ᐅ Photovoltaikanlage auf Einfamilienhaus
Erstellt am: 26.11.11 08:34
ostsee26.11.11 08:34
Hallo zusammen,
ich habe mal wieder ein paar Fragen zur Photovoltaik.
Die Anlage, die wir planen, würde im Jahr 2012 in Betrieb gehen.
Die Leistung wird bei ~ 8-10 kW liegen, somit in die Kategorie "bis 30kW" fallen.
Gemäß Einspeisevergütung (Erneuerbare-Energien-Gesetz 2012) bekommen wir dann:
24,43 Cent pro kWh
und
8,05 Cent pro kWh für Eigenverbrauch, sofern der Eigenverbrauch 30% der Leistung nicht überschreitet
und
12,43 Cent pro kWh für Eigenverbrauch, sofern der Eigenverbrauch über 30% liegt.
[HTML]
[/HTML]
Dazu nun die erste Frage:
Die Einspeisevergütung ist ja mit den Jahren deutlich geringer geworden. Somit ist für mich der Teil Eigenverbrauch deutlich interessanter.
Verstehe ich es richtig, dass ich für jede kWh die 8,05 bzw. 12,43 Cent bekomme, die ich selbst verbrauche?
Wenn ja, dann kann ich also für meine Berechnung annehmen, dass ich zum einen den Verbrauchspreis meines Stromlieferanten zzgl. der obigen Beträge verwenden kann?
Annahmepreis Stromanbieter: 20 Cent pro kWh
=> Einsparung 20 Cent + Eigenverbrauchsvergütung
Wenn das so korrekt ist, dann habe ich natürlich ein gesteigertes Interesse möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen.
Was dann wohl im Gegenzug auch bedeutet, dass ich Akkus brauche.
Wie hoch würdet ihr eine sinnvolle Akkugröße dimensionieren?
Und kann man die Leistung dann in den Sommermonaten auch für Dinge wie Fernsehen etc. mit verwenden, damit man in der Periode der größten Stromerzeugung auch einen hohen Eigenverbrauchsanteil erzielen kann?
Vielen Dank für die Infos und viele Grüße
Ostsee
ich habe mal wieder ein paar Fragen zur Photovoltaik.
Die Anlage, die wir planen, würde im Jahr 2012 in Betrieb gehen.
Die Leistung wird bei ~ 8-10 kW liegen, somit in die Kategorie "bis 30kW" fallen.
Gemäß Einspeisevergütung (Erneuerbare-Energien-Gesetz 2012) bekommen wir dann:
24,43 Cent pro kWh
und
8,05 Cent pro kWh für Eigenverbrauch, sofern der Eigenverbrauch 30% der Leistung nicht überschreitet
und
12,43 Cent pro kWh für Eigenverbrauch, sofern der Eigenverbrauch über 30% liegt.
[HTML]
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Dazu nun die erste Frage:
Die Einspeisevergütung ist ja mit den Jahren deutlich geringer geworden. Somit ist für mich der Teil Eigenverbrauch deutlich interessanter.
Verstehe ich es richtig, dass ich für jede kWh die 8,05 bzw. 12,43 Cent bekomme, die ich selbst verbrauche?
Wenn ja, dann kann ich also für meine Berechnung annehmen, dass ich zum einen den Verbrauchspreis meines Stromlieferanten zzgl. der obigen Beträge verwenden kann?
Annahmepreis Stromanbieter: 20 Cent pro kWh
=> Einsparung 20 Cent + Eigenverbrauchsvergütung
Wenn das so korrekt ist, dann habe ich natürlich ein gesteigertes Interesse möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen.
Was dann wohl im Gegenzug auch bedeutet, dass ich Akkus brauche.
Wie hoch würdet ihr eine sinnvolle Akkugröße dimensionieren?
Und kann man die Leistung dann in den Sommermonaten auch für Dinge wie Fernsehen etc. mit verwenden, damit man in der Periode der größten Stromerzeugung auch einen hohen Eigenverbrauchsanteil erzielen kann?
Vielen Dank für die Infos und viele Grüße
Ostsee
€uro26.11.11 11:24
Hallo,
v.g.
ostsee schrieb:So ist es!
....Wenn das so korrekt ist, dann habe ich natürlich ein gesteigertes Interesse möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen.
ostsee schrieb:Keinesfalls, denn damit würden sich die Nachteile der Speicherung auf den privaten Nutzer verlagern! Hier ist zeitnaher Verbrauch angesagt, d.h. Heizung u. Warmwasser mit einer Wärmepumpe. Wer hier einigermaßen clever ist, setzt z.B. die Warmwasser Ladung auf den Bereich des höchsten Photovoltaik Ertrages. Das setzt natürlich eine entsprechende Anlagenkonfiguration (Heizung/Warmwasser) voraus.
....Was dann wohl im Gegenzug auch bedeutet, dass ich Akkus brauche.
ostsee schrieb:Kann man, allerdings sind die Ergebnisse meist ernüchternd!
...Und kann man die Leistung dann in den Sommermonaten auch für Dinge wie Fernsehen etc. mit verwenden, damit man in der Periode der größten Stromerzeugung auch einen hohen Eigenverbrauchsanteil erzielen kann?
v.g.
ostsee26.11.11 11:33
Welche Nachteile habe ich denn bei einer Speicherung? Und gibt es evtl. irgendeine Kompromisslösung?
€uro26.11.11 13:38
ostsee schrieb:
Welche Nachteile habe ich denn bei einer Speicherung? Und gibt es evtl. irgendeine Kompromisslösung?Nachteile einer individuellen (privaten) Speicherung sind immer vorhanden. Es ist völlig egal, ob thermisch, elektrisch oder pneumatisch, Speicherung ist stets verlustbehaftet. Daher rechnerisch stets ein Vorteil, wenn man hierdurch privat nicht belastet wird. Photovoltaik => Verkauf-Überschuss/ Ankauf-Bedarf! Die Differenz wird bei Photovoltaik durch die Solidargemeinschaft finanziert! ;-)v.g.
Micha&Dany27.11.11 06:55
Hallo Ostsee
Deine Rechnung und Überlegung ist im Prinzip richtig. Die Frage ist nur, wann verbraucht ihr Strom?
Meiner Meinung nach lohnt sich die Eigenverbrauchsregelung für Kindergärten / Schulen / öffentliche Einrichtungen / kleinere Industriebetriebe etc.
Im Privathaushalt lohnt sie sich nur dann, wenn wirklich tagsüber Strom verbraucht wird. D.h. wenn einer von euch von daheim aus arbeitet (Büro im Haus), wenn einer von euch mit den Kindern den ganzen Tag daheim ist und kocht, wäscht etc.
Wenn ihr beide arbeiten geht, die Kinder morgens in der Schule und Nachmittags bei Freunden, Sport etc. sind, dann wird sie sich wahrscheinlich nicht lohnen...
Ihr müsstet einfach mal eine Weile euren Verbrauch beobachten.
Stromspeicher lohnen sich noch überhaupt nicht. Anschaffung / Wartung etc. sind viel teurer als der "Gewinn" den ihr daraus bekommen könnt. Wart noch mal 10 Jahre, dann kann man nochmal drüber nachdenken 🙂
Grüße
Micha 😎
Deine Rechnung und Überlegung ist im Prinzip richtig. Die Frage ist nur, wann verbraucht ihr Strom?
Meiner Meinung nach lohnt sich die Eigenverbrauchsregelung für Kindergärten / Schulen / öffentliche Einrichtungen / kleinere Industriebetriebe etc.
Im Privathaushalt lohnt sie sich nur dann, wenn wirklich tagsüber Strom verbraucht wird. D.h. wenn einer von euch von daheim aus arbeitet (Büro im Haus), wenn einer von euch mit den Kindern den ganzen Tag daheim ist und kocht, wäscht etc.
Wenn ihr beide arbeiten geht, die Kinder morgens in der Schule und Nachmittags bei Freunden, Sport etc. sind, dann wird sie sich wahrscheinlich nicht lohnen...
Ihr müsstet einfach mal eine Weile euren Verbrauch beobachten.
Stromspeicher lohnen sich noch überhaupt nicht. Anschaffung / Wartung etc. sind viel teurer als der "Gewinn" den ihr daraus bekommen könnt. Wart noch mal 10 Jahre, dann kann man nochmal drüber nachdenken 🙂
Grüße
Micha 😎
Dachübernkopf29.12.11 19:13
hallo ihr, dann wärs ja garned so doof, wenn wir unseren Photovoltaik-Strom für die Erdwärmepumpe verbrauchen würden, ne??
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