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ᐅ Pelletheizung + Solar: Angebot gut?


Erstellt am: 04.06.14 18:36

€uro08.06.14 13:05
Capitano schrieb:
....Dem Energieberater ist völlig egal welchen Hersteller bzw welche Heiztechnik zum Einsatz kommt. Anfangs haben wir die Solewärmepumpe favorisiert doch leider waren die Angebote nicht so gut.
Gut ist relativ, wenn man es ausschließlich nur auf den Anfangsinvest reduziert.
Zudem sind z.B. bei Solewärmepumpe preiswerte Graben- oder Flächenkollektoren möglich, sofern man Eigenleistungen einbringen kann oder möchte. Damit relativiert sich der Kostenaufwand für die Quellenerschließung z.T. erheblich.
Wärmepumpe "leben" generell besonders gut von geringen Temperaturdifferenzen zwischen Quelle und Senke. Bedeutet auf der Senkenseite i.d.R. große Heizflächen wie durch Fußbodenheizung oder WH möglich.
Konventionelle Wärmeerzeuger (Gasbrennwert, Pellets, Holz, Öl) können Anlagenaufwandszahlen nur mehr oder weniger deutlich, je nach Dimensionierung > 1 realisieren.
Bei Wärmepumpe sind dagegen 70 ...80% kostenlose Umweltenergie, je nach Art und Dimensionierung nutzbar.
Ob man solche Potenziale einfach, ungeprüft verschenken sollte, würde ich zunächst nicht vermuten ;-) Oberflächlichkeit hat selten zum letztendlichen Optimum geführt!

v.g.
Elina11.06.14 20:56
Wurde denn mal eine Heizlastberechnung gemacht, ob diese 30 kw überhaupt zutreffen? Nur weil die alte Heizung 30 kw hatte, muß das ja nicht passen.
Wir hatten einen Heizungsbauer da, der wollte uns einen 25 kw Heizkessel für 180 m2 andrehen - seine Aussage: 1 kw pro 10 m2 Wohnfläche paßt immer - plus Warmwasser.
Unsere Heizlast liegt aber bei 6 kw und nicht bei 18 kw. Das wäre ein schöner Reinfall gewesen. Warmwasser wird auch nicht über den Kessel, sondern über eine Brauchwasserwärmepumpe gemacht. Solar aufs Dach lohnt nicht - und das Dach ist auch schon mit Photovoltaik voll.

Jetzt haben wir einen "passenden" Pelletkessel, der von 3 bis 15 kw moduliert - kleiner gabs nicht - für 3600 Euro. Schon ein leichter Unterschied im Preis. BAFA gefördert ist er auch, wird also noch abgezogen. Montage 1000 Euro, da es ein Kessel ist, der wie ein Ofen angeschlossen werden kann. Plus 800 für einen 500 L Pufferspeicher.
Für die Übergangszeit wird mit Klimasplitgerät geheizt, das kann im Sommer kühlen, in Frühjahr und Herbst heizen, mit Wärmepumpentechnik und sogar kfw-gefördert - 3,5 kw für 600 Euro. Die Brauchwasser-Wärmepumpe kostet ebenfalls in dem Dreh - 700 Euro. Montage jeweils extra, sowas mach ich nicht selbst, das ist mir zu tricky. Kostet aber auch nicht die Welt und man hat die Sicherheit, daß es ein Fachmensch gemacht hat.

Abzüglich 2900 für die Bafa Förderung kostet der gesamte Heiz- und Warmwasserkram inkl. Kühlung für unser Haus also ca 4500 Euro inkl. Montage (Kleinteile ausgenommen, wie zb Ofenrohr).
€uro11.06.14 21:21
Elina schrieb:
Wurde denn mal eine Heizlastberechnung gemacht, ob diese 30 kw überhaupt zutreffen? Nur weil die alte Heizung 30 kw hatte, muß das ja nicht passen...
Korrekt!
Elina schrieb:
....- und das Dach ist auch schon mit Photovoltaik voll.
Da wäre eine Wärmepumpe als primärer Wärmeerzeuger prädestiniert gewesen. Hoher Eigenverbrauchsanteil, hättest Du mal vorher durchrechnen sollen.
Ich habe Wärmepumpe Anlagen in Verbindung mit Photovoltaik geplant, wo Heizen, Kühlen und Warmwasser in der Jahresbilanz zum Nulltarif möglich wurde!

v.g.
Elina11.06.14 21:35
Haben wir rechnen lassen. War aber nix. Die Photovoltaikanlage produziert genau da am allerwenigsten, wo der Wärmebedarf am allerhöchsten ist. Im Dez und Jan kommen gerade mal 1-6 kwh pro Tag rein.
Dh. Wärmepumpe mit Photovoltaik im Winter betreiben wäre nicht gegangen. Der Teure Haushaltsstrom, der ja auch nicht billiger wird, hätte die Kosten zusätzlich hoch getrieben. Der Wärmepumpentarif liegt hier nur sehr unwesentlich drunter, es wäre aber ein weiterer Zähler nötig geworden. Am Ende einfach zu teuer.
Die Wärmepumpenförderung der Bafa ist ein Witz gegen die Pelletförderung (doppelt so hoch wie Wärmepumpe Förderung), dafür sind die Kosten inkl. der Montage für die Wärmepumpe aber sehr viel höher. Wärmepumpe-Angebote gingen bei 10k los. Pellet nicht mal die Hälfte.
Das Klimasplitgerät läuft dann in der Übergangszeit rein mit Photovoltaik-Überschuss, da kommt noch genug Ertrag rein. Und wenns richtig kalt wird, kommt der Kessel zum Zug, der dann auch eine vernünftige Auslastung hat.

Wärmepumpe zum Nulltarif über Photovoltaik funktioniert nur mit großen Anlagen, unsere hat aber nur 7 kwp. Und bei einem Tages sollertrag von 4 kwh im Januar, die nichtmal immer erreicht werden - gab genügend Tage mit 2 kwh oder weniger) - glaub ich ganz ehrlich nicht, daß eine Wärmepumpe damit das Haus warm bekommt ohne Zusatzstrom zu ziehen. Hat man 20 kwp oder mehr, mag das anders aussehen.
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