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ᐅ Preiserhöhung eines Hausverkäufers von 50 Prozent


Erstellt am: 21.08.2014 20:37

toxicmolotof 21.08.2014 22:02
Reden und verhandeln kannst du. Ein paar Argumente hat klblb ja schon genannt.

Ein Recht hast du nicht, sofern das Ursprungsangebot zeitlich "abgelaufen" ist.

Pitscher 22.08.2014 00:25
Mein Problem, ich hab keine Zeit. Der Umsatzverlust durch verspätete Eröffnung ist vermutlich schmerzhafter als die Preiserhöhung. Ich werde also die Kröte schlucken und bei der Bauabnahme bezüglich Mängel ganz genau hinsehen. Aber Danke für die Infos und Anregungen.

toxicmolotof 22.08.2014 00:52
Und das entscheidest du nach einem halben Tag Forum und nachdenken? Sorry, aber leicht naiv gedacht. Aber wie du siehst: Zeitdruck ist ein schlechter Berater. Ich würde der Firma was husten bei 50% Preissteigerung binnen 6 Monaten.

torsan 22.08.2014 07:15
Moin!

Ich bin zwar nicht vom Fach, sondern "mache" in Maschinenbau... Aber 50% Preiserhöhung innerhalb von 6 Monaten, das hört sich für mich schon sehr merkwürdig an.
Eine solche Investition unter Zeitdruck zu entscheiden, das führt doch oft zu Unzufriedenheit....

Grüßchen, torsan

HilfeHilfe 22.08.2014 07:33
Hallo !

diese Partnerschaft scheint ja jetzt auf wackligem Boden zu stehen. Du willst die Kröte schlucken und bestellen und beim Aufbau genauer hinschauen.

Na Prost mahlzeit............

Gab es den im Mai keine Alternativangebote ? Ab einem gewissen Investitionsvolumen schaut man links oder rechts.

Evtl. war der aktuelle Lieferant so sehr günstig das er seinen Fehler nun bemerkt hat (?)

Bauexperte 22.08.2014 09:28
Hallo,
Pitscher schrieb:

wir sind gerade dabei ein kleines Haus/Hütte für unser Geschäft zu bauen und haben uns hier für ein Blockbohlenhaus entschieden ... Mit diesem Angebotspreis haben wir natürlich kalkuliert. Dieser stammt vom Mai. Heute wollten wir bestellen, hatten aber noch eine kleine Änderung. Der Dachüberstand an der Stirnseite wurde von 1.5m auf einen Meter verkürzt. Wir rechneten mit einer ganz kleinen Reduzierung des Angebotes, da uns zu Beginn der Verhandlungen erzählt wurde, dass sich der Preis nach den benötigten Kubikmetern Holz richten würde.
Na ja, was soll ich sagen. Die Kollegen legten uns ein Angebot auf den Tisch welches sich mal um schlappe 50% erhöht hatte. Ohne rot zu werden. Begründung: Holzpreis und Transportkosten hätten sich erhöht.
Wir hätte ja früher bestellen können. Geht das so einfach? Das ist für mich schon weit über dem Prädikat "unseriös", oder?
Mhm - ein solides BlockBOHLENhaus kostet richtig Kohle; ich habe mir vor Jahren mal den Produktionsweg eines CDN-Naturstammhauses zeigen lassen, da wird relativ schnell klar, weshalb das so sein muß. Mir wäre allerdings neu, daß dort Preise neuerdings gewürfelt werden.

Ich weiß ja nicht, welchen Anbieter Du Dir ausgeguckt hast, aber bei DEM oben beschriebenen würde ich ganz sicher nicht ordern. Oder war das so eine Nummer ab TEUR 74 ...?
Pitscher schrieb:
Ich wollte nur wissen, ob ich etwas dagegen machen kann.
An was hast Du denn gedacht? Noch haben wir die freie Marktwirtschaft in diesem, unserem Lande; insofern - und insbesondere wenn die Angebotsfrist abgelaufen ist (das wird sie wohl, denn Mai ist ja schon ein paar Tage hin) - bist Du letzter Sieger.
Pitscher schrieb:
Mein Problem, ich hab keine Zeit. Der Umsatzverlust durch verspätete Eröffnung ist vermutlich schmerzhafter als die Preiserhöhung. Ich werde also die Kröte schlucken und bei der Bauabnahme bezüglich Mängel ganz genau hinsehen. Aber Danke für die Infos und Anregungen.
Du solltest Dich - um verlässliche Aussagen zu erhalten - erklären, was das Haus im Mai gekostet hat, damit wir die 50% besser zuordnen können.

Grüße, Bauexperte