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ᐅ Neuregelung der Grundsteuer ab 2020


Erstellt am: 02.02.2019 13:26

berny 02.02.2019 13:26
Freut Ihr Euch alle auch schon darauf? Es ist doch so schön: Man arbeitet, zahlt dafür natürlich Einkommens- oder Lohnsteuer, spart fleissig (fällt dem Staat also nicht als H 4- Empfänger oder später als mittelloser Rentner zur Last), erwirbt ein Grundstück von irgendeiner Omi privat, zahlt dafür an den Staat Grunderwerbsteuer, anschliessend baut man, zahlt natürlich für Baumaterial und Leistungen Mehrwertsteuer. Anschliessend jährlich eine Grundsteuer. Schon bisher alles nicht schlecht. Nun kommt Vater Staat und berechnet die Grundsteuer neu: Vermutlich wird man eine Steuer auf Basis einer "fiktiven Mieteinnahme" oder so zahlen. Also: Man baut (vom bereits versteuerten Geld) ein Haus und zahlt für das gebaute Haus dann noch mal eine Steuer. Je besser das Haus, umso höher diese Steuer? Oder so. Cool. Wo und wie viel könnte "Vater Staat" eigentlich noch vom Häuslebauer abgreifen? Auf diese neuberechnete Grundsteuer könnte man doch noch irgend`nen Ökozuschlag legen, und darauf noch `nen Soli und dazu `ne "Gorch- Fock Sonderumlage" und dazu einen "BER- Teuerungszuschlag" usw. Es ist irgendwie schon irre.
Ich suche daher inzwischen nach einer Bezugsquelle für Gelbwesten... schliesst sich jemand an? Im Dutzend oder pro zehntausend werden die bestimmt deutlich billiger

Fuchur 02.02.2019 13:43
Bissel Polit-Bashing heute? Die Grundsteuer fließt der Gemeinde zu, in der du wohnst. Am Ende des Tages stellst du fest, dass
a) die Gemeinde das Geld für Dinge ausgibt, die dir direkt oder indirekt nutzen
b) die Gemeinde ohne dieses Geld es trotzdem benötigt und wo anders her holen würde.

Damit aus meiner Sicht noch eine der sinnvolleren Steuerformen.

Und wie ich schon vor Monaten sagte: Die Gemeinden brauchen das Geld. Egal, welche Berechnungsgrundlage hergenommen wird, die Gemeinden können die Geldmenge über den Hebesatz eh steuern und werden dafür sorgen, dass das Gesamtaufkommen (mindestens) gleich bleibt. Eigentlich nur viel Show um nichts.

Natürlich wird die eine oder andere klamme Gemeinde die Gelegenheit nutzen, das Aufkommen zu erhöhen und dem einfachen Michel erklären wollen, das BVerfG / der Bund / die Politik sei schuld.

Nordlys 02.02.2019 14:10
Danke Fuchur für den Beitrag.

Elina 02.02.2019 14:11
Ich finde Gebäudealter, oder -Größe etc. haben in der Grundsteuerberechnung nichts verloren. Den Staat geht es nichts an was jemand auf den Grund und Boden baut, und wenns was Größeres und Besseres ist, wieso sollte sich der Staat daran finanziell beteiligen dürfen? Es müßte allein um den Boden gehen.
Man wird sich hoffentlich hüten, die Grundsteuer im Endeffekt anzuheben, da die Mieter so schon genug belastet sind, die brauchen keine weiteren Mieterhöhungen.
Daher baue ich mal darauf dass es unterm Strich in etwa gleich bleibt.
Letztlich wurde die Grundsteuer in den letzten Jahren schon mehr als ausreichend angehoben (von 320% Hebesatz auf jetzt 690% in nur 6 Jahren), ohne dass ich im Gegenzug irgendwelche Verbesserungen hier sehe. In meiner Stadt gibt es absolut gar nichts an "Gemeindeleistungen", bis auf Schulen (die es vorher auch schon gab). Im Gegenteil, der lächerliche Öpnv wurde noch zusätzlich zusammengestrichen, so daß ich mit Ü40 sogar noch nen Führerschein machen MUSSTE und ein Individual-Kfz kaufen, weil hier tagsüber nun überhaupt kein Bus mehr fährt und auf Dauer 5 km zum Einkaufen einfache Strecke dann doch irgendwie too much sind.
So sieht natürlich moderne Mobilitätsförderung aus.Aber immerhin wurde hier grad vor 3 Jahren ein Riesenstück Wald abgeholzt, um Gewerbeflächen zu schaffen, die niemand braucht (keiner kauft die Grundstücke).
Naja lassen wir uns mal überraschen was am End rauskommt, ich bin hier nicht ortsgebunden und liebäugele eh schon mit der Schweiz...

Winniefred 02.02.2019 14:38
Angeblich soll es nun vor allem in gefragten Lagen noch teurer werden, da fiktive Mieten und auch der Bodenwert herangezogen werden sollen. Uns dürfte es also betreffen. Aber noch ist nichts entschieden und die neuen Steuersätze kommen erst 2025. Glücklich sind wir darüber nicht; schließlich haben wir ja schon beim Kauf mehr bezahlt als Käufer auf dem Land. Ich denke man muss erst mal abwarten, wie die endgültige Einigung aussieht und was die Gemeinden dann mit den Hebesätzen anstellen.

AxelH. 02.02.2019 14:44
berny schrieb:
Ich suche daher inzwischen nach einer Bezugsquelle für Gelbwesten... schliesst sich jemand an? Im Dutzend oder pro zehntausend werden die bestimmt deutlich billiger
Ich habe gerade einmal bei Alibaba geschaut. Bei der Abnahme von 2000 Stück zahlen wir umgerechnet gerade einmal 75 Cent pro Weste. Käme dann noch Zoll und Einfuhrumsatzsteuer dazu. Auch hier verdient der Staat also mit ...

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