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ᐅ Probleme geeignete Finanzierungs-Budgetgrenze zu finden


Erstellt am: 12.04.21 00:08

Stefan89012.04.21 10:00
WegZumHaus schrieb:

Bis vor wenigen Tagen hatte ich noch nicht den blassesten Schimmer, welche Kostenarten anfallen.
Bei T-C hatte ich einen ersten Wert zur Hand und grundsätzlich würde uns der Grundriss sehr zusagen!
Stammt der Hauspreis von der Homepage oder wurde hier bereits ein konkretes Angebot mit eurem Wünschen geplant?
Auch sollte man die Baunebenkosten nicht überschätzen. Je nach Bodenverhältnissen kann ein Bodenaustausch erforderlich sein. Das ist dann schnell 5-stellig.
WegZumHaus12.04.21 10:12
Acof1978 schrieb:

Ganz wichtig bei der Finanzierung des Grundstücks (falls über Bank) variablen Zinssatz nehmen, damit ihr beim Hausbau das Grundstück ablösen könnt und die Bank die das Haus finanziert den ersten Rang im Grundbuch erhält.

Wir haben vor ca. 3,5 Jahren das Grundstück für 40 € / qm gekauft (40km südlich von Berlin). Inzwischen ist der Bodenrichtwert bei 100 € / qm. Die Differenz dürfen wir als Eigenkapital einsetzen, so das der Zins dementsprechend niedriger ist.
Danke für den Tipp!

Und danke für den Erfahrungsbericht. Ich werde dann unsere Hausbank auch einfach mal ganz offen drauf ansprechen.

Evtl. ist es unser Plan das Grundstück direkt vom Eigenkapital zu kaufen, dieses dann als Eigenkapital für die Baufinanzierung zu anzugeben und bis zum Baustart neues Eigenkapital anzusparen.

Zusätzlich würden wir in der Bauzeit bereits bei meinen Schwiegereltern einziehen (Haus mit >200qm Wohnfläche): a) um Kosten zu sparen b) um näher am Bau dran zu sein (Luftlinie 1km)
Bookstar schrieb:

Und wir zahlen hier aktuell am Land ohne richtige Busanbindung oder Supermarkt 650€ / m2. Ich bin fast neidisch auf eure Preise!

Absolut. In unserem aktuellen Ort werden für 600qm Grundstücke auch 300.000 EUR aufgerufen, so dass wir das Thema bauen eigentlich bereits abgeschlossen hatten und uns Richtung 60er Jahre Häuser im entfernten Umland orientiert hatten - aber auch für diese zahlt man mindestens 350.000 EUR + Renovierung, und lebt weit ab vom Schuss.
Stefan890 schrieb:

Stammt der Hauspreis von der Homepage oder wurde hier bereits ein konkretes Angebot mit eurem Wünschen geplant?
Auch sollte man die Baunebenkosten nicht überschätzen. Je nach Bodenverhältnissen kann ein Bodenaustausch erforderlich sein. Das ist dann schnell 5-stellig.

Der reine Hauspreis ist der Homepage Preis für den Landkreis!
Das Bauland ist Topfeben und hat keine besonderen Bodengegebenheiten (Freunde meiner Frau haben im ersten Teil des Gebietes gebaut).
Ich weiß, 400m Luftlinie kann der Boden anders aussehen, aber ich rechne zumindest nicht mit irgendwelchen Extra Kosten wegen Gefälle o.ä.
ypg12.04.21 11:24
Einige Gedanken gehören gerade gerückt:
WegZumHaus schrieb:

Erdarbeiten inkl. (das Baugrundstück ist Topfeben)
WegZumHaus schrieb:

Das Bauland ist Topfeben und hat keine besonderen Bodengegebenheiten (Freunde meiner Frau haben im ersten Teil des Gebietes gebaut).
Topfeben heißt nicht gleich unproblematisch. Lehm oder Sumpf müsste ausgetauscht werden. Auch ein steiniger Boden kann Mehrkosten verursachen.
Auch wenn davon nichts zutrifft: GUs haben Erdarbeiten in ihrer Bauleistungsbeschreibung, ja. Aber nur bis 20 oder 30cm. Du wärst der erste, bei dem nichts dazukommen würde.
GU und Bauleistungsbeschreibung betrifft das Haus, aber nicht das Grundstück. Es müssen zb die Fallrohre an die Kanalisation angeschlossen werden, Regenwasser muss irgendwo hin... das kostet Dein Geld, nicht das des GUs!
WegZumHaus schrieb:

Wie gesagt:
qm-Grund: 50,- EUR
+ 30,- EUR für Anschlusskosten etc.
Das nennt sich Erschließungskosten.
In den Baunebenkosten kommen auch Deine Versorgeranschlüsse zum Tragen - bauseits, von Dir/Euch... unter 30000€ rechnet man nicht mehr mit Baunebenkosten!
WegZumHaus schrieb:

Zusätzlich würden wir in der Bauzeit bereits bei meinen Schwiegereltern einziehen (Haus mit >200qm Wohnfläche): a) um Kosten zu sparen b) um näher am Bau dran zu sein (Luftlinie 1km)
Das ist sehr gut! Das spart für die Küche, Lampen und Möbel 🙂
WegZumHaus12.04.21 13:59
Ich habe heute morgen mit der zuständigen Bearbeiterin der Stadt telefoniert.
Die Vergabe wird auf jeden Fall lustig:
Insgesamt 900 Bewerbungen bisher, wobei 400 rausfallen, da sie als Auswärtige keine "Punkte" haben.
Erfahrungsgemäß springt jeder 3. ab, weil er gar nicht mehr auf dem Schirm hat, dass er noch auf der Bewerberliste steht. (in so einem Dorf werden offenbar häufig Kinder von ihren Eltern, ohne ihr Wissen, auf die Bewerberliste gesetzt) :-D
Zusätzlich sagt dann nochmal am Ende jeder zweite ab, weil die Kosten zu hoch, nicht mehr das Wunschgrundstück vorhanden, geschieden, anderweitig gekauft etc.

Sie sagte mir, dass wir mit unseren Punkten 50:50 Chancen haben.
Gab mir freundlicherweise die Kontaktdaten der Alteigentümer der Baugrundstücke, die auch nochmal Privat zusätzliche Grundstücke vermarkten.

Und heute morgen kam die Meldung, dass sich die Vergabe auf den Winter vertagt - d.h. bis Dezember ist nun erstmal Stillstand und bis spätestens Sommer 2022 wissen wir, ob wir einen Bauplatz erhaschen. Dann sollen alle Verträge unterzeichnet sein.

ypg schrieb:

Einige Gedanken gehören gerade gerückt:


Topfeben heißt nicht gleich unproblematisch. Lehm oder Sumpf müsste ausgetauscht werden. Auch ein steiniger Boden kann Mehrkosten verursachen.
Auch wenn davon nichts zutrifft: GUs haben Erdarbeiten in ihrer Bauleistungsbeschreibung, ja. Aber nur bis 20 oder 30cm. Du wärst der erste, bei dem nichts dazukommen würde.
GU und Bauleistungsbeschreibung betrifft das Haus, aber nicht das Grundstück. Es müssen zb die Fallrohre an die Kanalisation angeschlossen werden, Regenwasser muss irgendwo hin... das kostet Dein Geld, nicht das des GUs!

Das nennt sich Erschließungskosten.
In den Baunebenkosten kommen auch Deine Versorgeranschlüsse zum Tragen - bauseits, von Dir/Euch... unter 30000€ rechnet man nicht mehr mit Baunebenkosten!

Das ist sehr gut! Das spart für die Küche, Lampen und Möbel 🙂

Zumindest die Anschlüsse habe ich (nach meinem Gefühl) mit eingearbeitet: :-)
Gasanschluss2.500,00 €
Hausstromanschluss2.000,00 €
Wasser- / Abwasseranschluss
3.000,00 €
Telefon2.000,00 €
Altai12.04.21 15:20
Puh, Malern 1000€? Dafür kann man nicht mal die Farbe kaufen. Bodenbeläge 2000€? Willst du überall Laminat für 10€/qm?
(Ab)Wasseranschluss 3000€? Ich habe alleine 1000€ gelatzt, damit die Stadtwerke die Wasserleitung vom Anschluss schon auf dem Grundstück ins Haus legen, und den Graben durfte ich stellen (=bezahlen!). Strom übrigens das Gleiche. Die Übergabeschächte für Abwasser und ggf. Regenwasser kosten schon mehr als 3000€. Einzig der Gasanschluss mag realistisch sein. Telekom 799€ fix.
WegZumHaus12.04.21 15:34
Altai schrieb:

Puh, Malern 1000€? Dafür kann man nicht mal die Farbe kaufen. Bodenbeläge 2000€? Willst du überall Laminat für 10€/qm?
(Ab)Wasseranschluss 3000€? Ich habe alleine 1000€ gelatzt, damit die Stadtwerke die Wasserleitung vom Anschluss schon auf dem Grundstück ins Haus legen, und den Graben durfte ich stellen (=bezahlen!). Strom übrigens das Gleiche. Die Übergabeschächte für Abwasser und ggf. Regenwasser kosten schon mehr als 3000€. Einzig der Gasanschluss mag realistisch sein. Telekom 799€ fix.
Wie gesagt: ich habe noch keinen Schimmer davon, das sind bisher Konditionen die mir beim Googlen übern Weg gelaufen sind. Nehme deinen Input sehr sehr gerne auf! :-)
grundstückebaunebenkosteneigenkapitalhauspreisbauleistungsbeschreibungregenwasservergabe