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ᐅ Nochmal neu bauen, trotz bestehender Immobilien-Finanzierung


Erstellt am: 21.09.19 13:58

zr10r21.09.19 13:58
Hallo zusammen!

Folgende Lage:

Wir haben vor knapp 5 Jahren ein Haus gekauft. Nun würden wir gerne nach Ablauf von 5 Jahren verkaufen und aus diversen Gründen neu bauen. Kaufpreis damals 250.000 Euro zzgl. Nebenkosten. Schätzwert laut örtlicher Bank sowie ansässigem Immobilienmakler 310.000 Euro. Tendenz in den nächsten 5 Jahren steigend, da Top- Lage.

Restschuld in 5 Jahren 150.000. Unsere Idee ist nun in 5 Jahren gewinnbringend zu verkaufen, außerdem hat man nach 10 Jahren keine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen.

Unsere Rechnung ist nun wie setzt man sowas durch, bzw. wie läuft sowas praktisch? Bekommt man überhaupt einen neuen Kredit? In der Regel verkauft man das Haus ja vorher, um ggf. das Grundstück schon mal zu kaufen. Habe mal was von Zwischenfinanzierung gehört? Hat da jemand Erfahrungen.

Andere Frage: Ich wäre in 5 Jahren knapp 40. Meine Frau wäre 37. Kinder zu dem Zeitpunkt 13 Jahre. Würdet ihr in dem Alter sowas noch mal starten? Gehe mit 55 in Pension. Wenn wir das Haus gut verkaufen würden, hätten wir abzüglich der Restschuld 170.000 Euro Gewinn plus 20.000 Erspartes. Das wäre doch eine gute Ausgangslage, oder.

Ich hoffe auf ehrliche und konstruktive Meinungen.

In diesem Sinne, viele Grüße und schon mal vielen Dank
Tassimat21.09.19 18:45
Klar ist die Ausgangslage erst mal nicht schlecht, denn du hast richtig erkannt, dass du ca. 150.000€ Eigenkapital hast. Mehr würde ich aber erst mal nicht ansetzten, denn du musst ja auch mal ein Jahr Doppelbelastung, Zwischenfinanzierung usw. überbrücken, zudem ist unklar, ob die Immobilie in 5 Jahren soviel bringt, wenn sie weitere 5 Jahre älter ("abgewohnter") ist. Nicht böse gemeint

Spannend ist die Frage was dein Neubau kosten wird und ob du den Neubau in 15 Jahren bis zur Rente überhaupt getilgt bekommst. Geht das auf? Denk auch an die Preissteigerungen.

Zwischenfinanzierung usw. ist alles kein Problem, aber da gibt es andere Experten hier, die das besser erklären können.
HilfeHilfe23.09.19 07:14
Hallo, man kann auch ein Objektwechsel anfragen was günstiger ist als Vorfälligkeitsentschädigung.
Altai23.09.19 08:51
Du willst in fünf Jahren bauen? Oder jetzt sofort? Das habe ich nicht richtig verstanden.
Ihr müsst halt den "Überlapp" regeln, wenn das alte Haus noch nicht verkauft ist und das neue noch nicht fertig. Zwischendurch auch noch in eine Mietwohnung ziehen... dazu hätte ich wohl keine Lust.
zr10r23.09.19 10:02
Hallo, vielen Dank erst mal für Eure Hilfe!

Wir würden dann in gern in 5 Jahren neu bauen. Ja, aber wie macht man das am besten? Ideal wäre, wenn das neue Haus fertig wäre, und wir das alte zeitgleich verkaufen könnten bzw. dies mit den neuen Eigentümern so abklären könnten.
Hyponex23.09.19 10:43
Hallo,

man hat mehrere Möglichkeiten:

1) man baut sofort!
um keine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen, übernimmt man den alten Kredit auf das neue Haus (was noch 5 Jahre dann läuft) und falls was fehlen sollte, packt man in neuen Kredit (optimal dann auch nur 5 Jahre Zinsbindung, damit man die Anschlussfinanzierung zeitgleich machen kann).
Zum Überbrücken der Kosten (d.h. bis Ihr Geld fürs alte Haus bekommt und bauen könnt = Zwischenfinanzierung, was Eure Hausbank Euch anbietet. Mit dem Verkauf des alten Hauses wird es zurück geführt).

Vorteil hier:
- neues Haus sofort
- keine Vorfälligkeitsentschädigung
- günstigere Baukosten! (in 5 Jahren dürfen die höher ausfallen!)
- günstigere Grundstückspreise (in 5 Jahren werden die viel höher liegen... in Ballungsgebieten steigen die Grundstückspreise im Jahr um 10-15%!!!!)

Nachteil:
- ggf. Zinsaufschlag, wenn man dann Anschlussfinanzierung macht!

Evtl. könnte man hier ein Deal mit eurer Hausbank machen = die nehmen keine Vorfälligkeitsentschädigung, und Ihr zahlt dann Tick höheren Zins, dafür sofort auf 15 Jahre!


2) man baut in 5 Jahre!

Vorteil:
- keine Vorfälligkeit = alle Banken stehen zur Auswahl
- neuerer Stand der Technik beim Hausbau als jetzt

Nachteil:
- höhere Baukosten (aktuell schlagen die Handwerker jedes Jahr 5% darauf, und das jedes Jahr!!!)
- höhere Grundstückskosten (siehe oben, je nach Lage kann das Grundstück in 5 Jahren 50% oder mehr kosten, als heute!)
- wahrscheinlich höhere Zinsen als heute es sind!!!
- man weiß nicht, wie viel Preissteigerung es bei Eurem Haus es geben wird in den 5 Jahren

jetzt würde ich das ganze Abwegen, mit den Vor- und Nachteilen für Euch.

PS. wenn die Bank/Makler Eurer Haus aktuell auf 310.000 EUR schätzen, könnte man es versuchen sofort für 330.000-350.000 EUR an den Man(n) zu bringen.
d.h. die Preissteigerung der nächsten 1-3 Jahre sofort zu berücksichtigen!
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