ᐅ PVC-Böden rausgerissen, könnte es Asbest sein?
Erstellt am: 08.09.22 23:35
trischi08.09.22 23:35
Liebes Forum,
leider ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Wir haben heute im Keller eines 1976 Einfamilienhauses, das wir erstanden haben,
weiche, nur mit einem Klebeband verklebte PVC-Böden herausgerissen. Darunter war die gegossene Betonplatte vom Keller. Es war kein schwarzer Kleber oder Ähnliches vorhanden.
In dem einem Raum war es eine Holzoptik-PVC Matte mit braunen Fasern darunter, im anderen Raum so ein Steinoptikboden mit heller Unterseite.
Die PVC-Böden liegen jetzt noch im Kellerraum.
Nun kam es uns leider gerade, das ganze könnte asbesthaltig gewesen sein...
Wir wissen, dass das anhand der Bilder schwer zu sagen ist. Da wir uns aber gerade total die Sorgen machen, wäre uns vielleicht ein Hinweis von jemanden de Erfahrung hat sehr hilfreich.
Morgen werden Problen an ein Labor geschickt, aber vielleicht kann uns trotzdem jemand etwas beruhigen...


leider ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Wir haben heute im Keller eines 1976 Einfamilienhauses, das wir erstanden haben,
weiche, nur mit einem Klebeband verklebte PVC-Böden herausgerissen. Darunter war die gegossene Betonplatte vom Keller. Es war kein schwarzer Kleber oder Ähnliches vorhanden.
In dem einem Raum war es eine Holzoptik-PVC Matte mit braunen Fasern darunter, im anderen Raum so ein Steinoptikboden mit heller Unterseite.
Die PVC-Böden liegen jetzt noch im Kellerraum.
Nun kam es uns leider gerade, das ganze könnte asbesthaltig gewesen sein...
Wir wissen, dass das anhand der Bilder schwer zu sagen ist. Da wir uns aber gerade total die Sorgen machen, wäre uns vielleicht ein Hinweis von jemanden de Erfahrung hat sehr hilfreich.
Morgen werden Problen an ein Labor geschickt, aber vielleicht kann uns trotzdem jemand etwas beruhigen...
Markusba20.08.25 12:46
, würde mich interessieren was bei dem Test rausgekommen ist insbesondere bei dem grünen Belag.
KlaRa20.08.25 22:02
Also hierzu aufgrund des Bildmaterials folgendes:
Der Altbelag wurde seinerzeit nur lose verlegt und in den Randkanten gegen Aufschüsseln mittels Klebeband fixiert.
Vor alerdings vielen Jahren hatten mehrere Bodenbelaghersteller versucht, ihren Belag mit einerArt Filzrücken zu versehen, um die Verklebung (ich spreche hier von einer Verklebung mit KLEBSTOFF) zu erleichtern.
Anders als bei den heutigen modernen Dispersionsklebstoffen war das damals schon schwierig, einen elastischen Bodenbelag dauerhaft auf dem Boden zu halten. Das batraf im übrigen auch den Linoleum, welchen man aus gleichen Gründen mit einem Juterücken versah.
Dass hier Asbestfasern mit im Spiel sein könnten, halte ich fast für ausgeschlossen.
Der Altbelag wurde -wie man erkannt- abgelöst, zusammengerollt und ist nun bereit für die Entsorgung.
Entweder im Hausmüll, beim Sperrmüll oder einer Wertstoffstelle, wo man ihn selbst hinfahren kann.
------------
Fazit: Panik oder zumindest Unsicherheiten in Bezug auf Asbest sind hier nicht angebracht.
Gut, eine entsprechende qualitative Analyse auf Asbest ist nichts Besonderes und kostet nur um die 55,--€.
Wenig Geld, um auch in Zukunft ruhig zu schlafen, wer meinen Hinweisen nicht traut ....
--------------
Gruß in die Forenrunde: KlaRa
G
Der Altbelag wurde seinerzeit nur lose verlegt und in den Randkanten gegen Aufschüsseln mittels Klebeband fixiert.
Vor alerdings vielen Jahren hatten mehrere Bodenbelaghersteller versucht, ihren Belag mit einerArt Filzrücken zu versehen, um die Verklebung (ich spreche hier von einer Verklebung mit KLEBSTOFF) zu erleichtern.
Anders als bei den heutigen modernen Dispersionsklebstoffen war das damals schon schwierig, einen elastischen Bodenbelag dauerhaft auf dem Boden zu halten. Das batraf im übrigen auch den Linoleum, welchen man aus gleichen Gründen mit einem Juterücken versah.
Dass hier Asbestfasern mit im Spiel sein könnten, halte ich fast für ausgeschlossen.
Der Altbelag wurde -wie man erkannt- abgelöst, zusammengerollt und ist nun bereit für die Entsorgung.
Entweder im Hausmüll, beim Sperrmüll oder einer Wertstoffstelle, wo man ihn selbst hinfahren kann.
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Fazit: Panik oder zumindest Unsicherheiten in Bezug auf Asbest sind hier nicht angebracht.
Gut, eine entsprechende qualitative Analyse auf Asbest ist nichts Besonderes und kostet nur um die 55,--€.
Wenig Geld, um auch in Zukunft ruhig zu schlafen, wer meinen Hinweisen nicht traut ....
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Gruß in die Forenrunde: KlaRa
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