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ᐅ Okal Haus Erfahrungen? Okal Haus Preise?


Erstellt am: 12.02.21 12:49

Jean-Marc14.02.21 08:54
WilderSueden schrieb:

Was ich daran nicht verstehe, warum sollte man sich darauf einlassen? Die Gemeinde schreibt einem ja keine Firma vor, deshalb würde ich da den Teufel tun und mich vorher an eine Firma binden.

Bei uns hatte das Allkauf Haus auch so gemacht. Die haben sich die nach der kommunalen Vergabe verbliebenen Restgrundstücke reserviert und diese dann bei den einschlägigen Immo-Portalen beworben. An diese Grundstücke war dann nur noch ein Drankommen, wenn man mit Allkauf Haus baut.
Ich nehme mal stark an, dass da im Hintergrund auch Reservierungsgebühren durch die Hausanbieter an die Kommunen gezahlt werden, denn sonst würde es keinen Sinn machen, dass die Bauämter die Vergabe aus der Hand geben. Allerdings ist es gerade für kleine Bauämter sicherlich auch eine Entlastung, wenn wegen einem freien Grundstück nicht 10x am Tag das Telefon klingelt, sondern sich wer anders um die Vermarktung kümmert.
danielohondo14.02.21 09:04
11ant schrieb:

Auf welcher (auch: Rechts-) Grundlage soll denn da die Gemeinde die interessen einer privatwirtschaftlichen Gechäftspartei mitvertreten ?
"Technisch" kann ich mir das zwar vorstellen, z.B. daß eine Baufirma der Gemeinde die Aufstellung eines Bebauungsplanes finanziert und dafür ein Vorschlagsrecht ausbedingt, an wen ein Kontingent X der Grundstücke vergeben wird - aber ob ein solcher Weg verwaltungsrechtlich wasserdicht ist, versehe ich mit einem fetten Fragezeichen. Aus meiner Sicht liegt das mindestens an der Grenze zu etwas, was in Österreich als "Gesetzeskauf" strafbar wäre.

Nach meinen Beobachtungen sind die bei der Leerverkaufsmasche offerierten angeblichen Grundstücke typischerweise real existent (gewesen), d.h. echte Angebote von realen Grundstückseigentümern werden ohne deren Wissen oder Zustimmung "geklont", danach hat ein echtes Grundstück also einen Zwilling, von dem sein Eigentümer nichts weiß = > Schritt 1: das Grundstück gibt es nun doppelt. Wenn der echte Verkäufer das echte Grundstück vom Markt nimmt (egal ob durch Verkauf oder nur Deaktivierung der Offerte), dann vollzieht der Scheinanbieter des Zwillings das nicht mit = > Schritt 2: das Klongrundstück ist unsterblich. Auf diese Weise ist es kinderleicht, die "nur" real knappe Ware Grundstück wundersam zu vermehren. Sagt nun der Kunde "ich will sehen !", schaut sich der bluffende Pokerer tatsächlich erst nun danach um, ein "Ersatz"grundstück für das "leider inzwischen anderweitig verkaufte" Original zu beschaffen. So viel Glück kann die Kuh Elsa gar nicht haben, daß sich tatsächlich ein adäquater Ersatz findet - denn der könnte ja nicht vom Phantasie-Parallelmarkt, sondern leider nur aus der Wirklichkeit beschafft werden, und da ist er bekanntlich verschärft knapp. Also hängt es dann von der Formulierung der Ersatzgrundstücksqualität im Bauvertrag ab, ob der Kunde zähneknirschend das bestellte Haus - oder ein "gleichwertiges", wenn das bestellte auf dem Ersatzgrundstück nicht möglich ist ! - abnehmen bzw. sich aus dem Vertrag herauskaufen muß. Nun fragt sich der geneigte Leser wohl, weshalb man nicht einfach Nichtumgehungsvereinbarungen schließt, damit der Hausverkäufer gefahrlos ein nachprüfbar reales Grundstücksangebot - also Lage und Eigentümer - nennen kann. Die Gründe sind ganz einfach: gäbe es das Grundstück und den Vermittlungsauftrag tatsächlich, handelte der Hausverkäufer als Makler, wofür er zugelassen sein müßte; und in den "restlichen neunzig Prozent der Fälle" wäre es schlicht der herzose Tod einer Betrugsmasche - das will man der Branche natürlich nicht antun *LOL*
Ich habe diesbezüglich bei der Gemeinde nicht nachgefragt, da für uns nur Bauen in der Stadt in Frage käme. Ich habe aus Neugier mir die Bebauungspläne der Gemeinde angeschaut, da die Grundstücke angeboten werden. Ich wollte gucken, ob es die real auch gibt.
Es kann durchaus möglich sein, dass die Gemeinde die Grundstücke an ein Unternehmen wie Bien oder Okal Haus verkaufen und diese dann quasi wie Bauträger agieren, jedoch ohne vorher zu bauen.
Oder es ist so wie du erwähnt hast, real existierende Grundstücke geklont um Kundschaft anzulocken.
Ich habe eben im Portal für Immobilien geschaut. Ich poste keine Links und sage auch nicht wo das ist, aber ich zitiere aus der Anzeige:

"Dieses Grundstück ist dem Bau eines Effizienzhauses durch Bien-Zenker vorbehalten."

Für mich ist das ein Koppelgeschäft und hier wird wohl Grunderwerbsteuer verlangt werden.
WilderSueden14.02.21 11:10
Jean-Marc schrieb:

Bei uns hatte das Allkauf Haus auch so gemacht. Die haben sich die nach der kommunalen Vergabe verbliebenen Restgrundstücke reserviert und diese dann bei den einschlägigen Immo-Portalen beworben. An diese Grundstücke war dann nur noch ein Drankommen, wenn man mit Allkauf Haus baut.
Ich nehme mal stark an, dass da im Hintergrund auch Reservierungsgebühren durch die Hausanbieter an die Kommunen gezahlt werden, denn sonst würde es keinen Sinn machen, dass die Bauämter die Vergabe aus der Hand geben. Allerdings ist es gerade für kleine Bauämter sicherlich auch eine Entlastung, wenn wegen einem freien Grundstück nicht 10x am Tag das Telefon klingelt, sondern sich wer anders um die Vermarktung kümmert.
Kann ich nur bedingt nachvollziehen. Wenn es echte Restgrundstücke sind, gibt es wenig Interesse und auch weniger Anfragen dazu. Dann macht das keine Arbeit. Hat es viel Interesse sind zum einen die Grundstück schnell vergeben und zum anderen sollte die Gemeinde dann ja auch ein Interesse haben dass das Grundstück nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden ist.
Aber gut, nicht immer ist alles total logisch und sinnvoll was in den Verwaltungen passiert
Jean-Marc14.02.21 13:08
WilderSueden schrieb:

Kann ich nur bedingt nachvollziehen. Wenn es echte Restgrundstücke sind, gibt es wenig Interesse und auch weniger Anfragen dazu. Dann macht das keine Arbeit.

Oh, verschätz Dich da mal nicht. Der Zerlegungsplan mit dem freien Grundstück sagt ja nichts über die Gegebenheiten aus. Nicht-Ortskundige greifen erstmal direkt zum Hörer. Wenn Sie dann mitkriegen, dass das Restgrundstück alles andere als ein Filetstück ist, dann schwindet das Interesse auch schnell.
Ich hab in der Zeit unserer Grundstückssuche selber leicht genervte Bauamts-Mitarbeiter am Telefon gehabt ("Kaum steht in der Zeitung was von Bauplätzen, steht das Telefon hier nicht mehr still."). Glaube schon, dass Unterstützung durch Fertighaus-Anbieter dort gerne gesehen ist, wenn die Ladenhüter zu sehr anstauben. Denn irgendwann möchte die Kommune dann ja auch den Straßenendausbau planen. In Regionen, wo sich auch das schief geschnittenste Grundstück in Hanglage direkt am Autobahnzubringer easy verkauft, braucht's das natürlich nicht.
K1300S14.02.21 19:34
Nachdem ich familiär bedingt sehr gute Kontakte zum Liegenschaftsamt (die vergeben nämlich die Grundstücke, nicht die Kollegen vom Bauamt) einer größeren Kommune habe, kann ich sagen: Die würden und werden nie Grundstücke an GUs/GÜs abtreten. Lediglich echte Bauträger haben Chancen, sofern das Projekt groß genug ist, dann aber i. d. R. nur auf einen Teil der Gesamtfläche und auch nur unter Auflagen, denn man will ja die Bürger in die eigenen vier Wände bringen und nicht Investoren Geld schenken.
Maschi3314.02.21 21:57
Jean-Marc schrieb:

Bei uns hatte das Allkauf Haus auch so gemacht. Die haben sich die nach der kommunalen Vergabe verbliebenen Restgrundstücke reserviert und diese dann bei den einschlägigen Immo-Portalen beworben. An diese Grundstücke war dann nur noch ein Drankommen, wenn man mit Allkauf Haus baut.
Ich nehme mal stark an, dass da im Hintergrund auch Reservierungsgebühren durch die Hausanbieter an die Kommunen gezahlt werden, denn sonst würde es keinen Sinn machen, dass die Bauämter die Vergabe aus der Hand geben. Allerdings ist es gerade für kleine Bauämter sicherlich auch eine Entlastung, wenn wegen einem freien Grundstück nicht 10x am Tag das Telefon klingelt, sondern sich wer anders um die Vermarktung kümmert.

Zum Thema Vermarktung von Grundstücken: Das ist so eine Sache. Hier bei uns in der Region (Rhein-Main, Südwesten) werden solche Grundstücke mittlerweile „blind“ gekauft. Wir haben erst kürzlich hier an unserem Wohnort folgendes Szenario erlebt: Einigermaßen bezahlbares Grundstück ohne Adressangabe inseriert. 5 (!) Minuten später, es war schon 19:00 Uhr, der Maklerin die Mailbox vollgequatscht, von wegen starkes Interesse blabla. Am nächsten Morgen kam der Rückruf, Grundstück sei bereits reserviert, wir seien Nr. 5 auf der Warteliste. Ok, danke fürs Gespräch!

Moral von der Geschicht: In gefragten Lagen vermarkten sich Grundstücke heute doch innerhalb von Minuten quasi von selbst.
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