße.

Was hier immer wieder verkehrt gemacht wird, ist, den qm-Preis/Haus aus Haus-, Aufmusterungs- und Baunebenkosten abzuleiten; dies ist weder richtig noch fair jedem Anbieter gegenüber, denn er hat selten Einfluß auf die Grundstücksgegebenheiten oder den persönlichen Geschmack des Einzelnen.

Für ein klassisches, konventionell errichtetes Einfamilienhaus bis 140 qm, technisch mit einer Gas-/Brennwerttherme nebst Solar ausgestattet, liegt der qm-Preis in aller Regel bei € 1.300,-- bis € 1.400,00; darunter entsprechend mehr, darüber reduziert sich der qm-Preis je nach Größe des Hauses bis manchmal auf € 1.000,00.

Alles, was davon abweicht hat seinen Grund entweder in minderwertiger Ausstattung/Baubeschreibung oder höherwertiger Ausstattung/Baubeschreibung, begonnen beim verwendeten Stein und endend bei der Sanitärausstattung. Es versteht sich von selbst, dass bei ersterer Variante Vorsicht angeraten ist, dann "ganz schön billig ist am Ende immer ganz schön teuer"!

Die Baunebenkosten liegen ohne Maler- und Bodenbelagsarbeiten immer im Bereich TEUR 30 - 35; Gründungsmehrkosten infolge der Bodenbeschaffenheit des Grundstückes sind in diesem Betrag ebenfalls nicht berücksichtigt und können schnell zwischen TEUR 6 und TEUR 10 liegen.

Freundliche Grüße
Häuslebauer201202.01.12 11:12
nora896 schrieb:
HI! Wir bauen auch nächstes Jahr ein Massivhaus mit einem lokalen Bauträger. Unsere Erfahrung ist, das Fertighäuser teurer sind als die klassische Stein auf Stein Variante. Wir bezahlen ohne Keller und mit gehobener Ausstattung KFW 70 (Wintergarten, Fußbodenheizung, Luftwärmepumpe, KWLL) pro m² , 1300€ bei 145m² Hausgröße. Mir erscheinen da 2200€ viel zu hoch angesetzt.

gehobene Ausstattung ist relativ . Ich habe leider die Erfahrung gemacht das die Dinge die mir gefallen haben doch teurer sind wie ich dachte. Wir hatten einen Fliesenpreis von €/m 28,00 im Vertrag, gekostet haben se dann tatsächlich 52,00. Elektriker war da, ein paar Wechselschaltungen hier, mehr Steckdosen da, Sprechanlage mit Kamera, ein paar Spots Peng wieder 4000,00. Ganz zu schweigen von den Bädern, da kannste richtig Asche liegen lassen. Mein Tipp an alle Häuslebauer, jeder kennt seine Ansprüche und wenn die etwas höher sind, lieber gleich ein paar Euros mehr für das Haus einplanen.
friedrich2715.01.12 07:52
Hallo grundsätzlich liegen die angegebenen qm Preise schon sehr hoch. Aber wie alle anderen schon vorher geschrieben haben, dass ist von so vielen Faktoren abhängig, bis hin zur Region, dass es da keine allgemein gültige Aussage gibt.

Zum Thema Fertighaus oder besser Holzständerhaus und Massivhaus oder besser Naßbau sollte der Preis nicht das Auswahlkriterium sein. Wie Ihr aus diesem Satz vielleicht erkennen könnt komme ich aus der Holzbaubranche. Da das Baugefühl leider bei der Masse der deutschen zu diesem Naßbau tendiert sollte man aus Kostengründen nicht das Baugefühl überwinden. Also wenn Du, Jetzt nicht so negativer Ausdruck zu Stein auf Stein vom Baugefühl tendierst, bleibe bei dieser Bauweise. Ein Holzhaus ist etwas anderes als ein Stein auf Stein Haus, man muss es auch mögen.

Allerdings muss ich Grekko komplett widersprechen, warum sollte ein Holzhaus Schwierigkeiten beim An- und Umbau machen. Das Gegenteil ist eher der Fall.

Hast Du eigentlich schon mal drüber nachgedacht mit einem Architekten zu bauen? Natürlich kostet der Geld, aber seine Beratung ist neutral und der kann Dir fachlich, gerade wenn Du Wasserprobleme auf Deinem Grundstück hast, sehr gut weiterhelfen. Wenn er auch für Dich die Ausschreibung und Bauleitung übernimmt sucht er mit Dir durch Ausschreibung die geeigneten und preiswerten Handwerker heraus und trägt auch die Verantwortung für die Kosten und die fachlich richtige Ausführung. Und preiswerter wird es allemal. Bedenke, dass ein Fertighausbauer oder Bauträger Marketingkosten, Provisionen Verwaltungskosten u.s.w hat und da sind 20 % Aufschlag allemal drinnen.

Gruß Friedrich.
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