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ᐅ Parkett gelbe Stellen nach Lackierung


Erstellt am: 13.09.2023 13:28

Pokerfan02 13.09.2023 13:28
Hallo Zusammen,

wir haben eine neue Wohnung gekauft und diese komplett sanieren lassen.
Vor 4 Wochen hat eine Firma bei mir das bestehende Parkett (Ahorn) komplett geschliffen und geölt. Wir hatten besprochen, dass das bestehende Parkett nochmal runderneuert wird. Das Original-Parkett war davor ebenfalls lackiert und glatt. Nachdem die Firma fertig war, sah das Endprodukt sehr schön aus. Also haben wir nach paar Tagen angefangen zügig zu putzen und haben dabei bemerkt, dass das frisch renovierte Parkett nicht mehr die "glatte" Eigenschaft hatte. Es war eher rau. Nochmal nachgefragt bei der Firma und es hieß, dass wir dies beim Beratungsgespräch nicht erwähnt hätten und daher kein Lack drauf gemacht wurde. Es gab ein hin und her. Von der Firmenseite hieß es wir haben es nicht erwähnt. Von uns kam die Argumentation, dass das Original Parkett ebenfalls glatt war und keiner uns gesagt hatte, dass das neu geschliffene Parkett sehr rau sein wird. Ich bin überrascht, dass ich das überhaupt erwähnen sollte beim Erstgespräch. Wir konnten nicht mal den Boden nasswischen, ohne dass der Besen sich immer am rauen Parkett verhakt hat. Beim Verrücken der möbel hat man die kleinsten Abfärbungen auf dem Parkett gesehen und egal wie oft wir es gewischt haben, der Boden sah immer dreckig aus. Daraufhin haben wir uns geeinigt, dass der Boden, mit Aufpreis von 500 Euro (für Öl und Lack) erneut nachbehandelt wird. Ich wäre direkt zum Anwalt gegangen und hätte nie die 500 Euro gezahlt, aber meine Frau hatte keinen Nerv mehr. Es hieß die Zeit zwischen der letzten Ölung ist zu lange her und das komplett Parkett muss erneut geschliffen, geölt und dann lackiert werden, da sonst das Lack nicht halten würde. Dies hat die Firma dann umgesetzt und jetzt sehen wir an fast allen Rändern eine gelbliche Farbe. Da meinte die Firma, dass dies normal wäre vom Lack und es in ein paar Wochen verschwinden würde. Übrigens sieht man an manchen Stellen nach der zweiten Bearbeitung des Bodens auch Schlieren vom Schleifen, bzw. von der Maschine. Davon habe ich auch ein Foto gepostet. Dies war nach der ersten Bearbeitung noch nicht da.
Hier sind sicher einige Experten unterwegs, was meint Ihr hierzu? Anbei ein paar Bilder...mittlerweile sind meine Nerven auch am Ende und der ganze Spaß hat übrigens ca. 6000 Euro gekostet. Der Boden ist übrigens nach dem Lackieren mittlerweile glatt, so wie wir es am Anfang wollten.

Danke und Grüße

Poki
Heller Holzoptik-Bodenbelag in Innenraum, Ecke mit Sockelleiste und weißen Wänden.

Innenraumecke: Weißer Türrahmen, kleiner Spalt an der Ecke, beige Boden mit Maserung.

Ecke eines Raums: linke Holzpaneelwand, rechte grob strukturierte weiße Wand, weiße Stoßleiste.

Eckansicht: Weißes Heizungsrohr mit Metallventil in der Ecke über dem Holzboden.

Boden aus hellem Holzlaminat links, weiße Wand rechts, schmale Fußleiste dazwischen.

Weißer Handtuchheizkörper mit seitlichem Ventil an Wand, Holzfußboden sichtbar.

Nahaufnahme eines hellen Holz-Türblatts mit weißem Rahmen vor einer weißen Wand.

Nahaufnahme der unteren Kante eines Edelstahlgeräts mit Kratzern.

Heller Holzboden mit diagonalen, hellgrauen Brettern; Eckbereich sichtbar.

LustigerFrosch 13.09.2023 14:27
Um wie viel qm geht es denn hier?
Ich kann dir leider nicht mit einer Erfahrung dienen. Die Aussage (Handwerker und Verkäufer), die ich aber jetzt schon von einigen gehört habe war, dass man lieber einen neunen Boden verlegt, bevor man den alten abschleift.

Es sieht für mich an einigen Stellen aber so aus, dass Flecken bzw. die Abnutzung tiefer in die Deckschicht eingedrungen ist, als das was sich abschleifen lässt. Die schlieren vom schleifen dürfte man aber aus meiner Sicht nicht sehen. Da wurde die Maschine aufgesetzt oder "schief" / mit zu viel Druck geführt.

Für ca. 6000,00 € habe ich bei mir ca. 120 qm Parkettboden von Haro verlegt.

Pokerfan02 13.09.2023 14:30
Es waren am Ende ca. 80 qm² Parkett. Das Problem war, dass es wohl teurer gewesen wäre, wenn ich das alte Parkett abgemacht hätte. Das alte Parkett, welches nun erneuert wurde, ist nämlich geklebt gewesen und der Ausbau hätte schon paar tausend gekostet, daher haben wir das alte behalten...

Frage mich nach wie vor was ich mit den gelben Stellen machen kann?

Steffi33 14.09.2023 11:19
Ich würde mir feines Schleifpapier um einen Klotz wickeln und die Stellen händisch angehen.. Scheinen mir ja die Stellen zu sein, an die die Schleifmaschine nicht dran gekommen ist.

Cronos86 14.09.2023 14:15
Steffi33 schrieb:

Ich würde mir feines Schleifpapier um einen Klotz wickeln und die Stellen händisch angehen.. Scheinen mir ja die Stellen zu sein, an die die Schleifmaschine nicht dran gekommen ist.

Ich würde das nicht selbst machen, dass hat der Handwerker zu machen. Dann ist das nächste Problem, dass die Schleifspuren im Holz sind und das ist durch den Lack bedeckt ist.... meiner Meinung wurde da nicht sauber gearbeitet...
Die gelben Bereiche sehen so aus, als ob dort die Lackstärke größer wäre, vielleicht muss das länger durchtrocknen...

Wurden die Fußbodenleisten abgemacht für die Arbeiten? Ist kein muss, aber dann lässt sich am Rand natürlich schöner arbeiten...
PS: bin da kein Fachmann nur hab ich selber aufgearbeitetes Parkett.

KlaRa 15.09.2023 14:00
Obwohl ich hier nicht gefragt wurde:
Es ist üblich, dass Holzfasern nach einer Parkettrenovierung an der Oberfläche "aufstehen".
Aber es ist auch üblich, dass das Parkett nach dem vorletzten Schliff kurz feucht (über)gewischt wird, damit sich die Fasern aufstellen.
Beim letzten Feinschliff werden dann diese aufstehenden Holzfasern automatisch entfernt.
Nun zum Oberflächenschutz:
Es war ursprünglich eine oberflächenversiegelte Diele (so die Angabe).
Dann wurde allerdings -auf zwei der Fotos zumindest für mich erkennbar- die Sockelleiste für die Schleifarbeiten nicht entfernt.
Das ist aber notwendig, wenn das Gewerk ordnungsgemäß hergestellt werden soll!
Auf einem der Fotos ist erkennbar, dass nur maschinell geschliffen wurde.
Auch hier gilt: dort, wo die Maschine nicht eingesetzt werden kann, muss händisch mit einem Schleifklotz gearbeitet werden!
Damit der letzte Handwerker die (nicht entfernten) Sockelleisten mit der Maschine nicht beschädigt, ist er lieber etwas von dieser entfernt geblieben.
Bedeutet: dort, wo nicht geschliffen (aber dennoch geölt) wurde, hat sich ein Ölfilm gebildet, der nach dem Polieren dort in einer bestimmten Filmdicke dort verblieben ist. Das Parkettöl kann ja aufgrund der noch verbliebenen Versiegelungsreste nicht in die Holzporen einziehen.
Nun ist es so, dass derartige Öl-/Wachsgemische immer gut auspoliert werden müssen, da die Erhärtung oxidativ, also mit Luftsauerstoff, erfolgt.
Verbleibt ein nicht auspolierter Öl-/Wachsfilm, so wie in den Randbereichen, so oxidiert dieser mit dem Luftsauerstoff - und wird gelb/gelblich.
Und genau das ist der Grund für die "gelben Randbereiche", welche wir auch an (maschinell) unzugänglichen Stellen finden.
Fazit:
Nein, die Arbeiten wurden nicht so sorgsam ausgeführt, wie man es fachtechnisch erwarten kann!
technische Lösung:
Händische Nacharbeiten mit einem Schleifklotz in den Randbereichen.
Maschinelles "patten" mit einem Schleifgitter in der Fläche.
Das alles fällt in eine sogenannte Nachbesserung, zu welchem der Unternehmer das Recht (hier eher: die Pflicht) hat.
Bei einer gerichtlichen Beweissicherung würde jeder Sachverständige des entsprechenden Gewerks (hier: Parkettarbeiten) zu diesem Rückschluss kommen.
Wenn der Fragesteller allerdings nur an einer Stelle selbst "Hand anlegt" (selber anfängt zu schleifen), ist sein Anspruch wahrscheinlich rechtlich verwirkt.
rechtliche Lösung:
- Einschreiben an den ausführenden Betrieb.
- Bezugszeile: Mängelrüge mit Aufforderung zur Nachbesserung innerhalb von 2 Wochen nach Posteingang dieses Schreibens.
- kurze Begründung, dass die ausgeführten Arbeiten in der vorliegenden Form nicht den anerkannten Fachregeln entsprechen, weil .....
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Gruß in die Runde: KlaRa
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