ᐅ Nie wieder mit Bodenseehaus bauen !
Erstellt am: 05.02.26 13:45
N
nordanney06.02.26 14:33Blondie schrieb:
Und die Firmen bzw Mitarbeiter die hier da waren, sind wahrscheinlich fachmännisch qualifizierter wie wir und jeder meinte es liegt am Estrich das er nicht richtig ausgetrocknet wurde.Die Firmen sind Dir völlig egal. Du hast EINEN Ansprechpartner, der die Arbeiten verantwortet.
Mängel korrekt anzeigen, Anwalt einschalten, Sanierung einklagen. Lästig, aber die Erfolgschancen gehen gen 100%
ypg schrieb:
Dass sich der Estrich setzt, ist aber nicht unnatürlich. Schließlich trocknet er nach.Estrich setzt sich nicht, aber Naßestrich schwindet (in Maßen, und deshalb wartet man ja auch - tunlichst mit einem baubegleitenden Sachverständigen - die Belagreife ab).
nordanney schrieb:
Estrich setzt sich nicht. Die darunter verbaute Dämmung wird durch die Belastung zusammenstgedrückt - je nach Material von kaum merkbar bis hin zu sichtbar und doof.MachsSelbst schrieb:
Auch das ist Unfug, wenn es die richtige Dämmung ist, wird da nix zusammengedrückt. Es gibt Dämmmaterial, auf dem stehen ganze Häuser...Geeignete Materialien für die Dämmung unter Böden haben eine Struktur, die den Druck flächig verteilt, sodaß er praktisch vernachlässigbar ist. Der Langzeitversuch, Häuser auf Dämmung zu betten, läuft für eine Evaluierung noch zu kurz. Streng genommen ist auch die Mode kielloser Häuser noch nicht wirklich bewährt.
nordanney schrieb:
Da es sich hier um einen Neubau handelt, sollte der Weg über den Anwalt ganz schnell zu einer Reaktion erfolgen.Genauer gesagt handelt es sich um einen Neubau, der wohl durch Bezug konkludent abgenommen wurde und dessen Fristenuhr für (rechtswirksame !) Reklamationen bereits tickt. Ein noch nicht gerügter Mangel mag fünf Jahre Zeit haben, die Unterlassung einer Abhilfe auf einen bereits (aber juristisch laienhaft) gerügten Mangel sehe ich allerdings schon nach drei Jahren verjährt.
Ein Thread, in dem eine "Öffentlichkeit" mit der Botschaft "mimimi, unser Haus ist fehlerhaft gebaut worden und die böse Firma tut nix dagegen" zum Mitweinen ins Boot geholt werden soll, ist für die Sache vollständig wertlos - selbst falls die Annahme der TE, die böse Firma läse gewiß mit, zutreffen sollte. Eine "rechtswirksame Zustellung" einer form- und fristgerechten Mängelrüge geht anders (und funktioniert schon nicht mit einem so unstrukturierten Beweisvortrag). Mit viel gutem Willen kann man sich aus der Gesamtmenge der Bilder zusammenreimen, daß hier vermutlich ein Boden "durchhängt" (was ehrlich gesagt meine Phantasie überstrapaziert, wie das bautechnisch überhaupt bewerkstelligbar wäre). Selbst die Inkompetenz bauberufsfremder Suppunternehmer aus Ganzweitfordistan hat schließlich Grenzen.
Die TE schafft es bislang nicht einmal ansatzweise, mich überhaupt in ihre Geschichte mitzunehmen - geschweige denn, auf ihre Seite zu ziehen. Wäre ich Richter, würde ich eine Klage (worauf überhaupt ?) wegen Untauglichkeit des Beweisvortrages zurückweisen bzw. ihr eine Frist zur Nachbesserung setzen.
Aber ich vermute, sie hat längst das Handtuch geworfen, dieses Forum für sich als ignorant und herzlos abgehakt und wendet sich anderen Heulkanälen zu. Nicht böse sein, aber den Reflex "RTL" lese ich persönlich als alter weißer Mann nicht gerade als Verdacht auf einen Schulabschluß.
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Blondie schrieb:
Natürlich sagen Bilder nicht viel aus, und das ein Holzhaus arbeitet dafür wurden ja die Dehnungsfugen mit eingeplant.Nein, "natürlich" wäre, zu jedem gerügten Mangel darzustellen, worin er genau besteht. Hier haben immerhin einige Bilder einen Dimensionenbezug dank des mit abgebildeten Meterstabes, aber was sie eigentlich darstellen sollen und aus welcher Perspektive, ist nett gesagt nicht offensichtlich. Ich sehe hier garkeine Dehnungsfugen, also auch keine fehldimensionierten oder -positionierten. Solche würde man übrigens in jeder Bauweise einsetzen, wo heterogene Bauteilanschlüsse vorkommen und es sich dabei um große Flächen oder Längen handelt.
Blondie schrieb:
Und die Firmen bzw Mitarbeiter die hier da waren, sind wahrscheinlich fachmännisch qualifizierter wie wir und jeder meinte es liegt am Estrich das er nicht richtig ausgetrocknet wurde.Zeugen und Sachverständige lädt und befragt das Gericht. Mitarbeiter des GU oder seiner Subunternehmer sind ohne Prokura oder sonstige Vollmacht für Verhandlungen über Lösungen wertlos, als "Sachverständige" befangen und naturgemäß zudem wohl meist auch "Mittäter". Schon überhaupt einladen würde ich sie nicht und lese ich als Hinweis auf unterlassene Einholung anwaltlichen Beistandes.
nordanney schrieb:
Die Firmen sind Dir völlig egal. Du hast EINEN Ansprechpartner, der die Arbeiten verantwortet.
Mängel korrekt anzeigen, Anwalt einschalten, Sanierung einklagen. Lästig, aber die Erfolgschancen gehen gen 100%... oder umgekehrt aus Form- und Fristgründen gegen Null; und womöglich wurden Ansprüche inzwischen sogar "verbraucht". Ein GU ist stets der einzige Ansprechpartner für eine Rüge (sofern man ihn bei keinem Gewerk umgangen hat). Bei der Anfassung der Rüge berät ein Anwalt: hier im Thread ist weder ein konkreter Gegenstand der Rüge(n) erkennbar, noch die Notwendigkeit eines evtl. Ortstermins des Auftragnehmers, und auch kein konkretes Begehren auf eine Heilung und welche davon man bis wann fordert.
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ypg schrieb:
Gab es denn von Euch ein Bodengrundgutachten, nach dem gebaut wurde?Zum dritten Mal!
Gab es denn von Euch ein Bodengrundgutachten???
ypg schrieb:
Zum dritten Mal!
Gab es denn von Euch ein Bodengrundgutachten???Du vermutest doch nicht ernsthaft ein Durchhängen des Fußbodenaufbaues auf der Bodenplatte daduch daß bereits die Bodenplatte durchhängt ???
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11ant schrieb:
Du vermutest doch nicht ernsthaftIch vermute gar nichts, ich stell eine Frage. Und die wird nicht beantwortet von jmd, der schreibt:
Blondie schrieb:
Der stand heute , unser Haus hat sich übelst gesenkt, Bodenfliesen sind schon gerissen, großer Riss an der Decke u.s.wIch checke ab, in dem ich nachfrage. Nix weiter.
Solche Mängel entstehen nicht durch den Estrich, sondern durch die Gründung.
Diejenigen, die anprangern oder diffamieren, haben meist eine große Teilschuld, was sie nicht wahr haben wollen. Deshalb der Weg in die Öffentlichkeit, um sich selbst Glauben zu schenken.
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